Selbstmord - eure Meinung dazu



Selbstmord- moralisch vertretbar?
Absolut nicht
34%
 34%  [ 10 ]
Naja
27%
 27%  [ 8 ]
Jeder jat das recht sein Leben zu beenden wenn ers will!
37%
 37%  [ 11 ]
Stimmen insgesamt : 29

Also ich selbst war früher suizid gefährdet und habe auch einen Versuch unternommen der fehlgeschlagen ist. Ich hatte ne ganze Menge Tabletten geschluckt und war dann einen ganzen Tag KO. Als ich wieder zu mir kam konnte ich das erst gar nicht glauben weil es wirklich eine unglaubliche Menge an Tabletten gewesen war. Ich sagte mir damals dass für mich wohl noch irgendeine Aufgabe im Leben vorgesehen ist. Und nur kurz darauf wurde meine Mutter sehr krank und ich musste mich um sie kümmern. Nach und nach erkannte ich das es im Leben um mehr geht als nur um mich und meinen Schmerz. Dass es Menschen gibt die mich Lieben und die für mich dasind und ich wusste dass auch ich für sie dasein musste. Heute habe ich zwei wundervolle Kinder und einen tollen Mann und bin froh am Leben zu sein.

Ich kann die Menschen verstehen die glauben es gebe nur noch diesen einen Ausweg, doch sie sollten nicht vergessen dass es auch für ihr dasein einen Grund gibt. Manchmal erscheint das Leben ungerecht oder einem passiert etwas sehr schlimmes und man glaubt daran zu zerbrechen, doch muss man sich darüber im klaren sein dass es Menschen gibt die für einen da sind und die einen Hilfe geben können oder aber Hilfe benötigen. Diese Entscheidung die man für sich trifft, betrifft eben nicht nur denjenigen allein sondern wie schon erwähnt alle Menschen in seiner Umgebeung. Währe mein Versuch geglückt währe meine Mutter wahrscheinlich auch nicht mehram Leben oder aber sie währe in irgendeiner Anstalt (wohin die Ärzte sie schon stecken wollten!) Meine Kinder währen nicht hier und das allein ist schon ein schrecklicher Gedanke. Es gibt vieles im Leben was Freude und Zuevrsicht gibt, dass einen Kraft und Mut schenkt. Mann muss nur die Augen öffnen und hinsehen und versuchen den Sinn des eigenen daseins zu erfassen. Denn,einen Grund für das Leben, das steht für mich fest, gibt es immer!
Guten Abend an alle,

damit ich mich nicht wiederhole, lest doch dazu mal meinen Beitrag unter dem Kapitel "...düstere Gedanken" und denkt dann noch einmal nach. Ich habe übrigens mit "Nein" gestimmt.

Gruß

Bernd
Man kann sich nicht selbst ermorden, denn ein Mord setzt voraus, dass das Opfer nicht sterben will.
Man kann auch nicht sein Leben beenden, denn das Leben geht ja weiter!
Man kann allenfalls seine körperliche Hülle früher ausziehen, als es nötig war.
Zweifellos kann Selbsttötung auch sehr egoistisch sein, man denke an Protesthandlungen.
Wenn eine unheilbare Krankheit besteht, dann ist es kein Egoismus mehr.

Aus die Frage: „Wie denkt Gott darüber?“ Meine Antwort: „Gott liebt.“ Das ist alles!
Wenn ein Mensch sich mit Selbstmord beschäftigt, so ist das ein Zeichen, dass es ihm nicht gut geht. Und dann sind wir anderen, die gerne leben, gefordert, da zu sein für diesen Menschen.

Sicherlich gibt es Situationen, in denen eine Selbsttötung auch für einen Menschen, der gerne lebt, nachvollziehbar ist. Sucher hat es schon benannt: Schwere Krankheiten, extremes Leiden.

Ganz sicher bin ich, dass Menschen, die Selbstmord begehen (oh, diese Sprache!), nicht dafür bestraft werden im Jenseits - wo auch immer dies ist. Da bin ich mit Martin H. einig: Gott liebt.

Gut gefällt mir, was die Baha'i sagen: man soll zwar keinen Selbstmord begehen, aber man darf niemals urteilen oder werten.
aus dem Buch "Das Leben in der geistigen Welt" von Charles W. Leadbeater -

Seite 40

"Die Seele muß viele Mühsale auf sich nehmen, muß viele Einschränkungen erfahren, um diese irdische Inkarnation zu erleben, und deshalb dürfen ihre Anstrengungen nicht unnötigerweise zunichte werden. Der Selbsterhaltungstrieb wohnt in unserer Brust, und wir haben die Pflicht, so viel wie möglich aus unserem Erdenleben zu machen und es so lange zu erhalten, als es die Umstände erlauben. Es gibt auf dieser Ebene Lektionen zu erlernen, die nirgends sonst gelernt werden können, und je eher wir dies tun, desto rascher werden wir für immer von der Notwendigkeit befreit sein, zu diesem niedrigen und begrenzteren Leben zurückzukehren. So soll es niemand wagen zu sterben, ehe seine Zeit gekommen ist, obschon er sich wohl freuen mag, wenn dieser Zeitpunkt eintritt; denn er schreitet in der Tat von der Arbeit zur Erholung. Doch ist alles, was ich Ihnen jetzt gesagt habe, unbedeutend, verglichen mit dem Glanze des darauffolgenden Lebens - des Lebens in der Himmelswelt. Jenes Leben ist das Fegefeuer - das im Himmel aber ist jenes von Mönchen geträumte und von Dichtern besungene endlose Wonne, die kein Traum ist, sondern eine lebendige , glorreiche Wirklichkeit. Das Astralleben ist glücklich für manche, unglücklich für andere, je nach der Vorbereitung dazu; aber was darauffolgt, ist vollkommene Glückseligkeit für alle und ist den Bedürfnissen eines jeden genau angepaßt.
Ehe wir dieses Kapitel beschließen, lassen Sie mich noch auf eine oder zwei Fragen eingehen, die fortwährend bei jenen auftauchen, die Auskunft über das Leben nach dem Tode wünschen. Manche fragen:"Werden wir dort Fortschritte machen können ? " Zweifellos, denn das Gesetz des göttlichen Planes ist Fortschritt. Er ist möglich, unserer Entwicklung entsprechend. Der Mensch, der der Sklave seiner Triebe ist, kann nur fortschreiten, indem er sie ausschöpft; das ist immerhin das Beste, das auf seiner Stufe möglich ist.
Aber der gütige und hilfsbereite Mensch lernt viel und auf mancherlei Art durch die Arbeit, die er in jenem astralen Leben zu verrichten fähig ist. Er wird mit vielen Kräften und Eigenschaften auf die Erde zurückkehren, die er durch Übung in selbstlosem Mühen erworben hat. Somit brauchen wir uns hinsichtlich der Frage des Fortschritts keine Sorgen zu machen.

Eine andere , oft erhobene Frage ist die, ob wir unsere im Jenseits vorangegangenen Lieben wiedererkennen werden. Gewiß wird dies der Fall sein, denn weder sie noch wir werden verändert sein. Warum sollten wir sie also nicht erkennen. Die gegenseitige Zuneigung besteht immer noch und wirkt wie ein Magnet , der diejenigen zusammenführt, die diese Zuneigung haben, und zwar rascher und sicherer als hier. Wenn einer unserer Lieben diese Erde schon verlassen hat, mag es allerdings sein, daß er auch die Astralebene bereits hinter sich hat und in die Himmelswelt eingegangen ist. In diesem Falle müssen wir warten, bis auch wir jene Stufe erreicht haben, bevor wir ihn treffen können; aber wenn es soweit ist, werden wir uns vollkommener mit ihm vereint fühlen, als wir uns auf dieser Erde je vorstellen können. Aber seien Sie versichert, daß ihre Lieben nicht verloren sind. Starben sie vor kurzem, so werden sie Ihnen auf der Astralebene begegnen; sind sie schon lange tot, so werden Sie sie in der Himmelswelt wiederfinden; aber auf jeden Fall ist die Wiedervereinigun gewiß, wo Zuneigung besteht. Denn im Leben wie im Tode ist die Liebe eine der mächtigsten Kräfte des Universums. "
Hallo,

Selbstmord ist meistens eine Flucht! Das nicht Ertragen wollen des Lebens! Bei mir war das so, das ich einfach die Gesetzmäßigkeiten des Lebens nicht akzeptieren wollte! z.B. Das Liebe auch immer Schmerz nach sich zieht! Das ich alles was ich haben will auch erarbeiten muß, etc.

Ich war in meinem jungen Leben ein Mensch, der eigentlich nicht leben wollte, jedoch keinen Mut zum Selbstmord hatte! Ich glaube das sich sehr viele Menschen in dieser Zwischenphase befinden. Sich nicht selbst umbringen, aber auch nicht wirklich Leben wollen!

Ich war 21 als ich mich dann endlich bewußt entschieden habe wirklich Leben zu wollen, mit allen Konsequenzen! Diese Entscheidung zieht vieles nach sich:
Bewußt Leben, also gelegentlich mal drüber Nachdenken - was tue ich, warum tue ich das und ist mein Handeln wirklich dazu geeignet meine Ziele zu ereichen, Verantwortlich Leben und Handeln, Zielgerichtet und Kausal Leben. Schmerzen ertragen und akzeptieren. Aus meinen Wünschen Ziele machen und konsequent danach streben sie zu verwirklichen!

Wirklich leben wollen erfordert konsequenz!

Wirklich sterben wollen auch!

Alles was dazwichen liegt ist nur Elend!

Gruß Heiko
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!
Hallo Ihr Lieben, ich sehe das nicht so, es ist keine Flucht, ich denke es auch Angst vorm Leben, aber ich denke man muß sich stellen,denn dann wirst du es schaffen, alles was dir Gott auferlegt hat. Ich weiß es nie einfach sein Leben so zu nehmen wie es ist, es ist schwer aber es kommt immer irgentwie eine Hilfe her. Außerdem Leid, ist schon richtig, aber man leidet auch wenn ein Mensch so stirbt, es ist die Ratlosigkeit, die der Selbstmörder hinterläßt! Denn das kann keiner fassen oder verstehen, das ist der Punkt,oder? Licht und Liebe biena
Also...das Thema Selbstmord....ich weiss nicht wie alt die Person ist, die das eigentliche Forum gestartet hat, mit Ihrer Frage, was andere zum Thema Selbstmord denken. Offensichtlich sind jedoch viele der Kommentatoren, junge Zensur, die wohl auf Grund Ihrer Hormonschwankungen meinen Mitreden zu können.
Ich bin nicht nur Krankenschwester, kenne also auch Morphium und dessen Einsatz wie Gebrauch, sondern ich habe auch genug Lebenserfahrung gesammelt, um mir eine Meinung gebildet zu haben.
In diesem unserem schönen Lande, müssen schwerkranke Menschen in Krankenhäusern teilweise übel "verrecken", weil die Ärzte Angst haben, Opiate wie z.B Morphium ein zu setzen. Das ist unvertretbar und sehr schlimm.
Zum Thema Selbstmord, bin ich deshalb der Meinung.....EGAL...ob jemand körperlich krank ist, oder aus anderen persönlichen Gründen, denkt er hat alle Möglichkeiten ausgeschöpft, und kann und WILL nicht mehr, so soll JEDER das RECHT haben, und behalten dürfen, in den Freitod zu gehen.
Sämtliche Interventionen, von Krisennotfalldiensten, die gerne sofort bei der Andeutung des Selbstmordgedankens, die Polizei verständigen und den Anrufer oder Besucher in die Klapse einweisen lassen, sind unverschämt.
Ich bin der Meinung, daß jemand der den Freitod wählt, nicht immer gleich zu setzen ist, mit jemandem der nun unbedingt etwas an der Klatsche hat.
Ich finde, man sollte persönlich alle Wege abchecken, über die man
eventuell Hilfe erhalten könnte, um sein Problem oder Probleme zu
bewältigen.
Hat man alles ausgeschöpft was geht, und fühlt immer noch so wie
vorher, darf meiner Meinung nach, keine Polizei, kein Gericht und
keine "Richtenden" darüber bestimmen, ob oder ob nicht jemand in
den Freitod gehen darf.


















































Hallo MFee,

warum schreibst du eigentlich fett? Warum die vielen Leerzeilen?

in Bezug auf den Alters-Selbstmord bin ich überwiegend deiner Meinung und das widerspricht ja auch meinen Ausführungen nicht!

Unser Körper ist nicht Unsterblich. So hat ihn Gott nun mal nicht gemacht! Wer nicht elend im Krankenhaus verrecken will, dem kann ich nur empfehlen bei Zeiten, am besten morgen, eine Patientenverfügung aufzusetzen und zu unterschreiben http://www.patientenverfuegung.de/ . Die Vordrucke gibt es auch von den Kirchen! Damit authorisiert man den Arzt die Maschine abzuschalten, die Reanimation zu unterlassen und genügend Morphium zu geben, wenn es keinen Sinn mehr macht die Leiden zu verlängern. Ohne Patientenverfügung ist der Arzt leider gezwungen, durch Deutsches Recht, die Menschen zu tode zu quälen! Auch nützt es nicht im Krankenhaus so etwas aufzusetzen, weil der Mensch unter Schmerzen als unzurechnungsfähig gilt (was auch stimmt)! Also aufraffen, Patientenverfügung aufsetzen, unterschreiben, vom Hausarzt gegenzeichen lassen und so deponieren (in mehreren Kopien) das es auch zur Verfügung steht, wenn man sie braucht!

Das Thema Selbstmord bei Krankheit ist noch ein ganz anderes und wohl mehr eine Glaubensfrage! Das läßt sich auch nur am Einzelfall wirklich entscheiden und diskutieren!

Wer sich wirklich umbringen will, der sollte das auch konsequent tun! Also nicht so erbärmlich pfuschen! Spart den Rettungssanitätern, Ärzten, Krankenschwestern und euren Angehörigen die Arbeit! Erkundigt Euch über Anatomie und Medizin! Was im Fernsehen so gezeigt wir ist Quatsch! Eine Kugel im Kopf wird in den meisten Fällen überlebt, auch ein Sprung vom Dach oder der Brücke oder ein Autocrash ist nicht verläßlich! Wer sich aufhängen will, sollte unbedingt ein Seil auswählen, das das 10 fache Körpergewicht trägt und nicht elastisch ist, gleiches gilt für den Ast oder Balken! Nicht besoffen und nicht bedröhnt Selbstmord begehen, da geht fast immer was schief! Überhaupt würde ich den allermeisten Selbstmordkandidaten empfehlen, erst mal mit dem saufen aufzuhören, meistens erledigen sich die Selbstmordgründe nach einiger Zeit von selbst!

Gruß Heiko
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!
Hallo liebe Selbstmordkandidaten,

wenn ihr euer Leben nicht mehr wollt, dann schenkt es doch Gott! Der kann immer Leute gebrauchen, die ohne wenn und aber an seiner Sache arbeiten!

Geht morgen einfach vor die Tür unter Menschen und fragt Gott "Was soll ich für dich tun!" In kürzester Zeit habt ihr einen Job (vier Wochen war mal das längste)!

Gruß Heiko

PS: Besoffene und Bekiffte werden von der Arbeitsagentur Gottes nicht vermittelt!
PSS: Ungläubige in die Luft sprengen ist nicht die Sache Gottes (und nicht die des Islam), das ist die Konkurenz!
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!