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Hier muß ich Dir widersprechen. Den Weg der Askese hatte der Buddha zum Zeitpunkt seiner Erleuchtung hinter sich gelassen, weil er ihn als Irrtum ansah. Er wählte stattdessen einen moderaten Weg jenseits von Anhaftung und Abneigung.
Was soll er in einem Nahtodeszustand erfahren haben und wie kann der von Dir postulierte Glaube Buddhas an das Erreichen eines persönlichen Ziels diesen Zustand in den Alltag überdauert haben? Denn Buddhas Ziel war die (dauerhafte!) Befreiung vom Leiden.
In Deinem letzten Absatz spielst Du auf die Natur des Geistes an.
Es ist richtig, daß es nicht "den einen" Geist gibt, denn dann würde tatsächlich jeder Erleuchtung erlangen, sobald es einer geschafft hat. Aber das sagt der Buddhismus auch nicht.
Auf der anderen Seite gibt es aber nach buddh. Ansicht auch nicht viele verschiedene Geister.
Die wahre Natur des Geistes liegt nicht in diesen beiden Positionen. Um einer Antwort näher zu kommen, sollte man zunächst versuchen, den Geist zu finden. Dann kann es weitergehen.
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