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Hallo Kiki,
ich habe deinen Beitrag gelesen und mich darin 100 % wiedererkannt. Ich denke auch schon seit längerem über eine Therapie nach, kann mich aber nicht so wirlklich dazu durchringen. In meinem Umfeld ist niemand, der mich wirklich versteht. Ich fühle mich verrückt! Ich habe erst vor zwei Wochen versucht mit meinen Eltern darüber zu reden und bin in Weinkrämpfen ausgebrochen. Sie verstehen aber auch nicht wirklich worum es dabei geht. Dieses Gefühl ist einfach schrecklich. Ich wache nachts auf und weiß, dass ich irgendwann sterben werde. Es ist die Angst vor dem nicht mehr da sein. Als ich 12 Jahre alt war hatte es zum ersten Mal angefangen. Es war teilweise so schlimm, dass ich damals schon tagsüber vorm Fernsehen in tränen ausgebrochen bin, weil dort eine Beerdigung vonstatten ging. Nachdem ich es ein paar Jahre lang unterdrückt habe, kam es aber irgendwann wieder. Dann halt nur Nachts. Damit konnte ich bisher auch ganz gut leben, weil es mich tagsüber nicht betroffen hat. Ich konnte das Gefühl am Tag einfach nicht mehr nachempfinden. Seit einem Monat ist es allerdings wieder soweit, dass ich es mit in den Alltag nehme. Ich sitze auf der Arbeit und denke: "Irgendwann werde ich nicht mehr hier sein." Und mich überkommt dieser schauer, diese Panik davor. Ich habe das Gefühl ich drehe durch. Ich möchte nur nicht mehr dieses Gefühl haben. Ich möchte, dass ich wieder nicht mehr nachempfinden kann, dass ich manchmal die Attacken habe.
Mich würde interessieren, ob dir die Therapie hilft bzw. schon geholfen hat?
Gruß
Sandy
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