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Ein Rabbi kam aus der Schul', als ihm ein plötzlicher Windstoß den Hut vom Kopf riss und die Straße hinunterfegte. Der Rabbi war ein alter Mann und ging am Stock, er konnte dem Hut nicht hinterherlaufen. Ein höflicher junger Mann auf der anderen Straßenseite sah das, sprintete hinüber, fing den Hut und gab ihn dem Rabbi zurück.
Der sagte: "Ich glaub' nicht, dass ich mecht haben erwischt den Hut allein - vielen Dank!" - dann legte er ihm die Hand auf die Schulter und sagte: "G'tt soll Dich segnen."
Der junge Mann dachte bei sich: "Der Rabbi hat mich gesegnet, das ist mein Glückstag!" - und er machte einen Umweg über die Rennbahn. Beim ersten Rennen fiel ihm ein Pferd mit dem Namen 'Stetson' auf, gegen das 20 zu 1 gewettet wurde. Er setzte € 50.- darauf - und gewann. Bei zweiten Rennen standen die Wetten 30 zu 1 gegen 'Barett' - er setzte sein ganzes Geld darauf - und Barett ging als erster durchs Ziel.
Als es dunkel wurde und die Rennen aufhörten, ging er nach Hause. Seine Frau fragte ihn, wo er die ganze Zeit gewesen sei, und er erzählte ihr die Geschichte - wie er den Hut gefangen hatte, vom Segen des Rabbi, und von seinen Renngewinnen mit Pferden, die nach Kopfbedeckungen benannt waren.
"Und wo ist das Geld?" fragte sie.
Er seufzte. "Das hab' ich beim letzten Rennen verloren. Ich setzte auf 'Chateau' und verlor.
"Du Idiot!" rief sie, "Chateau ist doch ein Haus - der Hut heißt Chapeau!"
"Hätte auch nichts gebracht -" meinte er, "der Sieger war ein japanisches Pferd mit dem Namen 'Yarmulka'."
() qilin
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