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Die Wurzeln des Krieges












Thomas hat folgendes geschrieben:
Nichts desto trotz sind die "offenen Geister" in den Einzelreligionen immer noch zuwenig
vertreten. Es mag sein, das sich das in der Zukunft ändert, aber ich bin da eher skeptisch...

...ich auch. Solange es Erziehung mit [religiösem] Zwang und Druck gibt,
können sich nur ganz Wenige von den div. Drohbotschaften emanzipieren und
ihren eigenen Weg finden. Umso wichtiger sind die wenigen 'weißen Raben'
...ich hab`s mal so am Rande erwähnt, ich gehöre auch zu den Baha`i
(..da gibt`s recht viele hier, da muss irgendwo ein Nest sein... )

Aber trotzdem stehe ich irgendwo auch aussen vor, zu einen aus eigenem Wunsch da ich mit manchen Entscheidungen meiner Gremien nicht so "mitziehen" kann, zu anderen aber auch mit "klammheimlicher Freude" eben meiner Glaubensbrüdern und -Schwestern; nach 30 Jahren Zugehörigkeit zur Baha`i-Religion sieht man manche Entscheidung der Vergangenheit und Gegenwart halt doch ein wenig kritisch.

Ich nehme für mich nicht in Anspruch, ein klassischer "interner Kritiker" zu sein; meine Kritik hängt sich an den einzelnen Menschen mit einzelnen Entscheidungen auf, nicht am Baha`i-System insgesamt. Aber ich denke: Auch den Baha`i tut`s ganz gut, wenn sie so die eine oder andere Stimme der Kritik vernehmen. Jede Religion entwickelt sich intern mit Kritik, solange die Kritik im Geist der Freundschaft vorgetragen wird.
Hallo Thomas,
Zitat:
...ich hab`s mal so am Rande erwähnt, ich gehöre auch zu den Baha`i
(..da gibt`s recht viele hier, da muss irgendwo ein Nest sein... )

Sind wir nicht im Nest...
Ja, in dieser Beziehung bin ich nach zehn Jahren in religiösen Foren und
Listen ziemlich hellhörig
Zitat:
Ich nehme für mich nicht in Anspruch, ein klassischer "interner Kritiker" zu sein; meine Kritik hängt sich an den einzelnen Menschen mit einzelnen Entscheidungen auf, nicht am Baha`i-System insgesamt. Aber ich denke: Auch den Baha`i tut`s ganz gut, wenn sie so die eine oder andere Stimme der Kritik vernehmen. Jede Religion entwickelt sich intern mit Kritik, solange die Kritik im Geist der Freundschaft vorgetragen wird.

Nicht nur - wenn das Christentum z.B. immer nur im Geiste der Freundschaft
kritisiert worden wäre, hätte sich da nicht viel entwickelt, fürchte ich...
Ein [Glaubens]System als solches zu kritisieren, bringt's m.E. sowieso nicht -
denn die ändern sich, wenn überhaupt, nur in sehr langen Zeiträumen...
Was man kritisieren kann und muss, sind Missbräuche und Verstöße gegen
die Liebe - und damit gegen die Grundlage aller Religion.
Thomas hat folgendes geschrieben:
ich gehöre auch zu den Baha`i
(..da gibt`s recht viele hier, da muss irgendwo ein Nest sein... )


Hehe...

Siehe auch hier:

http://www.geistigenahrung.org/ftopic163.html
..Das Christentum hätte sich anders entwickeln können; müsste es heute eigentlich..! Der Martin Luther wollte je keine "neue Konfession" gründen, sondern verstand seine 99 Thesen als Reformvorschlag und durchaus auch als positive Kritik. Den damaligen Kirchenfürsten ging das natürlich an die -wirtschafts- und machtpolitische- Substanz.

Heute, 400 Jahre später, haben die römisch.katholische und oströmisch-orthodoxen Kirchen nicht mehr die gleiche Macht und Einfluss wie damals - da müsste doch eigentlich eine "Einheitskirche" denkbar sein. Das Problem: 1. Unterschiedliche Auffasungen über Theologie, 2. Jeder sitzt auf seiner Souveränität wie ein Huhn auf dem Gipsei.....
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