Selbstmord - eure Meinung dazu



Selbstmord- moralisch vertretbar?
Absolut nicht
34%
 34%  [ 10 ]
Naja
27%
 27%  [ 8 ]
Jeder jat das recht sein Leben zu beenden wenn ers will!
37%
 37%  [ 11 ]
Stimmen insgesamt : 29

Hallo ich wollte bloß einmal eure Meinung im BEzug auf selbstmord hören
also ich persönlich hallte davon nicht wirklich etwas.
meiner meinunig nach wenn das leben mehr zur qual (über einen langen zeitraum) als sonst was wird ist es okay.
hi

ja also selbstmord ist immer ganz schlecht weil dein körper entscheidet wann schluss ist und nicht du (deine seele). und wir leben heute in einer zeit wo man eigentlich net mehr mit schmerzen sterben muss, wenn man z.b ne krankheit hat wie krebs dan bekommt man morphium.

also nie an selbstmord denken, man hinderlässt nähmlich auch angehörige die sich dan vorwürfe machen. also immer schon weiter leben
Hallo,

>und wir leben heute in einer zeit wo man eigentlich net mehr mit schmerzen sterben muss, wenn man z.b ne krankheit hat wie krebs dan bekommt man morphium

Es gibt noch andere Gründe für Selbstmord.

Selbstmord ist keine gute Sache, man hinterlässt immer Leid, wenn man sich tötet.
Das Leben kann so schön sein. Carpe Diem

Liebe Grüsse
Bobo
Selbstmord ist nichts anderes als der vergebliche Fluchtversuch vor irgendetwas - einer physischen oder psychischen Krankheit, der Welt an sich oder sonst irgendwelchen (mehr oder weniger vermeintlichen)Problemen.

Das Leben ist mit all seinen Herausforderungen perfekt geplant, die Lebensspanne ist genau bemessen um die erforderliche Menge Karma abzubauen die in diesem Moment dafür vorgesehen ist.
Ein eigenmächtiges Verkürzen des Lebens hebt die Herausforderungen (das "Leid") nicht auf, sondern verlagert es einfach ins nächste Leben.

Somit entbehrt diese Flucht jeglichen Sinnes.
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Keine Religion ist höher als die Wahrheit


HPB
Eine andere Version besagt, daß die Seele bei Selbstmord so lange nicht in die andere Welt darf, bis die eigentliche Zeit für den Eingang in die andere Welt gekommen ist - und so irrt die Seele im Dunkel herum und versucht, sich in andere Körper einzugeben - was bei diesen Menschen, wo es gelingt, auch Irrsin in Erscheinung treten kann.

Aber es gibt verschiedene Formen von Seelenwanderung, was nicht mit der Reinkarnation zu vergleichen ist.
Das sollte jedem frei gestellt sein.

Aber man sollte nicht den Hinterbliebenen das Gefühl geben, Schuld daran zu haben, denn jeder ist für sich selbst verantwortlich... manchmal geht es halt nicht mehr, dennoch bin ich auch der Meinung, ein Versuch ist es immer wieder wert, am Leben zu bleiben, es ist und bleibt ein Geschenk...

Ob man nun an einer schweren körperlichen Krankheit leidet und man es nicht mehr aushält oder ob die Seele krank ist, das man es nicht mehr packt, wer will sich hier ein Urteil erlauben und richten ?

LG
Luna
Ich denke es gibt immer eine andere lösung ...
aber wenn ihr meint wendet euch doch vorher BITTE an einen arzt bzw. phsychater ...
denkt nochmal drüber nach
eure nina (12)
schüss mit üss
Obwohl ich ein Mensch bin, der gerne lebt, und obwohl ich ein Mensch bin, der vieles (aber nicht alles) dafür täte, einen Menschen vom Suizid abzuhalten, so denke ich, dass es Situationen und Entscheidungen PRO Suizid gibt, die schlicht und ergreifend zu respektieren sind. Eine sehr gute Freundin von mir, schwer krank und nicht mehr gewillt, so weiter zu leben, hat sich Ende April diesen Jahres das Leben genommen. Ich kann diesen Schritt voll und ganz nachvollziehen und akzeptieren. Sie war es einfach Leid, NUR noch zu leiden, und da ich an die Freiheit des Menschen glaube, hat er auch die Freiheit zum Tode.

Ich meine damit nicht, dass man einen Menschen, der gerade im Liebeskummer steckt oder in einer akuten (nicht chronischen!) Depression steckt, "ins Messer laufen" lassen soll. Keineswegs. Da würde ich in jedem Fall versuchen, zu helfen.

Aber wenn jemand aufgrund intensiven Überlegens und einer Art "Bilanz", die grundsätzlich negativ ausfällt, entscheidet, seinem Leben ein Ende zu setzen, so ist das für mich in Ordnung. Und ich wünschte mir, dass andere es auch bei MIR akzeptieren würden, sollte ich jemals eine solche Bilanz ziehen müssen (was ich mir aber, ehrlich gesagt, nicht vorstellen kann).

Liebe Grüsse

Sucher
Das Selbstmord keine Probleme lösen kann steht fest. Man begeht Selbstmord um ihnen zu entkommen. Doch entkommt man ihnen wirklich? Nach den Regeln des Karmas wohl nicht.

Wenn ich mir die Frage stelle ob Selbstmord moralisch vertretbar ist, muss ich zuerst einmal die Frage stellen was für Folgen dies für meine Umgebung und die Menschen hat.

Einige könnten Schuldgefühle entwickeln oder haben in mir vielleicht jemanden verlohren, der ihnen bisher immer viel Kraft gegeben hat ohne es zu wissen. Könnte es vielleicht sein, dass sich jemand ein Beispiel daran nimmt und auch Selbstmord begeht? Wie wird meine Familie damit leben können? Werden sie es vielleicht verschweigen, weil ich in ihren Auge eine schwere Sünde begangen habe?

In einem wachen Moment, indem ich in der Lage wäre ungetrübt von Traurigkeit, meinen Verstand zu gebrauchen, sollte ich mir jede bedenkliche Frage genau durchdenken und mein Handeln dann der Vernunft verpflichten.