Psychosomatische Klinik


Ich glaube wir sollten dem Ganzen nicht so viel Beachtung schenken.
Ich betreute mal ein spirituelles Seminarhaus. Ein Freund meines Freundes war ein Satanist. Als ihn Seine Mutter rausschmiss, sagte ich Ihn, er könne unter der Woche auch im Seminarhaus wohnen. Wichtig ist für mich hinter der Maske immer noch den Mensch zu sehen.
Natürlich gilt es einzugreifen, wenn jemand direkt geschädigt wird. Aber das gibt's nicht nur bei den Satanisten, sondern auch bei Glaubensgemeinschaften wie den Marienkindern. Eine meiner Patientinnen (Psychosomatische Klinik), ist von denen ganz schön drangsaliert worden.

Dass eine Schädigung anderer Menschen direkt über „Dunkle Mächte“ möglich ist, glaube ich nicht. Diejenigen, die das glauben, schaden sich selbst durch ihre Ängste.

Ich denke Satanismus hat viel mit einer Protestbewegung zu tun. Ich vermute, er tritt am häufigsten da auf, wo Kinder gegen ihren Willen zum Kirchengang gezwungen werden. Also nochmal: Eine Protestbewegung verebbt dann, wenn wir ihr die Aufmerksamkeit entziehen.

Gruß Martin

PS.: Den Presseartikel habe ich nicht gelesen, alleine das überfliegen sagt mir,
mal wieder so ein Bericht: „Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten.“
Ps: ich weiß nicht, wieso der Text jetzt isoloiert auftaucht. Es war eine Reflexion über Satanismus.

Frage an den Supervisor:
Können die Artikel nicht automatisch ans Thema angefügt werden? Denn das ist mir ein paarmal passiert!