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| Buddhisten habe keine organisierte Gemeinde |
Das ist erstens so nicht ganz korrekt (in buddhistischen Ländern sind die Tempel genauso ein sozialer Kontaktpunkt wie bei uns die Kirchen) und zweitens ist eine "Gemeinde" nicht zwingend für den persönlichen spirituellen Weg erforderlich, wie viele Berichte von einsamen Weisen und Heiligen in fast allen Religionen belegen.
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| man kennt sich nicht aus in den heiligen Büchern, jeder sagt etwas anderes zu einem Thema (Wiedergeburt, Nirvana, Karma) und es gibt keine einheitliche Meinung und auch keine Dogmas. |
Das liegt m.E. daran, dass der Buddhismus in der Hauptsache keine Schriftreligion ist (obwohl es natürlich viele heilige Schriften gibt) sondern eine Erkenntnisreligion.
Das hat den Vorteil, dass niemand irgendwelche Dogmen die irgendwelche Leute vor X-hundert oder tausend Jahren festgelegt haben blind befolgen muss sondern stets seinem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechend weitergeführt wird.
Wobei natürlich anzumerken ist, dass der buddhistische Klerus in den jeweiligen Ländern im Laufe der Zeit viel Dogmatismus über die eigentliche Lehre gestülpt hat, wie das bei alten Religionen meistens so ist.
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