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Heute können nu Analphabeten noch behaupten sie könnten es nicht besser wissen oder Menschen die keinen Zugang zu Informationen haben, ob Zeitung Internet oder andere Medien(leider gibt es davon in der 3. Welt noch viel zu viele arme Menschen die diese Chance nicht haben)
aber allen Anderen nehme ich diese Begründung nicht ab das der Prieser, Rabbi , Imam oder wie auch immer an allem Schuld ist(viele von Ihnen haben sicherlich ihre "Schäfchen" manipuliert), weil sie könnten sich selber informieren.
Das Argument: " weil alle gefehlt haben, habe auch ich versäumt den geraden Pfad zu gehen" gilt nicht mehr.!..... hat es eigentlich nie !
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| Thomas hat folgendes geschrieben: |
| ...das lieber Yojo, setzt aber voraus, dass die Menschen an Gott glauben. Nehmen wir an, alle tun`s - und dann gibts da die verschiedenen Priester, Imane, Mullah`s, Rabbis, die den Gläubigen einreden, der eigene Glaube wäre "besser" als der der Anderen.... |
Von dieser Seite, lieber Thomas, hab ich es noch gar nicht betrachtet. Vielleicht ein Grund mehr, warum Bahá'u'lláh das Priestertum abgeschafft hat, und die religiöse Verantwortung in die Hände des einzelnen gelegt hat.
Andererseits habe ich auch sehr, sehr offenherzige und Aufrichtige Pfarrer und Priester kennengelernt, die für ihre Gemeinde ein wahrer Segen sind. Auch Abdu'l-Bahá hat betont, daß die Arbeit eines aufrichtigen Priesters von höchster Wichtigkeit ist. Es kommt ebend immer auf den Priester an, auf den .... einzelnen.
Ein Problem glaube ich liegt darin, daß der Priester seinen Lebensunterhalt innerhalb seiner Religion verdient. Treten die Mitglieder aus, oder wechseln zu einer anderen Religion, bangt er um seinen Job. Es gehört ungeheuer - also wirklich Hut ab - geistige Kraft dazu, als Priester etwa die neue Religion Gottes zu erkennen und dafür einzutreten.
Alles Liebe von Yojo
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Lieber Ayurvada,
klar, die meisten Menschen können Lesen und Schreiben. Das alleine gibt aber noch keine Garantie für ein selbstständiges Suchen nach Erkenntnis. Die Tradition verlangt im christlichen Abendland nun mal, dass man einen Priester/Pfarrer befragt. Diese wiederum urteilen -beurteilen- geistige Anliegen eben nach ihrer Ausbilduing, ihrer persönlichen Einstellung und gelegentlich auch einfach nach dem Motto: "...wess` Brot ich ess`, dess` Lied ich sing`...". Und den Muslimen geht`s auch nicht anders.....
Kommt hinzu: Das selbstständige Suchen nach Wahrheit beinhaltet nicht nur die Fähigkeit zu Lesen und zu Schreiben; es verlangt auch eine gewisse Bildung. Sowohl Bildung im Sinne von Schulbildung -hier: die Fähigkeit erlerntes zu hinterfragen-, als auch im Sinne von geistiger Bildung. Nun wird den wohl oder minder wohl geneigten Kinderchen im Religionsunterricht oder in der Koranschule sicherlich `ne ganze Menge Positives beigebracht - aber die Fähigkeit auch Religion zu hinterfragen um eben auch neue Wege der Erkenntnis suchen und beschreiten zu können, wird schon deswegen nur selten gelehrt, weil der Lehrer ja befürchten müsste, seine Schäfchen zu verlieren....
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Lieber Thomas!
Ja und nein - sehr Viele sind tatsächlich selbst auf der Suche, ohne sich von irgend
einer Autorität beeinflussen zu lassen... Viele davon bleiben in irgendwelchen
abstrusen Sekten stecken, in der totalen Ablehnung, oder - heute noch häufiger -
in einer verwaschenen Esoterik der Beliebigkeit, aber Manche finden einen - ihren -
Weg durch alle Schwierigkeiten hindurch...
Und in Einzelfällen gibt es auch Ausnahmen von der 'weltanschaulichen Parteilichkeit'.
Mir ist da eine Begebenheit im Kopf - es ist vielleicht zwölf Jahre her, da rief ein kath.
Religionslehrer bei einer buddhistischen Gruppe an und unterhielt sich lange mit dem
Leiter [mit dem ich damals befreundet war] - und eine Woche später kam ein junger
Mann, der erzählte, sein Religionslehrer hätte ihm geraten, sich einmal bei den
Buddhisten umzusehen... Als er ein oder zwei Jahre später die Laiengelübde ablegte,
kam der Religionslehrer mit ihm mit. Inzwischen hat der junge Mann in London
Buddhismuskunde studiert und ist z.Z. in einem Zen-Kloster in Japan...
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Das bestätigt die Ansicht von Yo.
Natürlich haben nicht alle Geistliche Scheuklappen vor den Augen; ich `hab vor Jahren mal gelesen, dass z.B. komplette Kloster in Asien nach gründlichem Studium der Lehre zu den Baha`i übergetreten ist.
Nichts desto trotz sind die "offenen Geister" in den Einzelreligionen immer noch zuwenig vertreten. Es mag sein, das sich das in der Zukunft ändert, aber ich bin da eher skeptisch.....
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