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Herr Hanel,
Sie beschreiben ein leider immer wiederkehrendes, leidiges Symptom:
Die Menschen wollen die Wahrheit-
jedoch nur kurz, knapp, verständlich, möglichst konform mit dem eigenen Weltbild und am besten in einen Ordner abheftbar.
Diese traurige Erfahrung läßt sich leider überall machen.
Ihe Entscheidung, kein Buch zu schreiben, respektiere ich vorerst, doch weise ich unverzüglich alle um mich versammelten,unsichtbaren Engel mit dringlicher Bitte an, hier für Ihre Belange eine Änderung herbeizuführen!
Ihre Texte im Netz finden sicherlich ihre Leser, Kritiker und Befürworter, doch leider hat "das Netz" auch die unangenehme Begleiterscheinung der Schnell- und Kurzlebigkeit!
Im Netz geht es darum, schnell, kurz und knapp Informationen abzurufen.
Bei Ihren anspruchsvollen Ausführungen benötigt es jedoch im Gegenteil viel Zeit und Muße, sich mit der großen Tragweite der Inhalte auseinanderzusetzen!
Und dieses wäre in Buchform sicherlich sinnvoller zu bewerkstelligen!?
Herr Hanel- man weiß nie, was im Leben noch geschieht!?
Und ich sehe einfach ein Buch mit Ihrem Namen vor meinen Augen- glauben Sie, was Sie wollen!
Ihre Idee, spielerisch eine neue Ökonomie auf "einer Insel" für die Zeit "danach" aufzubauen, halte ich leider noch aus meiner Sicht- entschuldigen Sie- für schwer durchführbar!
Denn noch ist die Zeit "davor" und die innere Haltung der meisten Menschen ist entsprechend!
So wäre dieses "Spiel" wohl erstmal nur ein weitestgehend "intellektuelles"?
Denn, wie sie schon sagten: Wer ist zur Zeit schon bereit, über seinen eigenen Schatten zu springen? (Ich verweise nur kurz auf die in meinen Beiträgen angeführten "Schatten" als innere "Unbewußtheiten")
Doch wer weiß- vielleicht stoße ich dabei gerade sebst an einen eigenen Schatten- so ist jedenfalls immer mehr möglich, als man denkt!
Herr Hanel, vielleicht geht es ja auch bei Ihnen darum, dass viel mehr noch möglich ist?
Belassen Sie es nicht auf dem bisher von Ihnen Erschaffenen- denn der vom Verlag (vielleicht nicht zu unrecht?) geforderte "Rest" bewegt sich doch längst in Ihnen? Und rumort?
Lassen sie ihn frei!
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