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| Lieber Nebulös, das stimmt so nicht. Du ziehst die Sache total aus dem Zusammenhang. In diesem Satz spiegelt sich nur die Ernsthaftigkeit wieder, mit der der Buddha bereit war sein Ziel zu erreichen. Hat nichts damit zu tun, daß er dabei gestorben oder Nahtoderlebnisse gehabt oder angestrebt haben soll. Im übrigen gab es in seinem Leben nur eine Phase, in der er bemerkte, daß er, wenn er so weiter machen würde, unweigerlich sterben würde. Es war, als er die Fastensaskese soweit trieb, daß sein Körper kurz davor stand seine Funktionen aufzugeben. Als er dies erkannt hatte, sah er, daß dies nicht der richtige Weg sein konnte und unterbrach diese Form der Suche. Dies wurde dann auch später von ihm ausdrücklich so wiedergegeben. |
Wenn Buddha sagt, er will es jetzt durchziehen, bis "sein Fleisch verdorren und sein Blut vertrocknen" ist, dann ist ja wohl unabstreitbar, dass er es jetzt ernster und schwerwiegender meinte als je zuvor. Nur an dieser einen Stelle hat er in seinem Leben eine derart drastische Aussage gemacht, seine Askesen vorher mögen auch weit gegangen sein, aber jetzt MUSS es weiter gegangen sein.
Da kannst du diskutieren, wie du willst, wenn man den Texten über Buddhas Leben glaubt, dann ist Fakt:
- er hat an dieser Stelle in seinem Leben etwas drastischeres getan als je zu vor
- er hat es bis zum (bitteren)Ende durchgezogen
- es war eine Erfahrung, die er noch nie gemacht hatte
Das sind die unumstößlichen Fakten, was man jetzt daraus macht, ist Ansichtssache.
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Ich kenne keinen Buddhisten, der so eine Aussage unterstreichen würde.
Es ist in vielen Lehrreden niedergelegt,, daß man das Ziel der Heiligkeit sich noch in diesem Leben aneignen kann, ohne auf den Tod oder todähnliche Momente warten zu müssen. Es wird sogar erwähnt, daß es möglich sei ( wenn die geistigen Voraussetzungen gegeben sind ) am Morgen mit der Belehrung zu beginnen und am Abend die Heiligkeit zu erlangen.
Wenn du willst, suche ich dir all die vielen Lehrreden raus.
Der Tod ist nichts besonderes. Es ist wie das Verlassen eines Raumes und das Betreten eines anderen. So gesehen ist die Annahme das entgültige Heil nach, oder während des Todes zu erlangen nichts anderes als das unwissentliche vor sich Herschieben einer Aufgabe, die man besser gleich machen sollte. |
Tja, und ich bin kein Buddhist!
Was Lehrreden und Lehrer sagen, schert mich wenig, wenn es gegen Vernunft und Logik verstößt.
In all den Jahrtausenden bekannter Menschheitsgeschichte sind höchsten eine handvoll Erleuchteter aufzutreiben, und das sind Geschichten, die nicht belegt sind, sonder die man glaubt oder nicht. Aber mir ist nicht mal ein HALB Erleuchteter bekannt oder begegnet. Besonders unter den Religiösen Menschen scheint sich der Grad der Erleuchtung sogar zurückzuentwickeln! Wäre es möglich, eine Erleuchtung zu Lebzeiten zu erlagen, ohne dass dazu ein extrem unwahrscheinlicher Zufall nötig ist, dann gäbe es inzwischen schon viele Erleuchtete, oder ist so schwer, dass es nie jemand schaffen wird!
Milliarden von Menschen haben vor mir schon alles versucht und es hat nicht funktioniert, dann wird es auch in Zukunft kaum funktionieren.
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Tut mir leid so deutlich werden zu müssen, aber was du hier schreibst ist schlicht unsinnig ( ergibt keinen Sinn ). Zunächst einmal, kommt das Wort der Erleuchtung in den Lehrreden überhaupt nicht vor. Es ist stets vom Verlöschen ( Nirvana ) die Rede. Die Wesen, die dieses Ziel erreicht haben werden dann als Heilige ( geheilte ) angesehen. Die Wahrheit ist nicht verborgen. Die Wahrheit ist ganz offensichtlich. Nur der Mensch, der durch das Wähnen von falschen, irrigen und widersprüchlichen Vorstellungen über die Existenz, versucht die Existenz zu beschreiben, hat nicht die Möglichkeit die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind. Er geht von Ewigkeit aus, wo es doch nichts dergleichen aufzufinden ist. Er geht von ewiger Freude und Glückseligkeit aus, wo ( in letzter Instanz ) doch immer wieder das Leiden durchbricht. Er geht von einem Wesen ( Persönlichkeit, Eigenheit, Ich, Ego ) aus, wo doch nichts dergleichen vorzufinden ist. So baut er seine ganze Vorstellung über die Existenz stets auf falschen Voraussetzungen auf, wodurch seine Suche und das Leiden keine Ende nimmt.
Im übrigen ist es ja wohl klar, daß man diese Wahrheit nur dann erkennen kann, wenn man die Voraussetzungen hierfür geschaffen hat. Es ist Gesetz, daß dem so ist. Man kann in einem dunklen Raum nur dann etwas erkennen, wenn Licht ist. Und der achtfache Pfad zeigt die Bedingungen auf, die hierfür nötig sind. Nicht mehr und nicht weniger. |
So ist das halt, wenn etwas zu hoch für einen ist, dann ist es Unsinn! Diese Einstellung kenn ich ja schon von dir, und ich habe dir schon mehrfach prophezeit, dass du so in deinem Schlamm aus engstirnigem Glauben versinken wirst.
Ich sage dir noch mal, ich bin FREI, mich interessieren Lehrreden nicht, ich kann denken was ich will und muss mich nicht von diesem "Blödsinn" beeinflussen lassen, also komm mir bitte nicht immer damit.
Die Wahrheit ist vorborgen (oder es gibt keine) und sie zu erkennen ist eine Form von Erleuchtung, so einfach ist das! Da kannst du noch so viel aus wirren Büchern vorlesen und Mystische Traumbilder an die Wände malen.
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| Sag mal lieber Nebulös, wenn ich mir deine Zitate so anschaue, so glaube ich, daß du sie alle irgendwo herkopierst und versuchst daraus einen Zusammenhang zu erschliessen. Mir ist nämlich aufgefallen, daß es viele Passagen gibt, die im Prinzip das gleiche Aussagen, jedoch auf verschiedene Arten formuliert sind. Der obige Zitat mag hierfür gerade stehen. |
Tja, das ist der unterschied zwischen uns beiden, ich hab es nicht nötig, meine Ideen wo zu "klauen". Das mag dir sonderbar vorkommen, aber so was ist möglich, wenn man frei und logisch denkt und nicht anderen einfach nur nach dem Munde redet.
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| Mich wundert es auch, daß du unsterbliches Bewusstsein ( Seele ) mit dem Buddhismus in Verbindung bringst, wo doch ein Jeder, der sich ein bisschen damit beschäftigt hat, weiss, daß dies eines der Dinge ist, die den Buddhismus von allen anderen Religionen abgrenzt. Die Anatta- Lehre, welches eine Kernaussage des Buddhismus ist, besagt eindeutig, daß es keine ewige ( sich gleichbleibende Seele oder Bewusstsein gibt ). Hier ein Auszug aus meinem Forum, in der ich versucht habe diesen Umstand zu beschreiben. Wäre nett, wenn du dir die Mühe machen würdest diese auch zu lesen, damit du nicht ständig die Lehre des Buddha mit Aspekten in Verbindung bringst, die ihm in keinster Weise eigen sind. Hier die Beschreibung von Anatta : |
Tja, das ist einweiterer Unterschied zwischen uns beiden, ich suche auch dort, wo andere nicht erwarten würden etwas zu finden. Ich gehe zum Buddhismus und konfrontiere ihn mit der Seele, ich gehe zum Christentum und konfrontiere es mit Wiedergeburt. Ich suche mir aus allem das Beste und zerschlage ohne Respekt überholte und abstruse Gedankengebäude. SO ist das Leben, wenn man frei ist!
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| Es gibt keine erste oder zweite Erleuchtung. Die Heiligkeit hat universellen Charakter. Und so etwas wie gerechte und ungerechte Erleuchtung schon gar nicht. Alles was geschieht, geschieht auf Grund einer Gesetztmässigkeit die auf einem Ordnungsprinzip basiert, daß in der Lehre als Dhamma, Gesezt oder Naturgesetz wiedergegeben wird. Auf dieser Grundordnung aller Dinge basiert auch die Lehre des Erwachten. Diese Gedanken von dir scheinen mir nur allzu christlich angehaucht zu sein, da es dort das ähnliche Prinzip der Gnade gibt, welches in der Lehre des Buddha jedoch keinen Platz hat. Gerechtigkeit bedeutet, daß jede Tat, jedes Wort und jeder Gedanke seine Konsequenzen hat. Ob sichtbar oder unsichtbar, gut oder schlecht. Und es vermag keine Macht der Welt etwas einen gedachten Gedanken, eine getätigte Tat oder ein gesprochenes Wort ungeschehen zu machen. |
Wüsstest du, was es gibt und was nicht, dann wärst du bereist erleuchtet! Dann müsstest du mit uns hier nicht mehr diskutieren. Es bedeutet mir überhaupt nichts, wenn du mir irgendwelche Glaubensvorstellungen als Tatsachen vorsetzt. Aber jedes noch so winzige Argument und jeder noch so kleine logische Gedanke ist mir mehr wert, als all deine auswendiggelernten Philosophien. . .
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| Was ist ein Körper ohne Wollungen, Wünsche, Triebe, Neigungen, Tendenzen, Gefühlen, Bewusstsein, Wahrnehmung ? Nichts anderes, als ein Stück Holz auch. |
Wollungen, Wünsche, Triebe, Neigungen, Tendenzen, Gefühle, Bewusstsein, Wahrnehmung SIND der Körper!
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| Und diese Aspekte unserer Erfahrung werden geistige Aspekte genannt, weil sie durch keines der körperlichen Sinnesorgane wahrgenommen werden können. Der Körper für sich alleine will nichts und kann auch nichts. |
Das hättest du gerne, das ist aber nicht so! Das sind alles nur schnöde, einfache, simple, weltliche, langweilige körperliche Funktionen! Da kannst du noch so viel rumreden und es in jedem Beitrag wiederholen, alles was du da auszählst sind Körperliche Dinge, die man sogar einem Computer beibringen könnte.
PS: Auf den Rest antworte ich nicht mehr, weil’s einfach zu viel wird und mir – wie’s schient – immer wieder nur das selbe ist. Wenn du dich kürzer fasst und konkreter wirst und jedem wichtigen Gedanken einen eigenen Beitrag widmest, dann kann ich auch mehr und besser antworten. Aber so macht das keinen Sinn, zumal es auch immer nur Wiederholungen sind. . .
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