Männer, die Frauen schlagen


Hallo Bobo & Wu,

ich nahm das Thema anfangs anders auf, so, wie Ihr es sieht ist natürlich richtig.

Aha jedenfalls keinen logischen, ja, nur, was ist logisch? Und was ist unlogisch? Arbeitslosigkeit und evtl. Schuden gegenüber der Bank?
Mobbing am Arbeitsplatz? etc.

Wenn man frustriert ist, kann man auch anderweitig seine Ärger Luft machen, nur manchmal ist das schwer z. B. wenn jemand von morgens bis abends arbeitet und kaum Zeit für sich selber hat aber da ist z. B. noch die Familie wohin die Aufmerksamkeit gehen muss/müsste.

Schwierig. Ich meine so einfach kann man solche Gewaltprobleme nicht lösen indem man sagt, es gibt keinen Grund für Gewalt. Gründe gibt es leider immer, daher muss so ein Problem gründlich untersucht werden. Statistiken sind auch nur Statistiken.
Hallo Bobo!
Zitat:
Es gibt KEINEN Grund für Gewalt. (jedenfalls keinen Logischen)

völlig richtig, nur - niemand (nicht mal die 'so logischen' Männer ) handelt immer logisch, also - es gibt keinen Grund - aber es lässt sich immer einer finden auf die Schnelle...

() qilin
Und genau diesen auf die Schnelle ein Grund haben muss man eingehen und sehen warum man(n) aber wohl auch Frau soetwas tut. Es kommt nicht aus heiteren Himmel, es sei denn man hat ein Dachschaden.

Wenn man geistig schon in Ordnung ist aber agressiv wird und seine Ehefrau, Freundin, Freund, Ehemann, etc. schlägt, dann hat das bestimmt irgend ein Hintergrund warum geschlagen wird/wurde. Oder liege ich mit meiner Vermutung falsch?

Nicht mißverstehen, wir wissen, dass Schläge nur Unheil bringen aber wie gesagt, es kommt nicht spaßeshalber, wenn man im Kopf ok ist und u. a. die soziale Umstände stimmen.

Hallo Erfer,

ich weiß es nicht - aber ich weiß, dass Psychologen sagen, Kinder zu schlagen wäre eine 'Kurzschlusshandlung' aus einer Haltung der Unsicherheit heraus - wenn man spürt, dass man etwas sagen oder tun müsste, aber die Situation nicht mehr wirklich überblickt und unter Kontrolle hat - ich könnte mir vorstellen, dass das in einer Situation mit einem erwachsenen Partner noch verstärkt der Fall ist...

() Wu
Hallo Wu

Eigentlich weiß ich es auch nicht so genau, doch sicherlich ist an den ´Kurzschlusshandlung´ wie Du das beschreibst etwas dran.

Man(n)/Frau ist nicht mehr Herr der Lage, nun, ähnliches ist mir früher einmal geschehen aber ich lernte daraus (nicht falsch verstehen, ich schlug niemanden und schon gar nicht eine Frau). Allerdings ist es bei anderen oft nicht so, vielleicht besucht man auch Beratungsstellen aber nachher fängt alles von vorne an.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass jemand der zuschlägt nur deshalb zuschlägt, weil er/sie selber (von wem auch immer) irgendwann einmal geschlagen wurde. Und bei der ´Kurzschlusshandlung´ kann dies hervortreten, sich bemerkbar machen. Andererseits kann man das bestimmt auch nicht verallgemeinern, es müssen noch andere Zustände bedacht werden.

Wie sieht es eigentlich mit den Urinstinkten/Verhalten der Menschen aus? Spielt es eventuell auch eine Rolle?
Guten Morgen Ihr lieben,

es ist schwierig das Gewaltproblem in den Griff zu bekommen. Meist werden ja aus den ehemaligen Opfern die zukünftigen Täter. Sie haben ja nicht gelernt andere Lösungen zu suchen und zu finden ausser die Gewalt gegenüber anderen. Damit fängt es an schwierig zu werden. Denn ich frage nun, warum wird aus dem einen ein zukünftiger Gewalttäter und der andere entwickelt sich trotzdem "Normal"? Wenn wir das wüssten, kämen wir mit Sicherheit weiter.

Es ist ja wirklich so, dass es immer vorgeschobene Gründe sind, die einen Menschen dazu veranlasst haben einen anderen Menschen zu quälen, zu schlagen, zu demütigen usw. Es ist, so wie Wu sagt, oft ein Akt der Verzweiflung (bevor es dann zur Gewohnheit wird).

Liebe Grüsse
Bobo