|
|
|
Das klingt vielleicht komisch, aber es gibt inzwischen viel glaubwürdige Literatur zu dieser Thematik. Eines der besten Bücher heißt: "30 Jahre unter den Toten", in dem der Direktor einer psychiatrischen Klinik über ein Medium Kontakt mit den "Verstorbenen" Menschen aufnehmen konnte, die die Insassen "besetzt" haben. Er konnte sich mit ihnen unterhalten, ihre Identität feststellen und es gelang ihm meistens die Patienten zu heilen, indem er die "Besatzer" überzeugte sich zu entfernen. So konnte er viel aus dem Geistreich erfahren, warum Menschen Selbstmord begehen, morden, andere köperlich quälen usw.
Was deine Frage zu der "automatischen" Läuterung angeht: Es gibt keine automatische Läuterung. Es gibt auch keine Bevorzugung wegen einer bestimmten Religionszugehörigkeit. Der geistige Zustand beim Wechsel ins Jenseits ist der Gleiche wie am Ende des Lebens auf Erden. Daher ist es wichtig die Erdenzeit zu nutzen und sich geistig zu bilden, d.h. zu lernen ob und wie es "drüben" weitergeht. Wer keine Vorstellung von einem Weiterleben hat wacht in völliger Dunkelheit auf. In dem Zustand bleibt er solange, bis er von sich aus erkennt, dass da irgenetwas nicht stimmen kann. Als nächsten Schritt muss er erkennen, wer ihm aus der Misere helfen kann. Dann sieht er in der Ferne vielleicht ein kleines Licht.
Einfacher ist es sich das Licht zur Orientierung auf Erden zu erarbeiten. Meine Literaturempfehlung über das Leben im Jenseits: "Von der Hölle bis zum Himmel" oder "Bischof Martin" von Jakob Lorber.
Was die "ausgleichende Gerchtigkeit" angeht, so besteht der einzige Ausgleich darin, dass Gott uns unsere Sünden vergibt, die wir an ihm begangen haben, wenn wir uns vorher bei all denjenigen entschuldigt und die Fehler behoben haben, gegen die wir uns versündigt hatten. Daher ist eines der größten Fehler anzunehmen, durch die Beichte würden uns Sünden vergeben. Sünden vergeben kann nur derjenige, gegen den gesündigt wurde.
|
|
|