Ein Tempel für alle Menschen!


Ihr lieben!

O wunderschöner Tag Gottes der du den schönsten aller Tempel unseren Augen enthüllst! In der Tat habe ich 4000 Millionen Jahre auf dich gewartet und finde mich nun in dir, schließe dich in mein Herz und du mich in das Deine!
So vermählt euch denn, ihr uralten Bäume der Namen und Eigenschaften Gottes, und werdet aus Liebe zueinander zum größten Tempel, zum größten Meer.
An diesem Tage spiegelt sich im Tropfen das Weltmeer, und die Menschenkindern siten auf dem Thron des Planeten. Es ist etwas neues geboren, von den alten geschaut.
Es ist ein einziges Antlitz vor dem wir stehen, das Antlitz daß alle vereint. Eine Mutter, und eine Menschheit. So innig miteinander vereint. Alles trennende wurde abgeschafft.
Sehend was ich da sehe - Bahá'u'lláh, die Herrlichkeit Gottes.

Alles spiegelt an diesem Tage dieses Antlitz wieder! So auch die Form und die Weise der Tempel aus Stein. Achtung ist geboten vor jedem Gotteshaus, vor jedem Weg der in Seinem Gedenken gegangen. Denn auf ihm sind wir ewig Gefährten.

O Tempel, dessen Gedenken ein Feuer im Herzen entfacht!

Alles Liebe von Yojo
aber es gibt eine art tempel, die wir alle aufbauen können, die nicht mal ein virus, oder faschist zerstören kann. last uns zusammenfinden auf einer ebenme, die unabhängig von zeit raum und ort, oder strom!!
Oh ja, Brüder und Schwestern, wir gehören zu einer Seele, zu einem Lebewesen, wie die Zellen eines Körpers. Alle Religionen sind EINE Religion, vor dem Allherrlichen.
Wie schon der Báb verheißungsvoll betonte:

Zitat:

O Herr! Laß alle Völker der Erde eintreten in das Paradies Deines Glaubens, so daß kein Geschöpf jenseits der Umfriedung Deines Wohlwollens bleibe.


wie auch Bahá'u'lláh über die Offenbarer aller Religionen sagte:

Zitat:

So ist dir klar und deutlich, daß alle Propheten Tempel der Sache Gottes sind, die in verschiedener Tracht erscheinen. Wenn du mit scharfem Auge beobachtest, wirst du sehen, daß sie alle im selben Heiligtum wohnen, sich zum selben Himmel aufschwingen, auf demselben Throne sitzen, dieselbe Sprache sprechen und denselben Glauben verkünden.


und über den Allherrlichen "Tempel Gottes unter den Menschen":

Zitat:

Hütet euch, daß ihr euch selbst nicht euerem Nächsten vorzieht. Richtet eueren Blick auf Ihn, den Tempel Gottes unter den Menschen. Er hat in Wahrheit sein Leben als Lösegeld für die Erlösung der Welt dargebracht. Er ist wahrlich der Allgütige, der Gnädige, der Höchste. Wenn es unter euch zu Meinungsverschiedenheiten kommt, seht Mich vor euerem Angesicht stehen und überseht gegenseitig euere Fehler um Meines Namens willen und als ein Zeichen euerer Liebe zu Meiner offenbaren, strahlenden Sache. Wir wünschen, euch allezeit in Freundschaft und Eintracht im Paradiese Meines Wohlgefallens miteinander verkehren zu sehen und aus eueren Taten den Duft der Freundlichkeit und Einigkeit, der Güte und Gemeinschaft zu verspüren.


Oh, Allhöchster Wille, keiner kann sich Dir in den Weg stellen. Deine Verheißungen sind alle wahr, als wären sie schon geschehen und fürwahr:

Was trennt uns denn noch, außer unsere Einbildungen?

Werft mit mir zusammen alles über Bord, außer der Sache Gottes.

Vereinigen wir uns unter der Herrschaft UNSERES Gottes, nicht nur in Worten, sondern in Taten, die den Duft der Herrlichkeit Gottes in sich tragen.

Der Tempel der Einheit aller Menschen ist errichtet.


In innigster Verbundenheit und Liebe
Robi
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Aller Lobpreis sei Dir, o Du, der Du die Sehnsucht jedes verstehenden Herzens bist!

Baha'u'llah
Zwischen Glaube und Fanatismus, liegen Welten...
Deine Zitate sind aussagend aber sie verflichten zur Glauben und das ist Zwang.
Liebe Diana,

es hat mich sehr gefreut, eine Antwort von dir zu erhalten.
Niemand kann dir einen Glauben aufzwingen den du nicht annehmen willst und das ist gut so. Er ist eine dem Menschen innewohnende Kraft, die den Weg ebnet für das Ungeschaute.

Tut mir leid, sollte ich einen fanatischen Eindruck hinterlassen haben, aber ich war so überwältigt über die Unabwendbarkeit des Höchsten Willens, der die Welt erhält in ihrem Dasein und der Spender aller Gaben ist.

Das, an was du glaubst, bestimmt deine Wahrnehmung. Wenn du nur an das glaubst, was du schon kennst, ist auch deine Wahrnehmung auf dieses beschränkt. Nun haben in der Vergangenheit und besonders in jüngster Zeit, religiöse Führer die Unwissenheit ihrer Anhänger ganz massiv ausgenutzt und jedem verstehenden Herzen leuchtet ein, daß das Gebot der Bahá'i, selbst nach der Wahrheit zu suchen, jeder Art von Fanatismus den Nährboden entzieht.

Zitat:
Der Mensch muss sich von allen Vorurteilen und von den Ergebnissen seiner eigenen Einbildung trennen, so dass er zum ungehinderten suchen nach Wahrheit fähig werde.
(Abdu'l-Baha, Ansprachen in Paris)


Zitat:
Der Bahá'í-Glaube erlegt seinen Anhängern vor allem die Pflicht des ungehemmten Suchens nach Wahrheit auf, verwirft alle Arten von Vorurteil und Aberglauben und erklärt, daß der Zweck der Religion die Förderung von Freundschaft und Einracht sei.
(Shoghi Effendi, DER VERHEISSENE TAG IST GEKOMMEN)


In diesem Sinne, nutze ich deine Kritik als willkommenen Anlass, Gemeinsamkeiten in der Suche nach der Wahrheit zwischen uns zu finden.

Liebe Grüße
Robi
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Aller Lobpreis sei Dir, o Du, der Du die Sehnsucht jedes verstehenden Herzens bist!

Baha'u'llah
Lieber Robbi

Der Mensch wird immer nach der WARHEIT suchen, alle seine Vorurteile kann er nicht ablegen. Die Warheit zwischen uns: Zweck der Religion ... Die Menschen in Freundschaft und Eintracht zu Führen. Ich glaube an GOTT, aber nicht an die Kirche und auch nicht an ergendwelche Profeten. Die Tür meines Herzen ist für GOTT immer offen.

deine Diana
Liebe Diana,

ich kann deine Abneigung gegen die Kirche und gegen die Propheten nachvollziehen, da ich mich selbst, in meiner Vergangenheit, darin wiedererkenne. Doch gewandelt hat sich mein Herz und es begann zu verstehen, daß Gottes Willen zu erfüllen, auch bedeutet, Seine Diener anzuerkennen, die mit einer Botschaft für die Menschheit betraut waren.

Zitat:
Wenn ich Dich, o mein Gott, als den All-Wahrnehmenden beschreibe, muß ich zugeben, daß Sie, die höchsten Verkörperungen der Wahrnehmung, auf Dein Geheiß erschaffen wurden. Und wenn ich Dich als den Allweisen preise, muß ich zugleich anerkennen, daß die Urquellen der Weisheit selbst durch das Wirken Deines Willens entstanden. Und wenn ich Dich als den Unvergleichlichen verkünde, erkenne ich bald, daß Sie, die der Inbegriff der Einheit sind, durch Dich herabgesandt wurden und nur Beweise Deines Werkes sind. Und wenn ich Dich als den Allwissenden begrüße, muß ich bekennen, daß Sie, die der Inbegriff des Wissens sind, nur Schöpfung und Werkzeug Deiner Absicht sind.
(Baha'u'llah, Aehrenlese)


In Freundschaft und Mitgefühl wünsche ich dir, daß die Sonne der Wahrheit für dich aufgeht und dein Gesicht mit einem Glanz erleuchtet, der Himmel und Erde überstrahlt.

Auch die Indianer sprachen über die Sonne der Wahrheit:
In einem Traumfänger, fangen sich im Netz alle bösen Träume, Illusionen und Selbsttäuschungen. Nur die wahren, guten Gedanken kennen den Weg und gehen durch das Loch in der Mitte. Wenn nun die Sonne der Wahrheit aufgeht am Horizont des Verstehens, verbrennt sie alle schlechten Träume, die sich im Netz verfangen haben. Zurück bleibt ein geläutertes Herz.

M. E. muß ein aufrichtiger Wahrheitssucher, jederzeit bereit sein, das bisher gefundene in den Wind zu werfen, um eine größere Wahrheit annehmen zu können.

Zitat:
Dieses Rohr ist ein vollkommener Mensch, der mit einem Rohr verglichen wird, und die Bedeutung dieses Vergleichs ist die: Wenn das Innere des Rohres hohl und frei gemacht wird, können wunderbare Melodien auf ihm gespielt werden; und wie Ton und Melodie nicht von ihm selber kommen, sondern vom Flötenspieler, der darauf bläst, so ist das geheiligte Herz jenes gesegneten Menschen losgelöst von allem außer Gott, rein und frei von jeder menschlichen Bindung, und ist der Gefährte des göttlichen Geistes. Jede seiner Äußerungen kommt nicht von ihm selbst, sondern von dem wirklichen Flötenspieler und ist göttliche Eingebung. Darum wird er mit dem Rohr verglichen, und dieses Rohr ist wie ein Stab eine Hilfe für die Schwachen und eine Stütze für die menschlichen Geschöpfe. Es ist der Stab des göttlichen Hirten, mit dem Er Seine Herde hütet und zu den Weideplätzen im Königreiche leitet.
(Abdu'l-Baha, BEANTWORTETE FRAGEN)





Alles Liebe
Robi
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Aller Lobpreis sei Dir, o Du, der Du die Sehnsucht jedes verstehenden Herzens bist!

Baha'u'llah