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Lieber WU
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| wenn also 'jeder Muslim gern ein Fundamentalist ist' (was ich doch etwas in Frage stellen möchte - und nach Deiner eigenen Definition wohl auch kaum ein usuli), dann ist das sein Missverständnis, und nicht das der 'bösen westlichen Medien'. |
Natürlich möchte jeder Muslim gerne ein Fundamentalist = usuli sein.
Ich sehe da kein Missverständnis auf seinen Seiten.
Die bösen Medien sind deswegen böse, weil sie, wie ich ja in diesem Artikel ja mehr wie ausreichend dargestellt habe, diese Assoziationskette ununterbrochen aufrechterhält.
Aufgrund der Verwobenheit der verschiedenen Vorstellungen, welche Muslime und Nichtmuslime bzgl. der Begriffe in westlicher Terminologie hegen, wird zwar eine eindeutige Determinierung in den westlichen Köpfen und eine zweifelhafte, zweideutige unausgewogene in den Köpfen der Muslime erzeugt. Dies führt zu einer Verstärkung der negativen Einstellung der Westler und aufgrund der Verstärkung der Unsicherheit nzgl. der eigenen Identität der Muslime zu einer Schwächung der Muslime und daher zu mehr Fehlleistungen auf ihren Seiten, welche wiederum die negative Besetzung in den westlichen Köpfen verstärkt.
Da dies den soziologisch und psychologisch gebildeten Menschen auf allen Seiten bekannt ist (wenigstens sein sollte), diese auch ständig darauf aufmerksam machen - deren Warnungen aber ständig ignoriert werden und von den Medien NICHT publiziert werden, sind sie WIRKLICH böse.
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Wenn Du schreibst Zitat:
dass der Begriff Islamismus in seiner Bedeutung ohne "wenn und aber" mit Fundamentalismus und dieses Wort in seiner Bedeutung mit "Terrorist und Staatsfeind" gleichgesetzt wird
dann trifft das vielleicht auf die Regenbogenpresse zu; in der Religionswissenschaft wird es anders gesehen. |
Wu - wohl treffend bemerkt. Nur, wen interessiert das?
Es ist das Volk, der "Mob" der zählt, wenn es darum geht, wer auf der Strasse wen anspuckt, wen anpöbelt, wen verprügelt etc. etc.
Also was soll diese intellektuelle Bemerkung, die darauf angelegt ist, den Wahrheitsgehalt meiner Ausführung in unangebrachten Maße zu relativieren?
Es ist vielmehr d(e)i(n)eAufgabe, (als einer) der (wenigen) Menschen (die ich kennengelernt habe), die wirklich über ein profundes Wissen und Einsicht verfügen, endlich Standpunkt zu beziehen und - wenn schon zu relativieren, so doch hin zur (natürlich subjektiv empfundenen (aber der Mehrheit der Subjekte!)) Gerechtigkeit!
Die Welt ist eine Arena
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Lieber M.M.,
Du gehst über mein Hauptargument großzügig hinweg, indem Du einfach nochmals das Gegenteil behauptest. Ist Deiner Meinung nach also ein usuli das, was in westlicher Terminologie als 'Fundamentalist' bezeichnet wird - ja oder nein? Genau das hatte ich nämlich bezweifelt - nichts Anderes.
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| Es ist das Volk, der "Mob" der zählt, wenn es darum geht, wer auf der Strasse wen anspuckt, wen anpöbelt, wen verprügelt etc. etc. |
Der Mob zählt - sehr treffend bemerkt. Nur, wer wird auf der Strasse wo von wem angespuckt, angepöbelt, verprügelt etc. etc.
Zumindest in meinem Bekanntenkreis habe ich noch nie gehört, dass einE MuslimA von einem Nichtmuslim angespuckt, angepöbelt oder verprügelt worden wäre (kann aber gern nochmals nachfragen - bin dieser Tage bei einer 'Moslemischen Jugendunion' zu einem Fest eingeladen - ganz ohne Polizeischutz ). Ich höre aber immer wieder, dass Andere (Muslime und Nichtmuslime) wegen ihrer Kleidung, ihres Benehmens, ihre Hunde oder aus sonst irgendwelchen Gründen von Muslimen bedrängt werden...
Vielen Dank für den Nachhilfeunterricht, was meine Aufgabe ist...
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Lieber WU
Dein Hauptargument stand nie in Zweifel - verstehe also Dein Bestehen nicht.
Nur ist es eben etwas anderes, wenn im gleichen "Kreis" ein Begriff verschieden verwendet wird, als wenn das Wort in verschiedenen (gleichberechtigten) Kreisen verwendet wird - aber nur gemäß des Verständnis des einen in Umlauf gehalten und zum Nachteil der einen Gruppe und gegen die genuinen Bedeutungen instrumentalisiert wird.
Das verstehst DU ohnehin sehr gut.
Ja, frag mal nach in Deinem Bekanntenkreis.
Hab noch nicht gehört, dass in UNSEREN Breiten, Muslime christliche Friedhöfe, Moscheen und andere Einrichtungen geschändet hätten.
Habe noch nicht gehört, dass ältere Muslime junge Frauen bösartigst angerempelt hätten, habe noch nicht gehört, etc.
Von umgekehrten Fällen habe ich nicht nur gehört, ich habe sie ALLE erlebt.
Keine Ursache für den "Nachhilfeunterricht" - er war ohnehin umsonst - oder?
Dass die von Dir genannten Fälle ebenfalls auftreten, wird deshalb nicht in Abrede gestellt, wie Du es mit den von mir genannten tust, die in weit grösserem sozialpolitischen Ausmaß wirksam werden.
Rassismus (eine Gruppe für die Verfehlungen einiger weniger in Haft zu nehmen) wird HIER einfach intensivst gepflegt und das IST die Realität, und gegen diesen ist aufzutreten.
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| Von umgekehrten Fällen habe ich nicht nur gehört, ich habe sie ALLE erlebt. |
Ich will jetzt nicht wie eine Ente nachquaken, aber das liegt mir auch am Herzen.
Alles, was Hanel beschrieben hat, habe ich auch erlebt (und noch mehr), ausser das mit dem Friedhof!
Just wird hier auch Rassismus betrieben von Personen, bei denen ich's nicht erwartet hätte.
Es liegt doch in der Angst am Menschen, selber nichts wert zu sein, dass man andere aus einer rassistischen Sichtweise betrachtet, oder?
Hier geht's gerade noch so. Bei Glauben.de ist es aber die Hölle ein Nicht-Christ zu sein!
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Ja - damit man es auch versteht, was unter Schändung von z.B. einer Moschee gemeint ist:
Man wirft die Fenster mit Steinen ein
Man wirft Brandsätze hinein (zum Glück hielt sich der Sachschaden in Grenzen)
Man beschiesst mit Kleinkalibergewehr das Gebäude
Man besprayt die Wände mit obszönen und rassistischen Beleidigungen
Man bepinkelt die Türe
Alles geschah an einer EINZIGEN Moschee (nicht an verschieden Orten).
Alle Fälle wurden der Polizei gemeldet.
Zu Verurteilungen kam es nie.
Den Pinkler haben wir selbst erwischt und nachdem er sich entschuldigt hat, zu einem versöhnten Gespräch eingeladen.
Die Presse hat die meisten Fälle nicht erwähnt, geschweige denn zum Thema gemahnt.
Und damit wir auch einen Zeitrahmen haben.
Die Brandsätze wurden, ich glaube es war 1992 geworfen!
Und den wirklich gerechten Menschen ist es schon klar:
Wer Gerechtigkeit auf der Welt will - hat in seinem Land damit zu beginnen - hier die wirklichen Verhältnisse zu erkennen und entsprechend zu agieren und zu reagieren.
Und hier sind es die MUSLIME, die eindeutig individuell und gesellschaftlich diskriminiert werden und dieser Umstand ist tragisch, wird er doch von der "fortgeschrittenen", "aufgeklärten", "modernen", "zivilisierten" Welt aufrecht erhalten UND verteidigt (resp. nicht nachhaltig und ernsthaft genug bekämpft).
Was wollt "IHR" dann von den "zurückgebliebenen", die "Aufklärung noch nicht absolviert habenden" Gesellschaften, erwarten?
Dem Vorbild zu folgen?
Besser zu sein?
Nichts?
Klappe!
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