Arme Leute


Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?" "Sehr interessant!" antwortete der Sohn.

"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?" "Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."

"Was hast du also gelernt?" fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."
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"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi
Eine interessante Geschichte, die viel aussagt. Vor allem, dass wenn man etwas durch die Augen eines Kindes betrachtet sich eine völlig andere Sichtweise ergeben kann, die vielleicht etwas naiv erscheinen kann, im Grunde aber aus dem was es sieht das beste herauszieht und es wie in diesem Fall sogar sehr hochschätzt.
Sehe ich auch so; manchmal sollten wir diese "Naivität" nicht unterschätzen und uns dieser wieder etwas mehr zuwenden- sonst entgehen uns viele wunderschöne, neue Blinkwinkel.
Oft erreicht man andere Menschen eher über die Gefühlsebene (gerade Menschen mit Demenz sprechen fast ausschliesslich auf diese an!)
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* Mein Herz ruft ALLAH ALLAH,
mein Nefs schreit yallah yallah ....*

* Der Heuchler sucht nach Fehlern;
der Gläubige nach Entschuldigungen.*
Diese Geschichte hat eine tolle pointe: man sollte etwas nie aus nur einem Blickwinkel betrachten
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Das Heute gehört ihnen,
aber die Zukunft gehört uns!
Zitat:
Vor allem, dass wenn man etwas durch die Augen eines Kindes betrachtet sich eine völlig andere Sichtweise ergeben kann, die vielleicht etwas naiv erscheinen kann

Eigentlich finde ich den Schluss des Sohnes gar nicht naiv. Er hat nur Reichtum neu definiert. Es ist wohl eher naiv das nicht nachvollziehen zu können.

Tolle Geschichte übrigens
"Verschuldung ist nichts weiter als vorgezogener Konsum, der in der Zukunft ausfällt."
(Dr. Hjalmar Schacht, 1923-1930 Reichsbankpräsident)
Ganz tolle Geschichte, vielen Dank!
Es hilft einem, die Welt wieder von mehreren Seiten zu betrachten.
"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh."
(Henry Ford, 1863-1947)
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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