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Die Beschäftigung mit den Evangelien führt zum Schluss, dass die Botschaft Jesu nur auf die Juden beschränkt war. Hiermit werde ich einige Hinweise aus den Evangelien auflisten, die für meine Schlussfolgerung sprechen:
1_Der Evangelist Matthäus erzählt folgendes über Gott: 2:6 „6. "Und du Bethlehem im jüdischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Juda's; denn aus dir soll mir kommen der Herzog, der über mein Volk Israel ein HERR sei.“
Sein Wort „der über mein Volk Israel ein HERR sei“ ist ein klarer Verweis darauf, dass die Botschaft Jesu nur für das jüdische Volk ist.
2_Als Der Engel zur Jungfrau Maria mit der frohen Botschaft, der Geburt Jesu, kam, sagte er, dass er über das Haus Jakob sein wird:
Lukas 1:30 „30. Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! du hast Gnade bei Gott gefunden. 31. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen… und Gott der HERR wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben; 33. und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich“.
3_Es gibt auch einen anderen klaren Hinweis darauf, dass die Botschaft Jesu nur für das jüdische Volk ist. Der Engel sprach zu Josef:
Matthäus 1:21 „21Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden.“
Die Aussage des Engels „er wird sein Volk selig machen“ ist ein Beweis für die Beschränkung seiner Botschaft.
4_Es wird berichtet, dass Jesus sich 12 Jünger aus den Juden für seine Botschaft aussuchte:
Matthäus 19:27 „27. Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür? 28. Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels“
Jesus teilte also ihnen mit, dass sie nur die Geschlechter Israels richten werden, er sagt aber keineswegs, dass sie die Völker der ganzen Welt richten. Das bedeutet auch, dass seine Botschaft nach ihm auf das jüdische Volk(die 12 Geschlechter Israels) beschränkt bleiben muss.
5_ Als er seine Jünger zur Verkündung seiner Botschaft unter den Juden entsandte, wiederholte der Messias den Befehl, dass sie nur die Juden ansprechen zu haben, und warnte er sie davor, nicht die anderen Städte der Heiden zu betreten, selbst wenn diese Heiden Nachbarn der Juden sind:
Matthäus 10:5 „5. Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte, 6. sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.“
6_Als Jesus mit dem Aufruf zu Gott anfing, machte er deutlich, dass er nur zu den Juden entsandt wurde:
Matthäus 15:24 „Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel.“
7_ Selbst als Jerusalem die Botschaft Jesu ablehnte, reagierte er darauf mit Wörtern, welche bedeuten, dass seine Botschaft nur an das Jüdische Volk gerichtet ist, das zu dieser Zeit die Stadt besetzte:
Matthäus 37:23 „37. Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!“
Andererseits kann man sich einwendend auf einen anderen Text berufen, der seinetwegen für die internationale Botschaft Jesu berufen. Der Text also ist im Evangelium Matthäus „gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes “.
Hierbei vergisst oder besser gesagt ignoriert man die Tatsache, dass diese Aussage anderen obigen Aussagen widerspricht, und dass einige Textforscher der Meinung sind, dass diese Aussage dem Evangelium Matthäus hinzugefügt und nicht in den anderen Evangelien erwähnt wurde.
Die 3 Evangelien erwähnten alle, wie Jesus Jerusalem auf einem jungen Esel betrat. War also sein Reiten auf dem Esel wichtiger als die Erwähnung dieser Aussage?!
Die christlichen Religionshistoriker gehen die Richtung, dass der Messias nur den Söhnen Israels entsandt wurde. So erwähnt beispielsweise die britische Enzyklopädie, dass die ersten Apostel Jesu damit beschäftigt waren, das Christentum eine Religion der Juden und dem Messias einen der Propheten Söhnen Israels zu den Söhnen Israels zu machen.
Der Messias hatte überhaupt nicht vor, eine persönliche Kirche zu gründen, die ganz anders als die der Juden ist….
Im Evangelium Matthäus 2:1 „1. Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen: 2. Wo ist der neugeborene König der Juden? „
Sondern vielmehr war die Anklage, die die Juden gegen ihn erhoben, dass er sich als König der Juden verstand. Matthäus 27:11 „11. Jesus aber stand vor dem Landpfleger; und der Landpfleger fragte ihn und sprach: Bist du der Juden König? Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst es. „
Jesus, der Messias, war bekannt bei seinem Volk, dass er nichts anderes als der Prophet der Juden und Söhnen Israels ist.
All oben erwähnte Texte weisen jede Behauptung ab, dass das Christentum eine internationale Religion für alle Völker ist und dass die Missionierung eine Grundlage dieser Religion ist.
Der Münsteraner Abdellah
"Der Koran ist ein Buch, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von Neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt. "-- Johann Wolfgang von Goethe
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