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Hallo Ihr Lieben,
als ich die Zeilen von Nebulös gelesen habe, muss ich gestehen, daß auch ich einem kleinen Schwächeanfall nahestand . Zum Glück konnte ich mich noch fangen, da ich ja ansonsten Gefahr laufe die Erleuchtung zu erlangen.hmmmm. oder hätte ich mich diesem Schwächeanfall vielleicht weiter ergeben sollen ?
Lieber Nebulös ein kleiner Tip: Bevor man mit Begriffen wie Nahtod, Buddha, Erleuchtung, Bewusstsein etc. um sich wirft, täte es gut, sich klar darüber zu werden, was damit gemeint ist. Dazu gibt es hier im Forum einige recht gute Beiträge. Doch wenn man sich selber nicht die Mühe macht ( oder nicht das geistige Potenzial besitzt ), diese auch zu verstehen., tja, dann sollte man aufpassen, was man von sich gibt. Denn nicht Jeder ist so Oberflächlich und lässt soviel Oberflächlichkeit einfach durch.
Lieber Nebulös wird echt Zeit dass du diesen Nebel-los wirst. Aber dies geht eben nicht nur durch ständiges Reden um Dinge, die dir sowieso nicht helfen. Wie wäre es mit mehr Tugend z.B. Oder ein wenig mehr Achtsamkeit ( auf die Zusammenhänge ), oder auch einfach mal Entspannung und Ruhe ?. Bin sicher, daß diese Dinge dir mehr helfen als einfach willkürliche und widersprüchliche Theorien in die Welt zu setzten, die mit jedem Satz zeigen, wie verwirrt und undurchdacht deine Äusserungen sind. Darin ist so ziemlich alles erklärt. Und was deine Meinung zum Buddha und " seinem Baum in seinem Garten angeht, so sieht man hierraus schon, daß du keinen blassen Schimmer über das Leben des Buddha besitzt geschweige denn davon, was Heiligkeit ( nicht Erleuchtung ) bedeutet.
P.S. Du hattest vor kurzem erst einen Thread hinsichtlich Buddhismus und Nahtoderfahrung eröffnet, in der ich dir geantwortet hatte und die zeigt, was Nahtod bedeutet. und dann kommt so etwas als Antwort ?
Wenn du etwas nicht verstehst, so ist es in Ordnung, wenn man es zugibt, anstatt so zu tun als ob, um dann zu zeigen, daß man gar nichts kappiert hat. Hier nochmal meine Antwort zur Erinnerung :
Zitat von Nebulös :
| Zitat: |
| Wie erklärt man sich als Buddhist (sofern man nicht an ein seelenartiges, unsterbliches, "echtes" Bewusstsein glaubt) eigentlich Nahtod-Erfahrungen? Denn wenn man diese nicht irgendwie "vernünftig" erklären kann, dann müsste man ja davon ausgehen, dass in diesen Berichten ein Hinweis für die Existenz eines seelenartigen Bewusstseins liegt, was bestimmten buddhistischen Ansichten ja ziemlich widersprechen würde. |
Lieber Nebulös, es kommt immer darauf an, was man unter dem, was du seelenartiges, " echtes " Bewusstsein bezeichnest, versteht. Im Buddhismus wird an keiner Stelle das Bewusstsein ( als Ergebnis des Zusammenspiels von Form und Geist ) ausgeschlossen. Im Gegenteil. Der Mensch setzt sich demnach aus 5 Aspekten zusammen, dessen ständige ( veränderliche ) Erscheinung unsere Wahrnehmung der Existenz ausmachen, zusammen. Wobei der Körper mit seinen Sinnesapparaten lediglich den Aspekt der (1)Formem ( in diesem Fall, aufgrund ihrer Dichte, eine grobe Erfahrungart ) wiederspiegelt. Alle anderen vier Aspekte sind geistiger Natur. Hierzu zählen ( körperlich wie geistige ) (2)Gefühle, (3)Wahrnehmungen, (4)Geistesaktivitäten (Reaktionen, Wollungen, Absichten etc. ) und als zusammenfassende Grundlage all dieser Erfahrungen das (5)Bewusstsein (Es ist das durch viele Abfolgen von Sinnes- oder Geisteseindrücken, ihren Gefühlsbewertungen, ihren Wahrnehmungen (Unterscheidungen) und den damit angestoßenen Erfahrungssystem, das durch jede neue solcher Abfolgen verändert, ausgebaut, angepasst wird. Aus ihm tauchen die Geisteseindrücke (Erinnerungen) auf, die wiederum gefühlsmäßig neu bewertet, wahrgenommen und in neuen Geistesaktivitäten weiterverarbeitet werden. Es ist sozusagen die Grundlage dessen, was wir als Welt oder als Sein erfahren. Dies bedeutet, daß die Erfahrung dessen, was wir als Körper bezeichnen, lediglich ein Teilergebnis eines fünffachen Systems ist, das sich durch die Qualität ( in diesem Falle grobe ) der Wahrnehmung wiederspiegelt, ohne als Grundlage für die Existenz zu gelten. Man erfährt durch den Zerfall dann die tieferliegenden ( feineren) Schichten der Wahrnehmungsfähigkeit, die zuvor durch die ( gröbere ) Sinnesapparatur überdeckt wurden.
Bei der Nahtoderfahrung ist es dann so, daß in diesem System alle körperlichen Sinnesfunktionen für eine bestimmte Zeit ausfallen, wodurch auch in diesem Zeitpunkt die Erfahrungswelt ( Dimension ) eine andere ( durch die groben körperlichen Funktionen nicht mehr eingeschränkte, feinere ) ist. Hierdurch wird auch ersichtlich, warum es dann möglich ist, sich frei schwebend zu erfahren oder im gedankenschnelle Lokalitäten zu wechseln.
Doch all dies geschieht natürlich immer in einem sich ständig, blitzschnell veränderndem Zyklus. Ebenso, wie wir es im hier und jetzt auch schon erfahren. Und in einem sich ständig auf allen Ebenen veränderndem System gibt es nichts was man als unsterbliches, sich stets gleich bleibendes ( eigentliches Wesen, Kern, Ich, unsterbliche Seele etc. ) betrachten könnte.
Mit lieben Gedanken an alle
Natha
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