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Seele in den Veden: feinstofflicher Körper












Zitat: "Das was du Seele nennst, nennen die Veden den "feinstofflichen Körper".
(einigen wir uns darauf das ich nicht mehr von Seele schreibe sondern nur noch atma (der Sanskritbezeichnung) wenn aus der Sicht der Veden von Seele gesprochen wird)
Auf der transzendentalen Ebene gibt es keinen Unterschied zwischen Körper und atma. Alles ist eins = wir sind der transzendentale Körper."

Entschuldigung, so kann ich nicht diskutieren. Wenn es keinen Unterschied zwischen atma und Körper gibt, dann ist der Körper gleich atma. Dann kann sich der Körper beim Tod auch nicht von atma trennen und geht auch als Fleisch ins Jenseits. Das ist nachweislich nicht der Fall. Die andere Möglichkeit ist: atma stirbt mit dem Fleisch.
Warum stimmst du meiner Definition unter Punkt 1 nicht zu?
Wenn das Ego von "grober" Materie bedeckt wird würden alle Egoisten fett und fetter. Meinst du das ernst?

Unter Punkt 2 hast du dann aber einen Unterschied, denn der Körper trennt sich.

Ich kann schon wieder nicht folgen. Du bewirfst mich mit tausend Begriffen, die jeder für sich hinterfragt werden müsste. Was ist das "Bewußtsein", was die "Bedeckung" (genau), was ist ein "Naturgesetz".

Ich bleib mal dabei: Jedes Gesetz hat einen Gesetzgeber. Die Natur kann sich keine Gesetze geben. Was wir "Naturgesetze" nennen ist im Grunde genommen ein Teil der "Göttlichen Ordnung", denn der hat sie so eingerichtet, dass die "Natur" sich nicht selbst vernichtet und stets ein Ausgleich da ist. Würde der Mensch nicht unqualifiziert eingreifen hätten wir ein Paradies auf Erden.

zu 3.) Die natur hat mehr als 3 erscheinungsweisen, Liebe, Barmherzigkeit, Demut. Sie spielen in deinem Denkmodell offensichtlich keine Rolle, sind aber für den Weg im Jenseits von zentraler Bedeutung.

zu 4.) Ich lese zwar viel, kann aber die Antwort nicht finden. Hat das atma einen Anfang oder ist es Gott selbst und unendlich?
Ich fände es schön, wenn du auf einfache Fragen eine einfache und nachvollziehbare Antwort geben würdest. Vielleicht sagst du mir mit deinen Worten wie du die Zusammenhänge siehst?

Zitat: "Auf diese Weise ist der atma im Kreislauf von Geburt und Tod gefangen. Einmal geht’s rauf und dann wieder runter, vergleichbar einem Riesenrad auf dem Kirmes. Bis er die Vollkommenheit erlangt und in die transzendentale Welt zurückkehrt. Hat der atma einmal die Erfahrung der materiellen Welt gemacht, ist er nicht mehr daran interessiert sich vom Herrn zu trennen."

Was denn nun, Trennung oder Nichttrennung?

Ich hab das Gefühl die Veden und die Christen haben haben das gleiche Wissen als Grundlage. Bei den Christen kann ich die Zusammenhänge nachvollziehen, die vedische Theorie verwirrt mich durch die Vielfalt der Begriffe, zB "mana, buddhi, ahankara" als feinstofflichen Körper.

Ich denke wir einigen uns darauf, dass die Erde zur Ausbildung des Individuums da ist und dass es ein Weiterleben nach dem Tode gibt mit dem Ziel: In der Nähe Gottes sein zu können.
Ist das ok für dich?
Der Sinn der Entwicklung

"Die Seele kann die Materie - den Körper - beseelen und das Leben leben und erleben, weil sie ein Funke aus Gott: ein Teilchen von Gottes Seele ist. Daher existiert alles durch die Seele, und daher kann alles nur durch die Seele erfahren werden.

Jede Seele ist ein "Gedanke" Gottes. Der Sinn der Entwicklung besteht für jede Seele darin, daß sie einen bestimmten "Gedanken" Gottes in der irdischen Welt verwirklicht.

Dies ist eine hochgesetzte Aufgabe. Damit der Mensch dieser Aufgabe entsprechen kann, muß er ausgerüstet sein.

Er ist es auch. Seine Seele verfügt über Gaben. Die Gaben sind ihr am Anfang jedoch nur potentiell - im Keim - enthalten. Sie müssen im Laufe der Entwicklung erst aktualisiert: herangebildet und entfaltet werden.

Die vollständige Aktualisierung sämtlicher Anlagen ist die eine grundlegende Aufgabe der Seele. Sie beginnt bereits in der vormenschlichen Phase ihrer Entwicklung.

Die andere grundlegende Aufgabe für jede Seele ist es, zu einer Einzelseele zu werden: sich zu individualisieren. "

aus "anatomie..."

Zeitlosigkeit und Zeitlichkeit.

"Um Selbsterkenntnis zu erlangen, muß man die richtige - hinreichend weite - Sicht haben. Der Mensch muß dann nicht nur wissen, daß er wiederholt und überaus häufig auf die Erde kommt, er muß auch wissen, daß er in einem so groß angelegten Entwicklungsprozeß steht."

"Das innere Wissen wird - im Laufe der inneren Entwicklung - einem jeden zugänglich. Ist der Mensch innerlich hinlänglich reif, so wird er immer bewußter aus seinem inneren Wissen schöpfen können. "

Die Sinnhaftigkeit des Seins

"In einer Welt, in welcher alles sinnvoll ist, gibt es keine Zufall. Nicht, weil Gott alles von vornherein vroausbestimmen würde. Im Gegenteil: er läßt für die Freiheit jedes Menschen hinreichend Spielraum."


"Gott ist allerdings kein Mensch. Aus seiner "Perspektive" ist alles voraussehbar, ohne daß es festgelegt wäre. Je mehr der Mensch seine Sicht erweitert, umso klarer erkennt er, daß alles, was ihm früher als "Zufall" erschien, nicht zufällig, sondern sorgfältig geplant war."

Liebe Freunde

Gabriele schreibt:
"Um Selbsterkenntnis zu erlangen, muß man die richtige - hinreichend weite - Sicht haben. Der Mensch muß dann nicht nur wissen, daß er wiederholt und überaus häufig auf die Erde kommt, er muß auch wissen, daß er in einem so groß angelegten Entwicklungsprozeß steht."

Aus meiner Sicht sollte der Mensch die richtige, hinreichend weite Sicht und das Wissen um einen groß angelegten Entwicklungsprozess auch dann haben, wenn er nicht wiederholt und überaus häufig auf die Erde kommt, sondern durch Gottes Willen und Gnade kommt und zu Ihm zurückkehrt. Das glauben auch viele Religionen und in der praktischen Lebensweise macht es für mich auch nicht wirklich einen Unterschied. Wo wir nach diesem Leben hinkommen, das werden wir dann ohnehin früh genug sehen.

Alles Liebe
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


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