Die Abrahamitischen Religionen


Abrahamitische Religion
aus Wikipedia

Abrahamistische Religionen, die auch als Monotheismus der Wüste bezeichnet werden, sind die Religionen, die auf die alt-orientalische Überlieferung von Abraham, dem in der hebräischen Bibel geschilderten Stammvater zurückzuführen sind.

Als Abrahamitische Religionen werden in erster Linie das Judentum, das Christentum und der Islam bezeichnet. Ebenso wird der Samaritanismus, der eine genuin israelitische Religion ist, zu den abrahamitischen Religionen gezählt.

Mormonismus ist ebenfalls abrahamistisch - unabhängig davon wie ihre Zugehörigkeit zum Christentum beurteilt wird.

Daneben verstehen sich auch die Baha'i, die Rastafari, die Sikhs, die Drusen und die Mandäer als abrahamitische Religion. Noachiden sehen sich in der Tradition Noahs, entspringen also dem selben Umfeld, sehen sich jedoch nicht in der direkten Tradion Abrahams und werden daher nicht zu den abrahamitischen Religionen im engeren Sinne gezählt. Eine exakte, allgemein anerkannte Abgrenzung ist nicht möglich, die Frage der Zugehörigkeit bleibt auch eine Frage des subjektiven Selbstverständnisses der jeweiligen Religionsgemeinschaft.

Da zu den abrahamitischen Religionen die Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam zählen, stellen die abrahamistischen Religionen mit fast 3 Milliarden Angehörigen die mit Abstand bedeutendste Richtung unter den Religionen dar. Für den Islam, der sich als Wiederherstellung der Religion Abrahams verstehen, zählen die nichtislamischen abrahamitischen Religionen zu den Buchreligionen, die die Offenbarung Gottes erhalten (aber verfälscht) hätten.

Siehe auch: Abraham

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