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Hallo
Ich denke schon, dass da ein Zusamenhang besteht. Nehmen wir beispielsweise den Stoff DMT. Dieses äußerst potente halluzinogen wird von Indianern in Südamerika benutzt, um außerkörperliche Erfahrungen hervorzurufen, gesnifft bewirkt es z.B. das es dich im nu aus deinem Körper herauskataputieren kann und du dich selber aus mehren metern höhe beobachten kannst. Es wird vermutet, dass dieser Stoff beispielweise auch beim Träumen und beim Tod ausgeschüttet wird. Eine andere Droge ist Salvia. Du verspürst überall in deinem Körper ein kribbeln, wie es auch menschen beschreiben, die ohne drogen ihren körper verlassen können. Nun kann man natürlich behaupten, diese außerkörperlichen Erfahrungen wären nur Halluzinationen... Es gibt Leute, die außerkörperliche Erfahrungen hatten, und dabei von Dingen erzählt haben, die sie in diesem Moment an diese Ort überhaupt nicht wissen konnen, z.B. die Schedische Theologe Emanuel Swedenborg, der von einem Stadtbrand detailliert berichtete, der mehere 100 km entfernt stattfand. Ebenso verwunderlich ist, das z.B. die Azteken (Konsumenten von Salvia, psilocybin) lange bevor wir überhaupt von den Planeten unseres Sonnensystem wussten eine Stadt in Form eines Modells unseres Planetensystems bauen konnten, und diese Kultur hatte noch nicht einmal Schrift entwickelt!
Also ich denke unser Bewusstesein kann getrennt von unserem physischen Körper existieren, man muss es nur lösen. Und das kann man auch durch chemische Substanzen erreichen.
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Das Problem ist: schaden Drogen den Körper ? Kann der Mensch, der süchtig ist, jederzeit wieder aufhören mit der Einnahme und ist es nicht ähnlich dem Delirium des Alkoholsüchtigen ? Dazu hatte 3sat.de in der Sendung "delta" mit Experten diskutiert:
Keiner macht die Drogen
Der Mythos von der rauschfreien Gesellschaft
Kein Land bleibt von Drogenproblemen verschont, egal, welche Haltung es dazu einnimmt. Problematisch ist, dass Staaten selbst den Handel von Drogen, gewollt oder ungewollt, unterstützen. Ein Teil des Problems liegt auch beim Militär: Insbesondere unter den aktiven Soldaten, etwa der amerikanischen oder israelischen Armee, hat der Drogenkonsum in beängstigender Weise zugenommen.
Doch die Idee einer drogenfreien Gesellschaft entpuppt sich nicht nur in der gesellschaftlichen und politischen Realität als Illusion. Drogen sind seit den Anfängen der Menschheit ein Teil unserer Kultur. Sie werden in der Freizeit konsumiert, sollen den Alltag erträglicher machen, unsere Leistung steigern, Stress kompensieren oder das Bewusstsein erweitern. Seit der Antike gibt es schriftliche Dokumente über den Konsum von Drogen, die als Heil-, Schlaf- oder Rauschmittel dienten. Obwohl jede Kultur ihre eigenen Drogen kultiviert hat und die Bewertung einzelner Drogen von Kultur zu Kultur unterschiedlich ist, so gibt es doch keine Kultur, die ohne auskommt. Alkohol ist beispielsweise in westlichen Ländern legal, während er in arabischen Ländern weitgehend geächtet ist, dafür ist Cannabis in der arabischen Welt akzeptiert, und bei uns wird der Handel untersagt. Um Opium, eines der ältesten Rauschmittel, das wahrscheinlich schon vor 5000 Jahren benutzt wurde, werden bis heute nicht nur in Afghanistan Kriege geführt. Alle Aspekte zusammen ergeben eine explosive Mischung: Ob Amphetamine, Antidepressiva oder Viagra - die Chemie für die Seele, die Doping-Präparate für den Alltag werden ungeachtet aller Warnungen ganz legal und mit immer aggressiverer Werbung an die Kunden gebracht. delta sucht daher nach den Widersprüchen in der Drogenpolitik, fragt nach wirtschaftlichen Interessen, nach Sehnsüchten und Persönlichkeitsstrukturen - und erklärt, wie Drogen funktionieren.
Die Gäste der Sendung
Gerd Glaeske, Pharmakologe, Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen
Ursula Havemann-Reinecke, Psychiaterin, Uniklinik Göttingen, stellv. Sprecherin der "Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V."
Peter Raschke, Politologe und Suchtforscher, Universität Hamburg
http://www.3sat.de/3sat.php?http://.....de/delta/74453/index.html
delta
Ein Leben im Rausch - Braucht der Mensch die Grenzerfahrung?
Essen, Sex, Sport oder Drogen: Im Körper werden die gleichen Lustreaktionen ausgelöst. Das Ergebnis - der Mensch befindet sich im Rauschzustand. Doch wie kommt dieser Rausch biologisch zustande? Der Körper produziert selbst drogenähnliche Substanzen, etwa die Endorphine, über die das Motivations- und Belohnungssystem angesprochen wird. Obwohl der Körper diesen Stoff selbst produziert, gibt es in vielen Kulturen seit Jahrhunderten Hilfsmittel zur Rauscherzeugung, legale und illegale. Und es gibt Moden und Trends im Gebrauch von Rauschmitteln.
Der jüngste Trend, der sich beobachten lässt, ist der Drogenkonsum aus dem Kräutergarten. Diese Substanzen, darunter stark halluzinogen wirkende Alkaloide, sind leicht und manche sogar legal zu bekommen. Ihre Wirkung ist für den Konsumenten zum Teil nur schwer einschätzbar. Entsprechend wächst auch das Bedürfnis nach Wissen über solche Pflanzen, die wie Zaubersalbei etwa in anderen Kulturen verwendet und dort traditionell in Ritualen eingesetzt werden. Gert Scobel diskutiert in "delta" mit Experten über das Thema Rausch und Sucht.
http://www.heute.de/ZDFde/inhalt/26.....dDispatch:7002687,00.html
Quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Da stellt sich für mich die Frage: wie fähig sind diese Menschen mit zunehmender Einnahme noch im Arbeitsprozeß ?
Wenn bereits Autofahrer und Piloten zu Drogen greifen, welche Ausmaße wird das annehmen ?
Und wie sicher sind dann noch die Straßen ?
Alles übertrieben oder doch Wirklichkeit ?
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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Liebe Susanne,
ich habe beides schon. Verschiedenste Drogen in meiner Sturm- und Drangzeit ausprobiert (kein Age!), sowie außerkörperliche Erfahrungen.
Die außerkörperlichen Erfahrungen hatte ich aber bereits seit ich 3 Jahre alt war (vielleicht auch schon früher). Die Drogenerfahrungen erstreckten sich auf 2 Jahre. Mit dem bewussten Eintritt in die Spiritualität beendete ich diese Phase, weil sie mich nicht zu Wirklichkeit führt. Unter Drogen hatte ich übrigens nie außerkörperliche Erfahrungen. Mit der Bewusstwerdung, dass der wahre spirituelle Weg die Ausbildung der bedingungslosen Liebe bedeutet, beendete ich dann auch die Phase der außerkörperlichen Erfahrungen.
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hallo,
ein gedanke der mir eben beim lesen der beiträge in den kopf geschossen ist... (eine eigenartige redewendung bei einem thema um nahtod und außerkörperliche erfahrung...).
mal abgesehen davon, das die meisten drogenkonsumenten drogen nur aus dem grund nehmen, um spaß und ein paar schöne stunden zu haben, dies aber, besonders bei drogen halluzinogener art gern unter dem deckmantel der "selbstfindung" oder "wahrheitssuche" tun... der satz wird zu lang...
jedenfalls muss man sich mal die frage stellen WARUM wir es überhaupt für wichtig halten, außerkörperliche erfahrungen zu haben?
ist es denn nicht viel wichtiger und auch sinnvoller SICH SELBST genau zu kennen, sein inneres zu erforschen, seinen geist und körper dafür zu nutzen, das hiesige leben unter den gegebenen bedingungen bestmöglich zu nutzen?
viele menschen (einst auch ich) streben danach, durch den MISSBRAUCH von drogen und teils auch ohne drogen, möglichst oft aus dem körper zu entschwinden, "neue realitäten" zu entdecken, andere dimensionen der wirklichkeit zu betreten, und und und... aber warum?
halluzinogene können natürlich auch dazu beitragen, probleme in sich selbst zu entdecken und zu lösen, doch dafür braucht es einen wirklich ausgebildeten psychoanalytiker oÄ. leider hat der missbrauch von substanzen wie lsd der wissenschaft diese tür verschlossen.
jedenfalls ist sehr viel arbeit und disziplin nötig, um sich in diesem leben zu erkennen, sich seines wesens WIRKLICH bewusst zu werden - den griff zu drogen, um diesen vorgang zu beschleunigen, halte ich für eine art "cheaten" - das entdeckte gaukelt einem wahrheit nur vor...
ich möchte dazu sagen das ich kein fanatischer drogengegner bin, ich habe nichts gegen den konsum verschiedener substanzen, leider können die meisten menschen nicht damit umgehen und finden keine grenzen, wie auch ich, wesshalb ich meinen (illegal-)drogenkonsum komplett eingestellt habe, um ihnen nicht zu verfallen.
gruß
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Hi!
Ich selbst habe auch keinerlei Erfahrungen, weder mit Drogen noch mit Außerkörperlichen Erfahrungen.
Allerdings muss ich sagen, dass mich meine Suche nach mir selbst immer wieder zu diesen Themen zurückgeführt hat. Um sich selbst zu fiden, muss man nämlich (meiner Meinung nach) zuerst den Vertand abschalten, der das natürlich nicht will. Ich weiß nicht ob ihr das Gefühl kennt...man träumt, irgendetwas, ganz egal, und plötzlich hat man das Gefühl man fällt durch sein Bett, und in dem Moment schreckt das Gehirn(!) auf, oder man stürzt urplötzlich eine Schlucht hinab, und kurz bevor man auf den Stein stürzt, wacht man auf.
So geht es mir seit geraumer Zeit, und es ist mir noch nicht gelungen meinen Verstand zu brechen.
Die Schamanen nutzen noch heute pflanzliche Drogen wie sie z.B. in Ayahuasca oder aztekischem Salbei enthalten sind. Es gibt auch Pilze die soetwas auslösen. Ich persönlich halte nichts davon, sich so aus seinem Körper zu schleudern, denn man weiß nie, ob man den Weg zurück auh findet. Man sollte so eine Reise niemals ohne erfahrene Begleiter machen!
Ich zumindest sehe einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Drogen und außerkörperlichen Erfahrungen, allerdings werden sie zu oft missbraucht.
Und ich stimme Leunam zu, dass es wichtig ist sich selbst zu kennen, aber es ist dafür notwendig, wie gesagt, dass man den Verstand ausschalten kann. Denn der Verstand ist berechnend und nur auf den eigenen Vorteil bedacht (meiner Meinung nach), und ist es nicht auch wichtig, dass man den Sinn des eigenen Lebens erkennt? Um sich selbst zu kennen, meine ich, und wenn man es genau nimmt, finde ich die Frage am Wichtigsten. Was macht meine Existenz hier auf Erden aus? Wofür bin ich hier? Und diese Frage kann man allein mit dem Verstand hier auf Erden nicht klären, soweit bin ich mittlerweile.
Ein sehr interessantes Buch dazu hat Joachim Faulstich geschrieben, ich lese es immer wieder gerne. Er beschreibt darin nicht nur Nahtoderfahrungen, sondern auch die Art und Weise wie Schamanen in diesen Zustand gelangen. Und er stellt eine interessante Theore auf, die die Buddhisten seit langem haben: Wir sind alle Teil eines Gesamt-Bewusstseins, soetwas wie eine Gesamt-Seele. Und für die Bddhisten ist es so, dass sie, wenn sie in das Nirwana zurückkehren, wieder Teil dieser Gesamt-Seele werden.
Das Buch heißt "Das innere Land - Nahtoderfahrungen und Bewusstseinsreisen" und ist im Knaur-MensSana Verlag erschienen. Wie gesagt, ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Liebe Grüße und hoffentlich einen genauso sonnigen Sonntag wie bei uns!
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