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Hoppla, damit soll wohl auch ich angesprochen werden.
Ich habe den Zen wie folgt interpretiert (bzw. verzerre ich jetzt die Einsicht des Zen wahrscheinlich):
Gott hat nur eine Wahrheit, die stets gleich bleibt und an gleicher Stelle liegt.
Was Gott nun dem Menschen als Fähigkeit gegeben hat, entpuppt sich als Schwäche, wenn der Mensch diese Fähigkeit nicht erlernen bzw. "beherrschen" will. Die Produkte daraus: Tradition, Dogmen etc.
Die Fähigkeit, die Gott dem Menschen gegeben hat, ist mit Verstand denken zu können. Weil dieser Verstand sich ständig entwickelt, verschiebt sich unsere Wahrnehmung des 4. Tunnels an einen anderen Ort, obwohl Gott Seine Wahrheit am gleichen Ort belässt. Dieser scheinbare Widerspruch verleitet die meisten Menschen dazu, bei der alten, scheinbar "sicheren" Vorstellung zu bleiben, obwohl man selbst schon längst eingeschlafen ist im 4. Tunnel. Man bemerkt es einfach nicht mehr.
Es gibt nur eine Wahrheit Gottes.
Doch das Verständnis des Menschen - das ist es, was reformiert werden soll!
Herzlichst,
Zaf-Ad
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