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Hallo Hanel,
ich danke dir, dass du so viel Geduld hast mit mir
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Teile = bhutesu (Lebewesen) |
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Quod erat demonstrandum.
Lebewesen ist nicht wirklich mit "Teil" kompetent übersetzt!
Gott ist die ABSOLUTE, ungeteilte, unteilbare Fülle, von der nichts abgezogen und nichts hinzugefügt werden kann - und auch aus diesem Grund ist das Wort "Teile" deplaziert. |
sorry, den eigentlichen Vers aus der Bhagavad-Gita habe ich gestern in "der Eile des Gefechts" vergessen zu schreiben.
"Die Lebewesen in der bedingten Welt sind Meine ewigen fragmentarischen Teile. Aufgrund ihres bedingten Lebens kämpfen sie sehr schwer mit den sechs Sinnen, zu denen auch der Geist gehört." (BG 15.7)
In diesem Vers werden die Sanskritworte; amshah=fragmentarisches Teilchen, sanatanah=ewig und jiva-bhutah=das bedingte Lebewesen verwendet.
Die Aussage in der Bhagavad-Gita ist also unmissverständlich.
(Bhagavad-Gita wie sie ist, ISBN 91-7149-401-4)
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Ja, so wie wir ewig empfindende Lebewesen sind, so ist es auch Gott, denn wir kommen von Ihm. |
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| Also nochmal, denn offensichtlich habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. |
Das mit "Gott - göttlich" ist eine Definitionssache.
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Wenn wir ewig empfindende Lebewesen SIND, dann wurden wir auch nie erschaffen und sind nicht nur göttlich, sondern Gott.
Denn das Erschaffene hat einen Anfang - das Ewige nicht. |
Die Definition von Gott in den Veden lautet:
Gott ist der Ursprung allen Ursprungs und die Ursache aller Ursachen.
Womit bewiesen ist, das wir NICHT Gott sind.
Sri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita, dass es zwei Arten von Lebewesen gibt. Den allmächtigen Höchsten Herrn und seine abgesonderten, fragmentarischen Teile ("Seine Kinder"), die bedingten Lebewesen.
Nach der vedischen Darstellung manifestiert und erweitert sich der Höchste Herr in unzählige Erweiterungen, von denen die Haupterweiterungen als vishnu-tattva und die untergeordneten Erweiterungen als jiva-tattva, die bedingten Lebewesen, bezeichnet werden. Mit anderen Worten, das vishnu-tattva ist Seine persönliche Erweiterung, und die Lebwesen sind Seine abgesonderten Erweiterungen. Alle diese Erweiterungen sind von gleicher Qualität, dies wird unmissverständlich im 2.Kapitel der Bhagavad-gita erklärt.
Der Unterschied besteht in ihrer Grösse (Quantität).
vishnu-tattva=GOTT (Haupterweiterungen)
jiva-tattva=bedingte Lebewesen (abgesonderte Erweiterungen)
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| Denn NUR ER ist der/die/das EWIGE (ohne ANFANG ohne Ende). Und das Lebewesen, ist, wie Du selbst schreibst zuerst erschaffen, dann geboren (womit ich ja einverstanden bin.) |
Nochmals,
Gott ist parabrahman=das Höchste Brahman, und die Lebewesen sind ebenfalls Brahman (qualitativ gleich quantitativ kleiner). Sowohl Gott in Person als auch seine abgesonderten Teile sind von ewig, transzendentaler Natur=brahman.
Wenn Gott in Person in dieser Welt erscheint, erscheint Er in Seinem ursprünglichen, transzendentalen Körper.
Sri Krishna erklärt diesen Umstand wie folgt:
"Obwohl Ich ungeboren bin und Mein transzendentaler Körper niemals vergeht und obwohl Ich der Herr aller Lebewesen bin, erscheine Ich in jedem Zeitalter in Meiner ursprünglichen transzendentalen Gestalt." (BG 4.6)
Wenn die bedingten Lebewesen in der materiellen Welt erscheinen, MÜSSEN sie einen Körper aus "materieller Energie" annehmen,=geboren werden. Diese Geburt ist jedoch nur die Geburt des "Seelenkleides" und nicht des eigentlichen Lebewesens. Wenn jemand stirbt sehen wir auch nicht die Seele, das eigentliche Lebewesen, das den Körper verlässt. Wir können nur die plötzliche Leblosigkeit des materiellen Körpers feststellen und das nennen wir dann TOD. Und genau so verhält es sich auch mit der GEBURT Sobald etwas anfängt zu leben, wissen wir, dass eine Seele, Bewusstsein (das Symptom der Seele), anwesend ist.
Der materielle Körper hat verschiedene Grade der Verdichtung, von feinstofflich bis grobstofflich materiell, von Engelwesen bis Mensche, Tiere, Pflanze.
Das Wesen Gottes und seiner abgesonderten Teile, der Lebewesen, zu verstehen ist eine Wissenschaft.
Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita:
"Ich weile im Herzen eines jeden (in der Form des Paramatma, der Überseele), und von mir kommen Erinnerung, Wissen und Vergessen. Das Ziel aller Veden ist es, Mich zu erkennen. Wahrlich, Ich bin der Verfasser des Vedanta, und Ich bin der Kenner der Veden." (BG15.15)
Aller Erfolg im Leben ob in spirituellen oder materiellen Tätigkeiten ist immer von drei Faktoren abhängig:
jnana (gesprochen; gijana)= WISSEN
bala = STÄRKE
kriya = TÄTIGKEIT
Erfolg benötigt diese drei Eigenschaften.
Grüsse
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