Glaubst du an Schicksal?



Glaubst du an Schicksal?
Ja! Es hat in meinem Leben schon viel bewirkt!
64%
 64%  [ 16 ]
Ja, aber eigentlich ist es mir nie begegnet!
8%
 8%  [ 2 ]
Naja, eigentlich nicht, aber wer weiß?!
24%
 24%  [ 6 ]
Schicksal? Was ist das?
4%
 4%  [ 1 ]
Stimmen insgesamt : 25


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"Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen." -- Abdul-Baha
Aus Abdu'l-Baha, Beantwortete Fragen

Frage: Ist das Schicksal, das in den Heiligen Büchern erwähnt wird, vorherbestimmt? Wenn ja, ist das Bemühen, es zu vermeiden, nicht zwecklos?

Antwort: Es gibt zwei Arten von Schicksal: Das eine ist bestimmt, und das andere ist bedingt oder in der Schwebe. Das bestimmte Schicksal kann nicht geändert oder abgewandelt werden, und das bedingte Schicksal ereignet sich nur möglicherweise. So ist es für diese Lampe das bestimmte Schicksal, daß ihr Öl brennt und sich verzehrt; ihr schließliches Verlöschen ist daher eine Bestimmung, die unmöglich geändert oder abgewandelt werden kann, weil es bestimmtes Schicksal ist. Ebenso wird der menschliche Körper, sobald die in ihm erschaffene Lebenskraft zerstört wird und zu Ende geht, zweifellos zerfallen, wie auch die Lampe sicherlich erlöschen wird, wenn das Öl in ihr verbrannt ist und zu Ende geht.

Bedingtes Schicksal aber kann mit dem Folgenden verglichen werden: Während noch Öl in der Lampe ist, kommt ein heftiger Windstoß, der sie auslöscht. Dies ist bedingtes Schicksal. Es ist weise, ihm auszuweichen, sich vor ihm zu hüten und vorsichtig und achtsam zu sein. Aber das bestimmte Schicksal, das dem Versiegen des Öles in der Lampe gleicht, kann weder geändert noch abgewandelt noch hinausgeschoben werden. Es muß geschehen; es ist unvermeidlich, daß die Lampe erlischt.
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"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi
Prädestination

Aus Abdu'l-Baha, Beantwortete Fragen

Frage: Wenn Gott von einer zukünftigen Tat eines Menschen Kenntnis hat, und diese auf der verwahrten Tafel des Schicksals aufgezeichnet ist, ist es möglich, ihr zu widerstehen?

Antwort: Das Vorher-Wissen um eine Sache ist nicht die Ursache ihrer Verwirklichung; denn das wesenhafte Wissen Gottes umfaßt die Wirklichkeit der Dinge in gleicher Weise vor wie nach ihrem Dasein, verursacht aber nicht ihr Sein. Es ist eine Vollkommenheit Gottes. Was nach göttlicher Eingebung durch den Mund der Propheten vom Kommen des Verheißenen im Alten Testament verkündet wurde, war nicht die Ursache des Erscheinens Christi.

Den Propheten wurden verborgene Geheimnisse der Zukunft offenbart, und so erhielten sie Kenntnis von kommenden Ereignissen, die sie verkündeten. Dieses Wissen und diese Prophezeiungen waren aber nicht die Ursache für das Eintreffen der Geschehnisse. Zum Beispiel weiß heute abend jedermann, daß nach sieben Stunden die Sonne aufgehen wird; dieses allgemeine Vorher-Wissen verursacht aber nicht den Aufgang und das Erscheinen der Sonne.

Das göttliche Wissen im Bereiche der erschaffenen Welt bewirkt also nicht die Gestaltung der Dinge; es ist vielmehr geheiligt über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es ist identisch mit der Wirklichkeit der Dinge, verursacht aber nicht ihr Geschehen.

Ebenso wird die Niederschrift und die Erwähnung einer Sache in dem Buch nicht zur Ursache ihres Daseins. Die Propheten wußten durch die göttliche Eingebung, was geschehen wird. Zum Beispiel wußten sie durch die göttliche Erleuchtung, daß Christus zum Märtyrer würde, und verkündeten es. War nun ihr Wissen und ihre Kenntnis die Ursache für den Kreuzestod Christi? Nein, dieses Wissen ist eine Vollkommenheit der Propheten und verursachte nicht das Martyrium.

Die Astronomen wissen durch mathematische Berechnungen, wann eine Mond- oder Sonnenfinsternis eintreten wird. Sicherlich ist diese Entdeckung nicht die Ursache für das Eintreffen der Finsternis. Dies ist natürlich nur ein Vergleich und kein genaues Bild.
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"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi
/me glaubt an das Schicksal der Vorherbestimmung

gruessele
Ja absolut.

Nicht in Form von Marionetten, da wir selbstbestimmend sind , sich aber alles fügt, wie es sich fügen soll.

Im großen und ganzen kann ich mich hier Deas' Beiträgen anschließen.

Abgestimmt habe ich nicht, da die für mich passende Antwort fehlt.

LG
Luna
Schicksal ist das was wir daraus machen. Jede Entscheidung unsererseits hat wieder auswirkungen auf andere und und selbst. Und wenn wir nur fünf minuten später zur arbeit fahren, so wird unser Auto einen anderen Verkehrsteilnehmer nicht beeinflussen der fünf minuten früher losfährt. usw usw
frielich gibt es einschiksal, es ist wie ein rieseiges labyrint, und unser weg ist fast undefinierbar, weil jeder wo anders abbiegt.
Meine Definition von Schicksal... Schicksal müsste man eigentlich umbenennen in "wahrscheinlicherer oder unwahrscheinlichere Möglichkeit". man spricht in unserer Existenz von vielen zeiten, von vielen Universen und von anderen Abhängigkeiten, die so viel verändern können.
Es gibt so gesehn schon Möglichkeitsunterschiede, doch kommt es drauf an, welche Schritte wir gehn, wie sich die Welt entwickelt und und und... In so fern gesehn könen wir einen bestimmten Weg anpeilen, werden aber früher oder später kleinere oder größere Schlänker gehen.

LG
Ich persönlich glaube, das wir alle unsres Glückes eigner Schmid sind. Es ist durchaus möglich, das es so etwas wie einen vorbestimmten Plan oder ähnliches gibt, aber das würde auch bedeuten, das all unsere Entscheidungen und somit auch all unsere Gedanken und die Wünsche die wir uns erfüllen vorherbestimmt sind. Da ich aber fest von der Freiheit des Menschen überzeugt bin, denke ich, das so etwas wie Schicksal für manche eher eine art Ausflucht für falsche Entscheidungen ist.
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Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater. (George Bernard Shaw)
das schiksal ist wie ein riesiges labyrint. es ist weit verzweigt, und macht viele umwege. man kan nicht sagen welchen abbzweig jeder nimmt. doch am ende erreichen wir alle das gleie ziel. nur manche brauchen etwas länger als andere. und manche müssen sehr viele hürden überwinden.