Etwas für die Tiere


Anklage

Wieso zählt mein Leben soviel weniger
als das Deine?
Wir beide leben doch. Leben auf einmal wertlos.

Wieso sagtest du mir, dass du mich liebst?
Nur Worte aus deinem Mund
ohne Wahrheit. Liebe ist anders.

Als wir uns kennen lernten meintest du:
'Es soll für immer sein'.
Ist 'immer' schon vorbei? Immer ist ewig.

Als du mich zu dir holtest, sagtest du:
'Nie mehr ohne dich'.
Und jetzt? Nie war gestern.

Jetzt blicke ich allein zurück, einsam.
Hatten eine lange schöne Zeit gemeinsam.
Aber alles im Gestern. Kein morgen mehr.

Mit der Zeit bin ich älter geworden, mein Körper.
Aber ich bin immer noch ich.
Zu alt für dich? Verstehe nicht warum.

Unsere Zeit war so schön, teilten Freud und Leid.
Du suchst jetzt nach 'was jüngerem'.
Aber du hattest doch mich! Alter das wichtigste?

Gestern, alles was wir hatten, vorbei für immer.
Heute bin ich wertlos.
Morgen mein letzter Tag. Tod als Erlösung.

Ich wollte noch so viel erleben, gemeinsam mit dir.
Meine Zukunft hast du weggewischt.
Über mein Leben entschieden. Warum?

Ein ganzes Leben zusammen, es war perfekt.
Dir meine ganze Liebe geschenkt.
Meine Liebe zu dir stirbt mit mir. Deine Tat.

Wieso verurteilst du mich zum Tode?
Ich habe doch nichts gemacht.
Wollte nur leben. Mit dir.

_________________
Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
Gedicht

Von einem unbekannten Dichter

Du sagst:
"ich liebe die Blumen" Aber Du pflückst sie!
Du sagst:
"ich liebe die Bäume" Aber Du fällst sie!
Du sagst:
"ich liebe die Vögel" Aber Du sperrst sie ein!
Du sagst:
"ich liebe die Tiere" Aber Du ißt sie!
Nun habe ich Angst vor Dir!
Du sagst zu mir:" Ich liebe Dich!"
_________________
Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
Treue

Ihr liebt die treuen Hunde nicht?
Ist Euren Herzen fremd geblieben,
was aus der Hundeseele spricht
und wie ein Hund vermag zu lieben?

Kommt Ihr ins Elend erst einmal,
von allen, die Ihr kennt, verlassen,
und fühlet der Enttäuschung Qual,
dann lernt Ihr Hundetreue fassen.

Will unsere Hände er belecken,
aus klugen Augen auf uns schauend,
die Pfote uns entgegenstreckend,
nur uns ergebend, uns vertrauend.

Dann regt der feste Glaube sich,
weil uns ein Wesen treu geblieben,
dann lernt man unerschütterlich,
den braven Hund von Herzen lieben.

Und wenn Ihr das Gefühl nicht kennt,
ich Euch zu sagen mich nicht scheue:
Vom Hund, den Ihr "Köter" nennt,
lernt eine Tugend - lernt die Treue!

(Verfasser unbekannt)
_________________
Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
Tierschutz

Tierschutz, als unbequem bekannt
wird lächelnd Spinnerei genannt.
Wen kümmert denn ein Hund der friert
an kurzer Kette vegetiert?
Wen Katzen, die kaum produziert
Verkehr und Jäger dezimiert?
Was regt man sich unnötig auf
weil angeboten zum Verkauf
und Lockmittel für manches Kind
Tiermassen auf dem Markte sind,
die wenn der Neuheit Reiz vorbei
man weitergibt, von Skrupel frei.
Wen störts wenn dann auf Inserate
ein Händler wieder Zugriff hatte
sich tarnt, er hätt´ den besten Platz
für diesen süßen Katzenschatz
das Tier nach qualvollem Transport
ausliefert dem Versuchstiermord?
Was tut`s, wenn für das Wohl der Menschen
Millionen Tiere schmerzvoll enden?
Warum nicht erst an Tieren testen
was wir nicht selbst erdulden möchten?
Wenn Menschenmord als Schwerverbrechen
geahndet wird, warum nicht rächen
an Wesen, die nur wehrlos zucken
noch besser: Frei von Schuld begucken
wie man im Film ersticht, zertritt,
vom Tier zum Mensch -ein winzger Schritt!
Was macht es schon, wenn alles Vieh
jetzt produziert in Batterie
auf engstem Raum, wo`s hingestellt,
nur für Profit und Nutzen zählt,
sich einmal frei bewegen kann
auf seinem letzten Schlachthofgang?
Man weiß zudem, das Glück der Erde
liegt auf dem Rücken unsrer Pferde.
Da Gnadenbrot sich nicht rentiert,
zum Schlachten man sie exportiert.
Ihr Jammer ist bestimmt vergessen
wenn wir Importsalami essen.
Auch weiß ein jeder ganz genau
bei uns zählt nur mit Pelz die Frau.
Was fragt man nach der Tiere Zahl
bei einem Nerz der ersten Wahl?
Was intressiert man sich so sehr
für Robbenmord im fernen Meer,
für Hunde auf den Philippinen
die totgequält zum Mahle dienen?
Für Stierkampf, dieses Volksvergnügen
wo chancenlos die Tiere unterliegen?
Wer selbstlos für ein Tier tritt ein
muss irgendwo suspekt doch sein.
Sorgt erst für Menschen, hört man sagen.
Man ist versucht, zurück zu fragen,
was denn der Vorwurfsvolle tat,
wie viel er schon geholfen hat?
Man ist erfreut, dann zu erfahren
er spendet schon seit ein paar Jahren
zum guten Zweck ein Jahreslos.
Die Preise, die es gibt, sind groß.
Darauf wird kläglich er verstummen,
denn aktiv helfen nur die "Dummen".
Was da als Spinnerei verlacht
der Menschheit alle Ehre macht,
denn Tierschutz macht im kleinen gut,
was menschliche Zerstörungswut
an der Natur im großen schändet
weil Menschheit, vom Verstand geblendet,
meint alles liegt nur ihr zu Füßen.
Vergisst, dass sie es selbst wird büßen!

Sigrid Mayr-Gruber
_________________
Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
Die Regenbogenbrücke
(The Rainbow Bridge)

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben
nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt
ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...


(Übersetzt aus dem Englischen zur Erinnerung an
Maunz 1994, Luzie 1995 und Fridolin 1996
von Christel Wysocki,
Autor des Originals unbekannt)

_________________
Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
Hundeaugen

Hundeaugen wunderschön
sehn dich strahlend an.
Sagen wolln spazieren gehen,
komm zieh dich schon an.

Leuchten wenn du kommst nach Hause
liebend schaun sie hoch zu dir.
Schwänzchen wedeln, Bäuchlein kraulen!
Bitte bleib doch jetzt bei mir!

Manchmal können sie auch sagen,
"habe etwas angestellt.
Sei mir bitte nicht mehr böse,
mach sie wieder hell die Welt"

Könnte man denn solchen Augen,
ernsthaft wirklich böse sein?
Ist doch dieses kleine Wesen
unser ganzer Sonnenschein.

(von Christina Telker)
_________________
Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
Ein Brief eines Hundes an seinen Herrn

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, wie war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor den Ferien, wie schön!

Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand angehalten. Die Tür ging auf und Du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen.

Als ich zurückkam, warst Du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden aber vergebens. Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer. Ich hatte große Angst und großen Hunger.

Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.
Aber Du bist nicht gekommen. Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein Du warst es nicht. Es war der Mann, der mich gefunden hatte.

Er brachte mich in einen Raum es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen.
Geliebter Mensch, ich will, dass Du weißt, dass ich mich trotz des Leidens, das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb.
Dein Hund.
_________________
Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
10 Bitten eines Hundes an den Menschen

o Mein Leben dauert nur 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von dir bedeutet für mich Leiden. Bedenke es, bevor du mich anschaffst.

o Gib mir Zeit zu verstehen, was du von mir willst.

o Pflanze Vertrauen in mich ein, ich lebe davon.

o Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein. Du hast deine Arbeit, deine Vergnügen, deine Freunde - ich habe nur dich.

o Sprich mit mir! Wenn ich auch deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.

o Sei dir immer bewusst, wie an mir gehandelt wird. Ich vergesse nie.

o Bedenke ehe du mich schlägst, das meine Kiefer mit Leichtigkeit deine Hand zerquetschen könnten, dass ich sie aber nie gegen dich gebrauchen würde.

o Bevor du mich faul und träge schimpfst, bedenke, dass ich vielleicht krank bin oder ein verbrauchtes Herz habe.

o Kümmere dich um mich, auch wenn ich alt werde. Auch du wirst einmal alt.

o Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie " Ich kann so was nicht sehen" oder " Es soll in meiner Abwesenheit geschehen". Alles ist leichter für mich - mit DIR
_________________
Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
10 Bitten eines Tieres an den Menschen

o Mein Leben ist nur kurz. Jede Trennung von Dir ist deshalb für mich besonders schmerzlich. Bedenke das, bevor Du mich anschaffst.

o Ich bin nicht Dein Statussymbol. Ich bin nicht Dein Spielzeug. Ich möchte Dein Freund, Kamerad und Beschützer sein.

o Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst. Zeig mir, dass Du mir vertraust und behandle mich nicht wie ein Wesen ohne Gehirn und ohne Empfindungen. Sei mir gegenüber selbst so Wesens- und Charakterfest, wie Du es von mir erwartest.

o Bist Du einmal verärgert, dann benutze mich nicht als Blitzableiter Deiner Gefühle. Habe ich Unrecht getan zürne nie lange, es war bestimmt nicht meine Absicht Dich zu kränken.

o Sprich manchmal mit mir, wenn ich Deine Worte auch nicht ganz verstehe, so doch Deine Stimme, die sich an mich wendet. Mein Selbstvertrauen und meine Liebe zu Dir werden Dein Lohn sein.

o Wisse: wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie. Denke daran: Du hast Deine Arbeit, Freunde, Dein Vergnügen - ich habe nur Dich.

o Bevor Du mich schlägst denke daran, dass meine Zähne oder Krallen Dich verletzen können, ich aber kein Gebrauch davon mache.

o Sollte ich einmal eine Schwache Leistung zeigen bedenke: Vielleicht plagt mich auch einmal ein Unwohlsein - vielleicht habe ich aber auch schon ein verbrauchtes Herz.

o Kümmere Dich um mich und pflege mich, auch wenn ich alt werde. Auch Du wirst einmal alt sein und Hilfe benötigen.

o Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage bitte nie: "Ich kann so etwas nicht sehen." oder " Es soll in meiner Abwesenheit geschehen."
Alles ist leichter für mich, wenn Du bei mir bist.
_________________
Allâhu nûru s-samâwâti wa-l ard
Gott ist das Licht von Himmel und Erde

Aysha
Aysha, das ist alles wunderschön!!!

Ich habe mir alles kopiert und ausgedruckt (bei meiner nächsten Reise im Zug zum Lesen ).

Vielen Dank und willkommen im Forum


Gruß friend
_________________
"Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen." -- Abdul-Baha