Der nächste Gottesbote (Prophet, Gesandte...)


Lieber Erich,

ich fürchte hier gibt es Mißverständnisse was die Interpretation des Wortes Gottesoffenbarer angeht.

Ich habe noch nicht gehört, daß ein Sahajayogi den Anspruch erhoben hat die nächste Manifestation Gottes zu sein. (Will damit sagen Sahajayogis sind keine Lügner)

Ich denke wir alle können die göttlichen Eigenschaften offenbaren die in uns stecken.

Z.B. ist es göttlich, Liebe zu erzeigen (aber das weißt Du besser als ich).

Ich kann mich erinnern, daß eine Eigenschaft eines Gottesboten, sein angeborenes Wissen ist, also kein erlerntes Wissen, wie wir normalen Menschen es erwerben können.

Liebe Grüße
Tim
Lieber Eifelqu!

Als Sahajayogi musst du deinen Glauben nicht aufgeben. Du kannst, was immer du bist, sein, denn wir sind offen für alle Glaubensrichtungen und Philosophien. Allerdings, wenn jemand Sahjayoga regelmässig praktiziert, so ist Gott kein Glaube mehr, sondern Wissen aus eigener Erfahrung.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Lieber Tim!

Ich bin der Überzeugung, dass es sich nur um ein Missverständnis handelt.

Allerdings ist es bei uns auch das angebeorene reine Wissen und nicht das erlernte Wissen, das wir in uns erkennen und weitergeben.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Lieber Erich,

erhebst du für dich den Anspruch durch Gott den Auftrag erhalten zu haben, der Menscheit ein neues Gesetz zu bringen und dabei ein reiner Spiegel Gottes zu sein und damit auf einer Stufe mit Jesus Christus, Mohammed und so weiter zu stehen?

Tun das andere Sahajayogis? Falls nein, hast du die Frage doch schon beantwortet.

Ein Gottestoffenbarer hat vor allem eins, nämlich einen Anspruch, den er auch deutlich formuliert. Die Eigenschaften sind hierbei nur Kriterium zu Prüfung, die jeder anlegen soll, der mit diesem Anspruch konfrontiert wird, um dessen Wahrhaftigkeit zu prüfen und nicht einem Scharlartan zu erliegen, der sich nur selber bereichern will.

Es geht nicht um Mediations- oder Gebetspraktiken, einzelner Gläubiger verschiedenster religiöser Gemeinschaften!
[quote="Eifelqu"]
luschn hat folgendes geschrieben:
robinson hat folgendes geschrieben:

soll aber nicht vor dem Ablauf eines vollen Jahrtausends erscheinen.


Ist das der genaue Wortlaut?


Jup, ist der genaue Wortlaut:
KITAB-I-AQDAS hat folgendes geschrieben:

Wer vor Ablauf eines vollen Jahrtausends den Anspruch auf eine unmittelbare Gottesoffenbarung erhebt,¹ ist gewiß ein Lügner und Betrüger.
(...)
Wer immer diesen Vers anders deutet als nach seinem klaren Sinn, ist des Geistes Gottes und Seiner Barmherzigkeit, die alles Erschaffene umfaßt, beraubt.

Was ist der klare Sinn dieses Vers? Und wir hatten ja bereits den Ablauf eines vollen Jahrtausends erlebt, als wir den Beginn des dritten Jahrtausends gefeiert haben ...
Erich mein Bester,

ich muss mich entschuldigen, ich kann das was ich eigentlich sagen will nicht immer gut in kurze Sätze packen.

Bin da ganz bei Dir, um Gott zu erkennen und seine Liebe bzw. Eigenschaften weiter geben zu können muss man kein "weltliches" Wissen erlangen.

Z.B. sagt Mohammad (s.a.s)

"Suche Gott nicht in der Ferne, suche Gott in Dir."
Oder auch "Wir sind Dir näher als deine Halsschlagader..."

und Bahá'u'lláh sagt:
"Diese Kräfte, mit denen die Sonne göttlicher Großmut, die Quelle himmlischer Führung, die Wirklichkeit des Menschen begabt hat, liegen jedoch verborgen in ihm, gleichwie die Flamme in der Kerze verborgen ist und die Lichtstrahlen als Möglichkeit in der Lampe vorhanden sind."


Hoffe ich konnte mich etwas verständlicher machen als vorhin

Danke für Eure Geduld und liebe Grüße
Tim
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„Laßt jeden Morgen besser sein als den Abend davor und jeden neuen Tag reicher werden als den gestrigen. Des Menschen Vorzug liegt im Dienst und in der Tugend, nicht im Prunk des Wohllebens und des Reichtums...“ Bahá'u'lláh
luschn hat folgendes geschrieben:
Was ist der klare Sinn dieses Vers? Und wir hatten ja bereits den Ablauf eines vollen Jahrtausends erlebt, als wir den Beginn des dritten Jahrtausends gefeiert haben ...


Es handelt sich zunächst einmal um eine Überstzung mit allen ihren unschärfen. Aus diesem Grund verfügt der Aqdas über umfangreiche Erleuterungen im Anhang in dem genau solche Dinge erklärt und klar gestellt werden und zwar auf Grund von Aussagen Baha'u'llahs selber ober Abdul-Bahas bzw. Shoghi Effendis.

Im Falle dieses Verses gibt es aber klare Aussagen von Baha'u'llah selbst! Dazu steht in den Erleuterungen:

Zitat:

62.
"Wer vor Ablauf eines vollen Jahrtausends den Anspruch auf eine unmittelbare Gottesoffenbarung erhebt" (#37)

Bahá'u'lláhs Sendung wird bis zur nächsten Manifestation Gottes dauern, die aber nicht vor Ablauf von wenigstens "tausend Jahren" erscheinen wird. Bahá'u'lláh warnt davor, "diesen Vers" anders als nach seiner "offensichtlichen Bedeutung" auszulegen. In einer Tafel stellt Er klar, daß jedes dieser tausend Jahre aus "zwölf Monaten nach dem Qur'án und aus neunzehn Monaten zu je neunzehn Tagen nach dem Bayán" besteht.

Die Bahá'u'lláh im Oktober 1852 im Síyáh-Chál zuteil gewordene Offenbarung kennzeichnet die Geburt Seiner prophetischen Sendung und damit den Beginn des Zeitraums von mindestens tausend Jahren, der dem Erscheinen der nächsten Manifestation Gottes vorausgehen wird.


Hiermit sollte klar sein, dass 1000 Jahre ab dem Beginn seiner Offenbarung gemeint sind und sogar die Zeitrechnung wie genau ein Jahr zu verstehen ist, ist klar definiert.

Darüber hinaus beginnt die Zeitrechnung für Baháí ah von neuem, nämlich mit dem 21. März 1844 - der Gregorianische Kalender spielt hierbei also keine Rolle und der Jahreswechsel 1999/2000 nach Christus war in Bahái Jahren kein besonderer Jahreswechsel.

Der "Nachfolger" Bahá'u'lláhs wird also nicht vor dem Jahre 1000 B.E. bzw. vor dem Jahre 2844 n.Chr. bzw. A.D. erscheinen.
Eifelqu hat folgendes geschrieben:
Lieber Erich,

erhebst du für dich den Anspruch durch Gott den Auftrag erhalten zu haben, der Menscheit ein neues Gesetz zu bringen und dabei ein reiner Spiegel Gottes zu sein und damit auf einer Stufe mit Jesus Christus, Mohammed und so weiter zu stehen?

Tun das andere Sahajayogis? Falls nein, hast du die Frage doch schon beantwortet.

Ein Gottestoffenbarer hat vor allem eins, nämlich einen Anspruch, den er auch deutlich formuliert. Die Eigenschaften sind hierbei nur Kriterium zu Prüfung, die jeder anlegen soll, der mit diesem Anspruch konfrontiert wird, um dessen Wahrhaftigkeit zu prüfen und nicht einem Scharlartan zu erliegen, der sich nur selber bereichern will.

Es geht nicht um Mediations- oder Gebetspraktiken, einzelner Gläubiger verschiedenster religiöser Gemeinschaften!


Lieber Eifelqu!

Es ist sogar meine Lebensaufgabe andere Menschen zu erleuchten, damit sie ebenfalls Zugriff auf das reine Wissen bekommen. Allerdings gebe ich keine Regeln weiter, ich gebe nur Meditationsmethoden weiter, die andere Menschen, falls sie dann Sahajayoga regelmässig praktizieren, ebenfalls weitergeben und wiederum Menschen erleuchten.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Vielen Dank lieber Eifel,

ich möchte auch nur kurz darauf hindeuten, daß gesagt wird "wenigstens" 1000 Jahre also nicht genau 1000 - es könnten auch mehr sein

Für mich bedeutet das, daß der Mensch sich vor Ablauf der "wenigstens 1000 Jahre" sicher sein kann, daß es sich um keinen Gottesboten handelt.

Herzliche Grüße
Tim
Tim1510 hat folgendes geschrieben:
Erich mein Bester,

ich muss mich entschuldigen, ich kann das was ich eigentlich sagen will nicht immer gut in kurze Sätze packen.

Bin da ganz bei Dir, um Gott zu erkennen und seine Liebe bzw. Eigenschaften weiter geben zu können muss man kein "weltliches" Wissen erlangen.

Z.B. sagt Mohammad (s.a.s)

"Suche Gott nicht in der Ferne, suche Gott in Dir."
Oder auch "Wir sind Dir näher als deine Halsschlagader..."

und Bahá'u'lláh sagt:
"Diese Kräfte, mit denen die Sonne göttlicher Großmut, die Quelle himmlischer Führung, die Wirklichkeit des Menschen begabt hat, liegen jedoch verborgen in ihm, gleichwie die Flamme in der Kerze verborgen ist und die Lichtstrahlen als Möglichkeit in der Lampe vorhanden sind."


Hoffe ich konnte mich etwas verständlicher machen als vorhin

Danke für Eure Geduld und liebe Grüße
Tim


Macht nichts lieber Tim!

Ja alle Offenbarer sprechen von ein und demselben, von Gott in uns, den wir wirklich erst dann erkennen, wenn wir erleuchtet sind.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!

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