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Hallo an alle,
ich bin neu hier in dem Forum. Nachdem ich über Google etwas über Tod und das Leben danach gesucht habe, bin ich hier bei euch gelandet. Seit einigen Jahren um genau zu sein seit meinem 9ten Lebensjahr (als mein Opa gestorben ist) habe ich eine schier panische Angst vor dem Tod.
Ich habe vor kurzem einige Bücher von Elisabeth Kübler Ross gelesen, und einige Themen hier im Forum verfolgt, die mich zum Nachdenken angeregt haben.
Zum einen Teil nehmen sie mir etwas die Angst, aber es kommen immer wieder neue Ungewissheiten und Fragen hinzu.
Auch die Frage ob der Tod vorbestimmt ist, beschäftigt mich schon eine Weile. Ich muss zugeben ich weiss nicht was mir mehr Angst macht, der Gedanken daran das wir keinen Einfluss darauf haben oder das wir es selbst in der Hand halten wann wir sterben.
Wenn es vorbestimmt ist, so stellt sich für mich die Frage was noch alles?
Viele Entscheidungen in unserem Leben führen uns doch genau dorthin und wenn alles vorherbestimmt wäre, wären dann nicht auch unsere Entscheidungen vorherbestimmt? Und was ist dann mit unserem freien Willen? Haben wir dann überhaupt einen.
Die Gedanken die wir uns machen, die Art wie wir Leben, wie wir auf verschiedene Dinge reagieren, das alles macht uns doch aus uns führt uns letztendlich unseren Weg entlang. Wenn dieser Weg allerdings vorbestimmt wäre, wie könnten wir uns dann selber entwickeln? Wie könnte unsere Seele, wenn es denn eine gibt wachsen? Sie würde doch nur einen für uns bestimmten Pfad folgen ohne Abweichungen und die Möglichkeit sich zu entfalten und diesen Pfad zu verlassen.
Wenn es das Schicksal gibt so müssen zwangsläufig alle Menschen miteinander in ihrem Schicksal verbunden sein. Denn wenn jemand stirbt ist auch gleichzeitig der Weg einen Anderen damit verbunden, denn er reagiert auf seine Art vorherbestimmt oder nicht, auf diesen Tod.
Für mich fällt es schwer zu glauben, ich habe schon viele Menschen verloren die mir sehr nahe standen und wo ich dann jedesmal nach dem "warum" gefragt habe. Gleichzeitig kommt dann bei mir die Frage auf, wann ist es bei mir soweit, werde ich meine Kinder aufwachsen sehen und meine Enkel (wenn es denn welche geben sollte). Wird mir das vergönnt sein was meinem Vater nicht vergönnt war. Und wenn es dann vorbei ist, wo geht es dann hin wie geht es weiter? Ist dann einen alles umfassende Schwärze die mich verschlingt und dann ist nichts mehr. Trete ich in ein neues Leben und vergesse dann all die die ich mal geliebt habe, bin ich dann immer noch der Mensch der mich heute ausmacht?
Soviele Fragen und Gedanken und soviel Angst, das sie mich beinahe auffrißt.
Liebe Grüße
Zydie
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| Dein Lebensende ist vorherbestimmt von Gott!
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Liebe Zydie,
willkommen hier im Forum . Es ist sicher kein "Zufall", dass Du hier gelandet bist .
Was Deine Angst vor dem Tod anbetrifft: so lästig wie sie ist, sei froh, dass Du sie hast und empfinden kannst, anstatt sie zu verdrängen. Sie ist Dein Motor, der Dich vorantreibt, um die schließlich die geistige Bestimmung Deines Wesens zu erkennen und darin die ersehnte Sicherheit zu finden.
Leider kann ich Dir nicht so ausführlich antworten, wie ich gerne möchte. Deshalb nur kurz mein Tipp: lies Dir ruhig eine Reihe von Beiträgen hier durch und denke etwas darüber nach. Dein Herz ist ein guter Kompass, mit dem Du den weiteren Weg schon finden wirst.
Liebe Grüße ,
Herzlich
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wenn wir es vorher wüssten was nach dem Tod passiert, dann wäre die Hälfte der Menschen auf der Erde und die anderen würden die Vorzüge des Paradieses genissen.
Denn keiner würde es wagen einen Krieg anzuzetelln, die Aussichten auf die Hölle würden Abschrecken.
Also Gott sei gedankt, dass er das Geheim hält nur mit der Hölle könnte er nicht so Geheimnisvoll tun.
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