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Hallo Zaf-Ad,
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| Hoppla, damit soll wohl auch ich angesprochen werden. |
Nicht notwendigerweise - aber wenn Du Dich angesprochen fühlst.
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Ich habe den Zen wie folgt interpretiert (bzw. verzerre ich jetzt die Einsicht des Zen wahrscheinlich):
Gott hat nur eine Wahrheit, die stets gleich bleibt und an gleicher Stelle liegt. |
Im Zen ist von Gott eigentlich überhaupt nicht die Rede, und von der Wahrheit nur sehr bedingt. Philosophisch baut Zen weitgehend auf der madhyamaka-Lehre von der 'doppelten Wahrheit' auf - dass es eine absolute Wahrheit zwar geben mag, die aber für den menschlichen Geist grundsätzlich nicht erfassbar ist; und die relative Wahrheit eben immer nur eine schwache Annäherung. Wie weit sich unser Verständnis auch entwickelt und reformiert, es bleibt im Bereich des Relativen; Aussagen darüber, was 'Gott hat' und wo das vielleicht liegt, sind bestenfalls äußerst begrenzte Teilwahrheiten. Aber ich denke, dass Du das gar nicht so sehr viel anders siehst...
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