Was ist Religion eigentlich?


Sören hat folgendes geschrieben:
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Sören hat folgendes geschrieben:
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Wenn in meiner Matrix die Gewissheit von mehreren Inkarnation enthalten ist ... komme ich womöglich zu einer anderen Erkenntnis


Das sogar ziemlich wahrscheinlich, denn die Bahá'í-Lehren lehnen den Glauben an Reinkarnation prinzipiell ab.


Und da hat sich unserer vollkommener Schöpfer auch nach zu richten, nicht wahr?


Die Frage nach der Vollkommenheit Gottes ist für die Bewertung seiner Absolutheitsansprüche völlig irrelevant.


Nun verstehe ich so Einiges!

PS: Würden alle Menschen Gott die Ehre der Vollkommenheit geben, wären Religionen wohl unnötig und es herrschte auf Erden.
Ich entschuldige mich, aber du hast einen Beitrag von mir mit einem unschönen Rechtschreibfehler kopiet, bevor ich ihn beheben konnte. Tatsächlich geht es in meinem Beitrag nicht um Gottes Absolutheitsansprüche, sondern um deine.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat folgendes geschrieben:
Ich entschuldige mich, aber du hast einen Beitrag von mir mit einem unschönen Rechtschreibfehler kopiet, bevor ich ihn beheben konnte. Tatsächlich geht es in meinem Beitrag nicht um Gottes Absolutheitsansprüche, sondern um deine.


Woher leitest Du das denn ab?

* Weil ich Gott die Ehre der Vollkommenheit gebe?
* Weil ich sage das meine Aussagen potentiell falsch sein können?
* Weil ich Fragen stelle, auf die Du keine stimmige Antworten hast?
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Sören hat folgendes geschrieben:
Ich entschuldige mich, aber du hast einen Beitrag von mir mit einem unschönen Rechtschreibfehler kopiet, bevor ich ihn beheben konnte. Tatsächlich geht es in meinem Beitrag nicht um Gottes Absolutheitsansprüche, sondern um deine.


Woher leitest Du das denn ab?

* Weil ich Gott die Ehre der Vollkommenheit gebe?
* Weil ich sage das meine Aussagen potentiell falsch sein können?
* Weil ich Fragen stelle, auf die Du keine stimmige Antworten hast?


Ich sehe es nicht ein, diesen Thread zu einem Forum zu machen, wo wir uns gegenseitig Dinge an den Kopf werfen, von denen wir nicht wissen, wie der andere darauf kommt. Ebensowenig sehe ich aber ein, mich nutzloserweise an dir abzuarbeiten. Du hast deine Weltsicht, und ich habe meine. Wenn du mir meine nicht lassen kannst, ist das Gespräch beendet.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat folgendes geschrieben:
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Sören hat folgendes geschrieben:
Ich entschuldige mich, aber du hast einen Beitrag von mir mit einem unschönen Rechtschreibfehler kopiet, bevor ich ihn beheben konnte. Tatsächlich geht es in meinem Beitrag nicht um Gottes Absolutheitsansprüche, sondern um deine.


Woher leitest Du das denn ab?

* Weil ich Gott die Ehre der Vollkommenheit gebe?
* Weil ich sage das meine Aussagen potentiell falsch sein können?
* Weil ich Fragen stelle, auf die Du keine stimmige Antworten hast?


Ich sehe es nicht ein, diesen Thread zu einem Forum zu machen, wo wir uns gegenseitig Dinge an den Kopf werfen, von denen wir nicht wissen, wie der andere darauf kommt. Ebensowenig sehe ich aber ein, mich nutzloserweise an dir abzuarbeiten. Du hast deine Weltsicht, und ich habe meine. Wenn du mir meine nicht lassen kannst, ist das Gespräch beendet.


Und da ich Dir Deine Weltsicht absolut lassen kann, denn sie hat keinen Einfluss auf meine Lebensqualität, können wir unsere Kommunikation wirklich beenden.

PS: Es ist nahezu in allen Religionen so. Sobald Religiöse Anhänger auf Fragen stoßen die ihr Glaubensbild in Frage stellen könnten, bekommen sie "mentale Blähungen". Ich kenne nur wenige religiöse Eiferer die innehalten und selber nachdenken. Aber das war vor 2.000 Jahren auch schon so.
Wenn es einem nicht passt kann der Gläubige ja aus der Religionsgemeinschaft austreten. Das wäre natürlich die letzte Konsequenz.
Wenn man von Religion spricht, sollte man vor allem zwischen Religion und Spiritualität unterscheiden. Spiritualität ist immer persönlich, sie betrifft den einzelnen, seine Art zu denken, zu glauben und zu empfinden in Bezug auf Dinge, die außerhalb des Erfassungsvermögens der 5 Sinne unseres irdischen Körpers liegen.

Religion dagegen entsteht immer dann und dort, wo sich Menschen mit mehr oder weniger gleichen spirituellen Anschauungen in Gruppen und Organisationen zusammenschließen und als Gruppen oder Organisation gemeinsame Aktivitäten auf der Basis bestimmter spiritueller Grundlagen unternehmen: Gottesdienste, Gebete, gemeinsame Meditation, Missionsarbeit, öffentliche Veranstaltungen usw. Dabei entstehen zwangsläufig hierarchische Strukturen.

Aufgrund menschlicher Eigenart und Unvollkommenheit wird bei solchen Zusammenschlüssen immer auch Missbrauch getrieben. Der persönliche Glaube des einzelnen wird von einigen Personen (in der Regel von den in der Hierarchie höher Stehenden) instrumentalisiert, um den Betreffenden ihrem Willen zu unterwerfen. Und meistens glaubt der so Ausgenutzte sogar, dass er alles freiwillig tut - das ist die Wirkung der von den Vertretern der Religion ausgeübten Bewusstseinskontrolle. Die gemeinsame spirituelle Basis aller dabei Beteiligten begünstigt diesen Missbrauch wie in keinem anderen Verein und wie bei keinem anderen Zusammenschluss von Menschen, außer vllt. der Partnerschaft.

Aus diesem Grund ist es auch gar nicht so leicht die "letzte Konsequenz" zu ziehen:
Ballermann hat folgendes geschrieben:
Wenn es einem nicht passt kann der Gläubige ja aus der Religionsgemeinschaft austreten. Das wäre natürlich die letzte Konsequenz.


Das kostet unglaublich viel emotionale Kraft, es bedarf eines sehr starken Willens, um sich zu einem solchen Schritt überhaupt durchzuringen. Ein Außenstehender, der keine Ausstiegserfahrung aus einem Kult gemacht hat, wird deshalb kaum begreifen können, was es ist, eine solche Entscheidung zuerst in sich reifen zu lassen (was natürlich erst dann geschieht,wenn die Verhältnisse im Verein für den Betreffenden unerträglich werden) und sie dann umzusetzen. Auch wenn man äußerlich schon lange nicht mehr dazugehört, bleibt die innere Abhängigkeit in der Regel noch eine lange Zeit bestehen. Oft ist damit auch der Glaube oder zumindest die Befürchtung verbunden, dass man aufgrund seines Ausstiegs aus der Gruppe "verloren" sein könnte.

Deshalb bin ich ein Gegner der Religion, obwohl ich die individuelle Spiritualität natürlich befürworte.

Wer sich informieren möchte, kann sich zb hier umschauen:
www.kulte.de