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Hallo Reinhard,
die Antwort war auch nicht an dich gerichtet, sondern an den Theadersteller. Deshalb geht meine Antwort nicht ins Leere, da ich mich garnicht auf die daraus entstandene Diskussion beziehe, sondern auf meine Ansichten zum ursprünglichen Thema. Leid tun muss dir das also nicht.
Das meine Ansichten sich wiederholen ist nicht auszuschließen, da knapp 100 Postings einen Menge Holz sind. Trotzdem wird in den Postings, die ich bis jetzt überflogen habe nur unterstellt und von Präsmissen ausgegangen, die auf Verschwörungstheorien und Spekulationen beruhen.
Deshalb ist eine solche Frage grundsätzlich nicht zu beantworten und die Kritik muss ja erlaubt sein.
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Hallo noch mal, lieber Reinhard,
genau dass meinte ich damit, dass ich immer, wenn ich denke, dass ich eine Antwort weiss, sich immer neue Aspekte aufzeigen und ich muss mit noch mehr Fragen wieder von vorne anfangen.
Ist aber ein guter Tipp, mit dem römischen Geldwesen und dem Bodenrecht. Muss da mal schauen, ob ich was finde. Kann ich Dir das dann mal Mailen?
Ganz liebe Grüsse aus dem sonnigen Frankreich
Bobo
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Wirklich SCHMUNZEL.
Da es mir tatsächlich wirkliches Anliegen ist, Einsicht in die Dynamik des Wirtschaftens zu vermitteln, will ich auch auf so manch humorvolle Frage eingehen. Ist doch ohnehin aller Wissenserwerb so trocken und ernst.
Also
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| Zwischen Aussaat und Ernte vergehen ja mehrere Monate - wovon lebt der Mensch denn eigentlich in der Zwischenzeit ? |
Richtig erkannt! Das gilt im Allgemeinen für die erste Periode. Ab dieser hat man die sogenannte Vorratswirtschaft eingeführt. Körbe, Trocknen, Erdlöcher, Sandhügel usw. Nicht wahr?
Die Geschichte mit Kain und Abel spielt in unserer Betrachtung nur eine sehr untergeordnete Bedeutung.
Was passiert, wenn ein Unwetter die Ernte vernichtet hat oder die Wölfe die Schafe gefressen haben? Bitte Nachlesen im Artikel unter der "URWIRTSCHAFT IM SÄKULAREN KREIS -Die Verpflichtung zwischen Partnern". http://www.fro.at/sendungen/islam/isloeko.htm
Und wie Du richtig sagst - Geldwirtschaft beginnt mit dem Schuldenmachen. Daher Kapitalismus = Debitismus ("Schuldentum")
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| Das große Problem ist ja weiterhin: wem gehört eigentlich die Erde, also das Land auf dem die Nomaden ihr Vieh behüten oder die Ackerbauern ihr Land bestellen ? Es gibt ja Unterschiede in der Fruchtbarkeit des zu bestellenden Landes... |
Problem?
Nicht jenes, welches wir hier aufarbeiten wollen, resp. ich darstellen wollte.
Dass es für religiöse Menschen klar ist, dass alles Land Gott gehört, steht ausser Zweifel.
Für jene, die das ICH in den Vordergrund stellen, gehört Grund und Boden dem Stärkeren.
Für jene die weder Gott, noch das Ich in den Vordergrund stellen möchten, gehört Grund und Boden dem Staat (Siehe Silvio Gesells "Freigeld und Freilandtheorie") und die Pachthöhe richtet sich nach dem Ertrag.
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| Zum anderen bin ich mir nicht sicher, wie das römische Geldwesen ausgesehen hat. Ich vermute mal, dass es da wesentliche Unterschiede zum jüdischen Geldwesen gab. |
Kapitalismus (Schuldentum) bleibt Kapitalismus. Ob römisch oder jüdisch oder auch islamisch -
Die Zinsen im alten Rom oder auch Griechenland, welchen die Kreditgeber gefordert hatten, gingen mintunter bis auf 30% und auch höher. Ceasars Freund Brutus, war einer der erfolgreichsten Kapitalisten in Rom. Aber das nur so nebenbei. Jeder der sich mit der Geschichte befassen will, nur zu - ich wiederhole noch einmal. Kapitalismus war, ist und bleibt der gleiche - vor tausenden von Jahren und auch heute.
Der einzige Unterschied ist eben die Zu- bzw. Unzulässigkeit des Zinsnehmens.
Meister Silvio Gesell hat da ja hervorragende Arbeit geleistet, indem er so schön den Unterschied zwischen Warenbesitzer und Geldbesitzer dargestellt hat.
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| Dass Menschen jüdischen Glaubens stärker im Finanzwesen vertreten sind hat die folgenden Gründe: |
An Alex unseren, newcomer:
DAS war nicht gefragt, ist nicht das Thema.
ETWAS unter Kontrolle zu haben bedeutet NICHT unbedingt, andere Menschen und deren Lebensweise zu kontrollieren, wie dies hier vielfach angesprochen, geglaubt oder positiv und negativ unterstellt wird. Auch Deine Antworten sind ganz klar dieser Kategorie zuzuordnen.
Ja - viel Holz - und auf Deine Bemerkungen weiter einzugehen, hiesse nur den Holzsstoß unnötigerweise zu vergrössern.
Und was ich wirklich interessant finde an der ganzen Diskussion ist, dass keiner - ausser unsere liebe Bobo (auch nach einem ersten Fehlschuss) bislang die Fragestellung und spezifische Antwort POSITIV aufgenommen hat - den Zusammenhang erkannt, verstanden und akzeptiert hat.
Alle anderen guten Menschen haben, so scheint es wenigstens, immer noch riesige Probleme mit dem noch grösseren Balken im Auge oder Brett vorm Kopf - also mit der Menge Holz, die da sinnloserweise aufgetürmt wurde und jetzt, statt verbrannt , wahrscheinlich vor sich hinmodern wird.
Kritik muss erlaubt sein, nicht?
PS
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| Warum Rom das Geldwesen beherrscht |
Davon weiss ich so und/oder so nichts.
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Naja, jetzt hast du viel geschrieben und nichts gesagt, dich umständlich ausgedrückt, aber mir ist immer noch nicht klar, was du wirklich wissen willst
Du versuchst halt alles erstmal auf die sprachliche Ebene zu pressen. Im Ergebnis bleibt: die Frage beinhaltet eine Unterstellung, die ich immer noch nicht verstanden habe.
Wenn du einfach mal konkret sagen würdest, auf was du hinaus willst, anstatt auf der Basis von Halbinformation alles in deinem Sinne zu interpretieren, könnten eventuell auch unterbelichtete
Individuen wie ich auf einem Level mit dir kommunizieren. Im Ergebnis heißt das: sag was du wissen willst und drück dich klar aus, so dass es andere auch verstehen.
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Hallo Hanel,
ich bin der Meinung, dass es eine ziemlich große Kulturleistung, von wem auch immer war, Nahrungsmittel in die "Erde zu stecken", anstatt sie zu verzehren. Dies bedeutet auch, sich Zukunft vorstellen zu können... mitsamt einem Kalender, der auch entwickelt werden musste. Diese "Priester" oder "Druiden" wurden von der Gesellschaft unterhalten. Uns liegen ja heute genügend Unterlagen über das Wirtschaftsleben der alten Ägypter bzw. der alten Babylonier vor.
Warum ich das schreibe ? Weil Deine einfache Formel Kapitalismus = Zinswirtschaft = Schuldenwirtschaft SO nicht aufgeht. Alle 7 Jahre sollte im Judentum ein individueller Schuldenerlaß stattfinden und alle 7 x 7 = 49 Jahre, sollte das gesamte Land brachliegen - wie "Gott" es anordnete. Dieses 50. Jahr wird "Halljahr" oder auch "Jubeljahr" genannt. Wenn überhaupt, dann sind die Juden der damaligen Zeit das einzige Volk, das aus ungeklärten Gründen Kenntnis von der "Zins- und Schuldenfalle" hatte und dem entgegen steuerte - oder entgegen steuern sollte. Das sie es nicht getan haben, erklärt nicht das Wissen um diese Angelegenheiten. Wir müssen also nicht so tun, als ob wir die Ersten sind, die diese Wissenschaft vom Geldwesen erkannt haben...
Nicht nur deswegen ist dieses Volk der Juden so außergewöhnlich. Das Römische Reich ist ja zerfallen... ebenso wie das Hellenistische... mit Sicherheit war auch das Geldwesen daran Schuld. Und das Geldwesen wird auch daran Schuld sein, wenn Amerika, Europa - oder die ganze Welt buchstäblich "Pleite" gegangen ist. Wir sind dann vielleicht keine Deutschen mehr, sondern "Siemensianer" oder "Kruppianer" - sowie andere Nationen "Nokianer" oder "Nikianer" sein werden.
Gruß
Reinhard
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