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Anthony de Mello












Der Meister und die Wölfe

Im Dorf wurden in der Nähe von Meister Shojus Tempel Wölfe gesichtet. Daher ging Shoju eine Woche lang jede Nacht auf den Dorffriedhof und liess sich dort zur Meditation nieder. Damit wurden die nächtlichen Angriffe der Wölfe beendet.

Die Dorfbewohner waren begeistert. Sie baten, ihnen die geheimen Riten zu offenbaren, die er vorgenommen hatte, damit sie in Zukunft das gleiche tun könnten.

Da sagte Shoju: "Es bedurfte keiner geheimen Riten. Während ich in Meditation saß, versammelte sich eine Anzahl Wölfe um mich. Sie leckten meine Nasenspitze und schupperten an meiner Kehle. Aber weil ich in rechter innerer Ruhe verharrte, wurde ich nicht gebissen."
(Anthony de Mello)

(gewidmet für eine ganz liebe Person, in der Hoffnung, dass sie die Stärke und Kraft in der Ruhe entdeckt)
Zu sich selbst finden

Die grossen Lehrmeister sagen uns, dass die wichtigste Frage der Welt sei:
"Wer bin ich?"
Oder vielleicht auch:
"Was ist das "Ich"? Was ist das überhaupt, was man das "Ich" oder das "Selbst" nennt? Meinen Sie etwa, Sie hätten sonst alles verstanden, nur das nicht?
Meinen Sie, Sie haben die Astronomie samt ihren schwarzen Löchern und Quasaren verstanden, kennen sich mit Computern aus und wissen nicht, wer Sie sind? Dann sind Sie ein schlafender Gelehrter.
Meinen Sie, Sie haben verstanden, wer Jesus Christus ist, und wissen nicht, wer Sie selbst sind?
Woher wollen Sie denn wissen, dass Sie Jesus Christus verstanden haben?
Wer ist denn dejenige, der etwas versteht?
Finden Sie das erst einmal heraus.
Das ist die Grundlage von allem. Weil wir uns darüber nicht im klaren sind, gibt es immer noch all diese engstirnigen religiösen Leute, die ihre sinnlosen religiösen Kriege führen. Sie wissen nicht, wer sie sind, denn wenn sie es wüssten, gäbe es keine Kriege. So wie ein kleines Mädchen einen kleinen Jungen fragte:
"Bist du Presbyterianer?"
Darauf antwortete der Junge:
"Nein, wir haben eine andere Konfrontation."
Liebe Zahra

ich mag Deine Einträge sehr.
Sie spiegeln so viel menschlichkeit und Liebe wieder.
Es stimmt ganz genau, wenn sich mehr Menschen bewußt wären zu welcher Stufe jeder Mensch geboren und berufen ist, könnte es sehr viele Ungertechtigkeiten in unserer Welt nicht geben. Wenn der "westliche" Mensch an seine eigene Humanisierbarkeit so stark glauben würde als an die technische und wissenschaftliche Machbarkeit, dann würde die Welt bald anders aussehen.
Menschen wie Du tragen sehr dazu bei, die Möglichkeiten der einer besseren Welt zu schaffen.


Alles Liebe
Lieber Robinson,

das tat meiner Seele wirklich gut, ich danke dir von Herzen für diese netten Worte und gebe sie dir 1000- fach zurück.
Wir gehen an diesem Board alle gemeinsam dem Frieden entgegen

Plato sagte: Sich selbst zu kennen, ist die erste aller Wissenschaften

Die Wissenschaft ist wichtig und notwendig, ohne den Glaube und die Liebe verliert sie aber rapide an Wert!

Z.B. ist ein Mediziner/ Arzt etc. ohne Liebe für seine Arbeit und Liebe für seine Patienten nicht halb so gut, wie wenn beides harmonisch zusammen wirkt!

Auch sollten wir langsam nicht mehr zwischen Menschen unterscheiden, indem wir von "westlich- geprägten" etc. sprechen, sondern den Menschen an sich erkennen.
Wohin uns (unbewusste/ indirkete) Spaltungen und Differenzierungen führen, haben wir oft genug in der Geschichte bis in unsere Gegenwart mitbekommen!

Ich danke dir nochmals für deine lieben Worte

Und nun wieder zurück zu Antony de Mello, welchen ich wirklich sehr schätzen gelernt habe:

Wie ein Spiegel

Das Herz des Erleuchteten ist wie ein Spiegel;
er hält nichts fest, weist nichts zurück,
er empfängt, aber behält nichts für sich!

Nichts ändern

Wir verwenden unsere ganze Zeit und Kraft auf den Versuch, äussere Umstände verändern zu wollen; unsere Ehefrauen, Chefs, Freunde, Feinde- eben die anderen- umzukrempeln.
Wir müssen nichts ändern.
Die negativen Gefühle gibt es nur in Ihnen. Niemand auf der Welt hat die Macht, Sie unglücklich zu machen!!! Es gibt nichts auf der Welt, dass die Macht besäße, Ihnen zu schaden oder Sie zu verletzen:
Kein Ereignis, keine Umstände, keine Situation, auch kein anderer Mensch.
Aber niemand hat es ihnen gesagt, vielmehr erzählte man Ihnen das Gegenteil. Deswegen haben Sie jetzt diese Probleme; deswegen schlafen Sie. Man hat Sie über diese Selbstverständlichkeit im unklaren gelassen.

Sogar die Sehnsucht nach Freiheit ist eine Fessel.
Niemand ist wirklich frei, der sich um seine Freiheit sorgt.
Nur die Zufriedenen sind frei.

(gewidmet für jmd, dem ich wieder Glück und Frieden von ganzem Herzen wünsche)


Ganz liebe Grüsse von Zahra
Mögen die Menschen endlich den Frieden lieben und zu schätzen wissen!
Hallo ihr Lieben

Bis ich oben bin....

Als der Meister gefragt wurde, ob es ihn denn nicht entmutige, dass all seine Mühen anscheinend kaum Früchte trug, erzählte er die Geschichte von einer Schnecke, die an einem kalten, stürmischen Tag im späten Frühjahr aufbrach, um den Stamm eines Kirschbaums emporzuklettern.
Die Spatzen auf dem Nachbarbaum lachten über ihr Unterfangen. Da flog ein Spatz auf die Schnecke zu und piepste sie an:
"He, du Dummkopf, siehst du nicht, dass auf dem Baum keine Kirschen sind?"
Der Winzling liess sich nicht aufhalten und sagte:
"Macht nichts, bis ich oben bin, sind welche dran!"

Liebe Grüsse Zahra
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