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(Cappucino fertig, nun kommt der Schluss den alle so ersehnen. )
Das Geld als Mittel der Finanzpolitik abschaffen zu wollen, ist, als ob man einem herzinfarktgefährdeten Patienten gleich das Herz 'rausnimmt und ihn zukünftig eher an eine Herz-Lungen-Maschine hängt. Dann gibt's mit Sicherheit keinen Infarkt - aber auch kein Leben im klassischen Sinne mehr.
Natinale, kontinentale und internationale Gemeinwesen müssten folgende Richtlinien erfüllen, um sich auf den Weg der gerechten Verteilung und des lebenswerten und würdigen Lebens Aller zu begeben:
1. Rohstoffe und Ressourcen des Gemeinwesens werden vom Gemeinwesen verwaltet. Kein Konzern, kein Firmenzusammenschluss darf zukünftig über Preise für Rohstoffe und Ressourcen bestimmen. Die Preisgestaltung ist einzig und alleine Sache des Gemeinwesens, ebenso die Förder- und Produktionsbestimmungen. Es kann - am Beispiel Deutschlands- einfach nicht angehen, das 4 der grössten Stromkonzerne Energiepreise festlegen, dabei dem einzelnen Bürger trotz dessen Energiesparbemühungen immer mehr Geld aus der Tasche ziehen und dabei sowohl horrende Gewinne einfahren als auch Arbeitsplätze vernichten.
2.Jeder Mensch in einem Gemeinwesen hat die Verpflichtung, sich um ein Auskommen zu bemühen, welches seine Lebensbedürfnisse erfüllt. Das Gemeinwesen hat die Verpflichtung, jedem Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Ausbildung und Weiterbildung zu gewähren.
Es nutzt nix Krokodilstränen zu vergissen, weil innerhalb der EU 55 Millionen Menschen arbeitslos sind und ca. 5 Millionen Menschen keine Ausbildungsplätze bekommen. Es würde aber etwas nutzen, europaweite Ausbildungs- und Forschungszentren aufzubauen um eben zur Zukunftssicherung der Europäer beizutragen. Und laufen sie, die durch die EU gelenkten Ausbildungs- und Forschungszentren, dann wäre als nächster Schritt die Öffnung dieser Zentren für Lernwillige weltweit zu initiieren. Die hierfür enstehenden Kosten sind als "Entwicklungshilfe" dort besser angelegt, als wie wenn man Milliardenbeträge ohne Verwendungsnachweis irgendwelchen Staaten einfach so "zuschiebt".
3.Das Gemeinwesen ist verpflichtet, über seine steuerlichen Auskünfte Rechenschaft abzulegen. Es ist ferner verpflichtet, zweckgebunde steuerliche Einkünfte auch für den jeweiligen Zweck einzusetzen.
Es kann -europaweit- nicht angehen, das zum Beispiel mit der Kraftfahrzeugsteuer das Flugbenzin subventioniert wird, gleichzeitig aber die Mittel für den Ausbau des europäischen Strassennetzes fehlen. Es kann nicht angehen, das die Einzelstaaten "Mehrwertsteuern" erheben, dieses Geld aber in den Staatshaushalten so versickert, das die Einzelstaaten am Ende des Haushaltsjahres zu Lasten ihrer Bürger wieder "'nen Satz neue Schulden" aufnehmen.
4. Innerhalb eines Gemeinwesens, sowie innerhalb des Zusammenschlusses mehrerer Gemeinwesen zu einem Verbund müssen einheitliche Steuersätze und damit verbunden einheitliche Wettbewerbsvoraussetzungen geschaffen werden.
Zur Kostenvermeidung wandern deutsche Unternehmen nach Polen, Tschechien, Slowenien und Ungarn ab - für Polen, Tschechien, Slowenien und Ungarn gut, für Deutsche schlecht. Tja, wenn in nahezu gleichem Mass auch ungarische oder polnische Betriebe hierher wandern würden, weil sie zum Beispiel näher an ihren Absatzmärkten liegen würden. Das geht aber nur, wenn die Deutschen von ihrer Hoch-Steuer- und Hoch-Preis-Politik abrücken. Eine EU-weite einheitliche Höchsteinkommenssteuer (auch Höchstlohnsteuer) von 19%, eine EU-weite einheitliche Sozialsteuer (Armensteuer nach dem Vorbild des "Zahdak", der Armensteuer nach dem Qur'an) von 6% könnten mittel- bis langfristig einige Probleme lösen.
Ich kann da jetzt noch mindestens 15 Punkte zufügen, denke aber, als Diskussionsanregung reicht das erstmal.
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Hallo,
der Beitrag ist sehr interessant, es ist eine schöne Vision wenn alle EU Länder die gleichen Steuernsätze hätten, die Medien verbreiten gerne die Behauptung dass deutsche Unternehmen nach Polen, Tschechen, Ungarn und so weiter Abwandern, in der Tat ist das so. Was verschwiegen wird dass die Gewinne 4 Jahre lang dort nicht versteuert werden müssen es gibt Subventionen usw. die Staaten haben herzlich wenig davon auch von den Arbeitsplätzen ist es eine kleine Prozentzahl, die Karawane ist weiter gezogen z.B. Räumenien, Moldavien, Kasachstan. Ein vereinigtes Europa bringt nur den Multinationalen Konzernen einen Vorteil für kleine und mitlere Unternehmen ist das ein Kampf ums überleben, in den Ostländern ist das genau so, was viele nicht wissen ist dass ungarische, polnische, tschechische Unternehmen in Deutschland Millionen investieren und neue Arbeitsplätze schaffen, es geht also in zwei Richtungen, von Fahrzeugen ganz zu schweigen die in den Osten entsorgt werden.
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