Almosensteuer des Korans


Hallo Gabriele
Zitat:
das kann doch eigentlich das ganze Jahr gehandhabt werden - warum nur im Ramadan ?

Natürlich, darum ist den Gläubigen während des ganzen Jahres freiwilliges Fasten empfohlen. (Doch wenige nehmen diese Möglichkeit der freiwilligen Übung wahr.)

(Daher) ist das Fasten im Monat Ramadhan verpflichtend vorgeschrieben.

Da, wie bereits gesagt, sich nur die wenigstens belehren lassen und die Anweisungen und Empfehlungen des Lehrpersonals hören wollen, obschon sie die verbindlichen schriftlichen Anweisungen zu lesen verstehen - gehorchen sie lieber ihren eigenen menschlichen Schwächen, sündhaften Verlangen, als oben genannten Autoritäten.

So ist der Mensch - was gibt es da misszuverstehen?
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mfG M.M.Hanel
Zitat:
Natürlich, darum ist den Gläubigen während des ganzen Jahres freiwilliges Fasten empfohlen. (Doch wenige nehmen diese Möglichkeit der freiwilligen Übung wahr.)



Das ist ja seltsam - genau wie bei Lorber -da soll der Mensch auch nur beten und sich an den schönen Dingen des Lebens nicht erfreuen - möglichst ein kleiner Griesgram werden - und nur beten den ganzen Tag - schon seltsam, wie es Menschen anziehn kann.

www.j-lorber.de/jl/hag1/hag1-001.htm

Der Mensch ist ein Lernender auf dieser Welt und damit die Seele wieder gern auf die Erde kommt - inkarniert - soll sie doch ein bißchen gelockt werden - bißchen Tanz und Musik und viele schöne Dinge , die das Leben ausmacht - grüne Wälder , riesige Ozeane - die hübschen Frühlingsblumen - den Sommer, den Herbst mit seinen bunten Blättern - den Winter in seinem sanften Weiß - das alles lockt uns -was sollen wir denn sonst auf der Erde, wenn uns das Schöne genommen wird - da können wir als Seelen doch gleich im Jenseits bleiben -da ist alles luft und licht und leicht - da stört uns nichts - wieso sollen wir dann den schweren Weg zur Erde machen, wenn es nichts Schönes gibt ?



Ich glaube, daß Gott möchte, daß wir das Leben genießen in allen Facetten - und dazu hat er sie uns gegeben - da, wo wir lernen - da, wo wir auch verantwortlich sind - da, wo sich das Leben im Körper abspielt.
2:184 ...Und es ist besser für euch, ihr fastet, wenn ihr nur wüsstet.

Es ist weitaus mehr als eine gottesdienstliche Handlung, Gabriele; es ist (für mich) eine Reinigung der Seele.

Gott will es uns nicht schwermachen, sondern leicht, und Er will nur das Beste für uns.

Und mal einen Monat lang zu fasten hat auch seine medizinischen Auswirkungen, wenn dabei in der Nachtzeit das Mass eingehalten wird. Sich vollzustopfen bringt nix und ist masslos. Und gemäss Koran liebt Allah die Masslosen nicht.

Das Fasten ist eines der schönen Dinge dieser Welt, nebst Musik und den vielen Farben!
Fasten im Christentum bedeutet wohl noch etwas anderes - denn das ist ein Fasten bei Tag und bei Nacht -abgesehen von Wassergaben - die darf man - oder verstehe ich da etwas falsch ?

Es gibt auch Heilfasten -aber das sollte nur unter Anleitung geschehen, denn Heilfasten nur für den Körper - ohne Bindung zu Gott -das habe ich an meinen lieben Bekannten gesehen - ist wohl auch nicht das, was man sich wünschen sollte, denn sie begannen, um den Hunger zu übertönen, verstärkt zu rauchen - am Ende haben sie die verlorenen Pfunde doch wieder zurück erhalten.

Es muß schon ein Sinn dahinter stehen.

Hallo Gabriele!

Also ich kenne "Fasten" von unsrere Kirche (bin evang. Christin) in einer anderen Art. Es ist eigentlich kein richtiges Fasten in dem Sinne , dass man ganz oder fast ganz auf Nahrungsmittel verzichtet. Es heißt "7 Wochen ohne" und beginnt immer am Aschermittwoch und geht bis Ostersonntag. Es ist auch keine Vorschrift, sondern nur eine Empfehlung.
Es wird empfohlen 7 Wochen auf irgendetwas oder auch meherere Dinge zu verzichten, die uns schon zur lieben Gewohnheit geworden sind. Also z.B. Fernsehen, Schokolade, Alkohol, Süßigkeiten, Auto fahren, ... Einfach mal bewußt auf etwas verzichten und sehen, dass es auch ohne geht.

Es gibt ja auch diesen schönen Spruch: "Verzicht macht Licht"
Wir leben in einer Wohlstandgesellschaft und vieles ist für uns so selbstvertändlich, dass wir es gar nicht mehr richtig beachten, oder merken wieviel Raum und Zeit manche Gewohnheiten in unserem Leben einnehmen.
Durch Verzicht z.B. auf Fernsehen kann man auch wieder auf andere Dinge konzentrieren hat Zeit auch mal in sich zu gehen. Durch Verzicht auf bestimmte Genussmittel merken wir erst mal, wie abhängig man schon davon ist und es ist schön, wenn man nach einer Weile merkt, dass es einem nicht mehr fehlt.
Und vor allem merkt man dann auch mal, dass man vieles eigentlich gar nicht wirklich benötigt.

LG
Kiki
Also das Fasten hat schon was ....

Alle großen Religionsstifter haben gefastet, bevor sie wichtiges von sich gegeben haben. Jesus ging in die Wüste, 40 Tage lang und fastete ...

Wer es schon mal ausprobiert hat das Fasten: wenn man den körperlichen Entzug der ersten Tage hinter sich hat, dann wird man wie durchsichtig. Man hat interessante Träume, fast alle meine großen Träume hatte ich während des Fastens. Man ist künstlerisch viel begabter als zu Normalzeiten. Man ist kreativ und natürlich - auch die Spiritualität ist gesteigert.

Ich habe immer täglich Tagebuch geschrieben während des Fastens, das waren dann schon wichtige Dinge, mit denen ich mich auseinandergesetzt habe, und die ich teilweise auch lösen konnte.

Also ich verstehe es schon, dass - soweit ich weiß - alle Religionen das Fasten eingebaut haben.

Was ich nicht so mag, ist Druck. Aber das ist mein persönliches Ding.

Inanna

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