|
|
|
Ich fahre in einem Zug, komme an, viele Menschen um mich herum, ich kenne sie aber eigentlich habe ich ihre Gesichter noch nie gesehen, vor mir eine steinerne Wendeltreppe die fast bis in den Himmel ragt, ich laufe hoch, wieder ein zug, ich steige ein, es ist dunkel um mich herum, wir halten an, ich steige aus, vor mir eine hölzerne Leiter die in die Wolken reicht, man kann das ende kaum sehen, ich trage auf einmal einen Rucksack, ich steige die Leiter hinauf obwohl ich große angst habe zu stürzen, fast oben angekommen sehe ich hinunter, unendliche tiefe, die anderen sehen mich alle an, ich schaffe es zu einem weg der in der luft schwebt, endlich wieder fester boden, vor mir ein Schloss, wir sollen dort schlafen, doch alle steigen wieder hinab bis auf 2 gesichtslose und ich, es ist dunkel, ich finde mich im schloss in meinem zimmer wieder, hohe fenster um mich, es kommt mir vor als ob es regnet und ich die anderen von unten reden hören kann, es ist nacht, in der mitte des raumes steht ein großes bett, ich leg mich hinein, es fühlt sich so gut an, ich schlafe gleich ein, ich träume davon zu träumen, es ist perfekt, will nicht mehr aufstehn, bin viel zu müde, doch irgentwas stimmt nicht, ich habe angst, irgentetwas komisches anderes ist bei mir im Raum, ich spüre es wie es mich ansieht, ich stehe auf, alles dunkel, will nur noch raus, will zu den anderen, doch diese sind weit weg tief unter mir, aber ich kann sie immernoch reden hören, ich laufe zu den türen hinaus, überall sind masken die mich beobachten, ich finde mich auf dem hof des schlosses wieder, um mich herum paare die miteinander tanzen, aber keine musik, es sieht aus als seien sie nackt, aber sie tragen alle masken, überall, ich renne los, ich will weg, aufeinmal ist es tag, vor mir wieder die hölzerne leiter die in den himmel reicht, hinter mir die anderen, warum weis ich nicht aber ich steige erneut die leiter hinauf, obwohl ich weis was da oben ist, oder weis ich es nicht? "Tiefe ruhe und das anziehende aber angsteinflösende unbekannte" ich steige hinauf, die treppe hängt diesmal an einem kleinen hölzernen haus das in der luft schwebt, der weg auf den ich muss ist diesmal weiter entfernt, ich kann ihn nicht erreichen, die treppe bricht, ich weis ich falle gleich in die tiefe wenn ich jetzt nicht zum weg springe, ich sehe unten meine mutter, sie hat angst, sagt ich soll springen, doch ich bewege mich nicht, sehe zu wie die leiter bricht, ich wache auf und habe angst
diesen traum hatte ich letzte nacht es war der wohl intresanteste aber auch seltsamste traum den ich jeh hatte was hat er zu bedeuten, das würde mich sehr intresieren, wenn jemand eine interpretation für mich hat wäre das sehr lieb
|
|
|
|
Hallo dreamer,
erzähel doch zuerst einmal etwas von Dir, Deinen Lebensumständen. Gab/ gibt es Krisen? Wie war Dein Leben in der Vergangenheit?
Dann wird es einfacher sein, den Traum zu deuten.
Gruß
Kerry
|
|
|
|
hi kerry
ich bin ein eher ruhiger mensch eher der beobachter als der große rede künstler, hab mich in jemanden verliebt in den ich mich nicht verlieben dürfte, seit ca. einem dreiviertel jahr bin ich solo war 5 jahre in einer beziehung, man sagt mir immer wieder das ich sehr hüpsch bin aber es fällt mir unglaublich schwer auf andere menschen zuzugehen besonders bei männern und erst recht wenn ich sie atraktiv finde ich kann smal talk nicht leiden deswegen fang ich gar nicht erst damit an, blickkontakt und das alles ist kein problem nur das reden ist nicht mein ding
ich weis nicht ob mir das immernoch unbewusst nachgeht aber vor kurzem ist jemand gestorben den ich gern hatte hab mich dann auch mal intensiver mit dem thema tod auseinander gesetzt ich bin künstlerin male und fotografiere sehr viel (daher auch eher der beobachter) ich lebe daher auch viel in meinem kopf also in meiner fantasie um neues auszudenken und zu entwickeln hab auch ziemlich viel mit der arbeit zu tun eigentlich kaum freizeit (workerholic) ich fühl mich im moment ziemlich einsam aber andererseits gehen mir die menschen manchmal ziemlich auf die nerfen das ist so das was ich spontan zu mir sagen kann???
|
|
|
|
Hallo dreamer,
danke für die Zusatzinfos. Ich versuche es mal zwischen den Zeilen:
Ich fahre in einem Zug, komme an, viele Menschen um mich herum, ich kenne sie aber eigentlich habe ich ihre Gesichter noch nie gesehen,
***Das käme Deiner Beobachterrolle gleich, obwohl es da doch eigentlich genau andersherum ist. Du siehst die Leute, aber kennst sie nicht (nicht alle). Oder es bedeutet, dass Du auch Menschen, die Du nicht kennst, gut einschätzen kannst. Der Zug...etwas ist in Bewegung geraten in Dir.***
vor mir eine steinerne Wendeltreppe die fast bis in den Himmel ragt,
***Die Wendeltreppe = die Phantasie, die Dich oft in andere (höhere) Welten entrücken lässt.***
ich laufe hoch, wieder ein zug, ich steige ein, es ist dunkel um mich herum,
***Die Phantasie, die Dir (vielleicht) den Blick für das reale Leben verdunkelt?***
wir halten an, ich steige aus, vor mir eine hölzerne Leiter die in die Wolken reicht, man kann das ende kaum sehen,
***Wieder Bewegung in Dir, in Deinem Inneren, aber die Phantasie hebt Dich immer wieder in die Wolken, weg vom Realen.***
ich trage auf einmal einen Rucksack,
***Der Rucksack....welche Lasten trägst Du mit Dir herum? Alte? Einsamkeit?***
ich steige die Leiter hinauf obwohl ich große angst habe zu stürzen,
***Dich realen Dingen/echten Beziehungen zu stellen macht Dir Angst.***
fast oben angekommen sehe ich hinunter, unendliche tiefe,
***Das Tiefe in Dir holt Dich immer wieder ein.***
die anderen sehen mich alle an, ich schaffe es zu einem weg der in der luft schwebt, endlich wieder fester boden, vor mir ein Schloss,
***Das Luftschloss. Die Vorstellung von Leben, aber kein echtes Leben. Die Vorstellung einer (märchenhaften?) Beziehung, aber keine echte Beziehung?***
wir sollen dort schlafen, doch alle steigen wieder hinab bis auf 2 gesichtslose und ich,
***Alle kommen auf den "Boden der Tatsachen" zurück, nur Du und die Gesichtslosen nicht. Wer könnten die Gesichtslosen sein? Teile von Dir? Deine Eltern? Was fällt Dir dazu ein?***
es ist dunkel,
***Dunkelheit.....die Erkenntnis fehlt?***
ich finde mich im schloss in meinem zimmer wieder,
***Zurückgezogen in Dich selbst.***
hohe fenster um mich,
***Der Blick nach draußen, in die Außenwelt wird durch die hohen Fenster verwehrt.***
es kommt mir vor als ob es regnet
***Könnte der Regen für Deine Tränen stehen?***
und ich die anderen von unten reden hören kann, es ist nacht, in der mitte des raumes steht ein großes bett, ich leg mich hinein, es fühlt sich so gut an, ich schlafe gleich ein, ich Träume davon zu träumen, es ist perfekt,
***Ja, es ist perfekt. Das Leben nicht leben, sondern es träumen. Es leben könnte zu gefährlich sein oder?***
will nicht mehr aufstehn,
***Es scheint schön. Es SCHEINT!
bin viel zu müde,
***Lieber alles beim Alten lassen.***
doch irgentwas stimmt nicht, ich habe angst, irgentetwas komisches anderes ist bei mir im Raum, ich spüre es wie es mich ansieht,
***Ja, es stimmt nicht. Weil DAS kein Leben ist. Es (das Leben) rückt Dir auf die Pelle.***
ich stehe auf,
***Die Suche beginnt (vielleicht auch mit Deinen nächtlichen Träumen)....***
alles dunkel,
***....noch ist das Ziel nicht zu sehen.***
will nur noch raus, will zu den anderen,
***Du willst WIRKLICH/ WAHRHAFTIG leben.***
doch diese sind weit weg tief unter mir, aber ich kann sie immernoch reden hören, ich laufe zu den türen hinaus, überall sind masken die mich beobachten,
***Du kannst keinen echten Zugang zu anderen finden. Sie scheinen Dir fremd, maskiert.***
ich finde mich auf dem hof des schlosses wieder, um mich herum paare die miteinander tanzen, aber keine musik, es sieht aus als seien sie nackt,
***Du bist eine gute Beobachterin. Sie sind nackt = für Dich durchschaubar......***
aber sie tragen alle masken,
***....und Du erkennst, dass viele unecht sind. Nicht authentisch sind, maskiert oder Du erkennst sie nicht wirklich. Oder erkennst Du Deine eigenen Anteile nicht wirklich?***
überall, ich renne los, ich will weg,
***Ja, vor dem realen willst Du fliehen....***
aufeinmal ist es tag, vor mir wieder die hölzerne leiter die in den himmel reicht,
***...ins Reich der Phantasie.***
hinter mir die anderen, warum weis ich nicht aber ich steige erneut die leiter hinauf, obwohl ich weis was da oben ist, oder weis ich es nicht?
***Da oben ist Deine Traumwelt. Die VORSTELLUNG von Leben, aber nicht das Leben.***
"Tiefe ruhe
***Die Verdrängung...ja, sie bringt zeitweise Ruhe....***
und das anziehende aber angsteinflösende unbekannte"
****.....nur zeitweise, denn die Realität verfolgt Dich.....***
ich steige hinauf, die treppe hängt diesmal an einem kleinen hölzernen haus das in der luft schwebt,
***...und wieder der Fluchtversuch.***
der weg auf den ich muss ist diesmal weiter entfernt, ich kann ihn nicht erreichen, die treppe bricht, ich weis ich falle gleich in die tiefe
***Aber der Fluchtversuch wird immer schwieriger. Es klappt nicht mehr so wie früher.***
wenn ich jetzt nicht zum weg springe, ich sehe unten meine mutter, sie hat angst, sagt ich soll springen,
***Vielleicht die Aufforderung Deiner Psyche all das jetzt zu ergründen. Vielleicht hat der Tod der verstorbenen Person all das (unbewusst) in Dir ausgelöst. Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Die Frage, woher ein evtl. bestehendes Nähe-Distanz-Problem kommt.***
doch ich bewege mich nicht, sehe zu wie die leiter bricht, ich wache auf und habe angst
diesen Traum hatte ich letzte nacht es war der wohl intresanteste aber auch seltsamste Traum den ich jeh hatte was hat er zu bedeuten, das würde mich sehr intresieren, wenn jemand eine interpretation für mich hat wäre das sehr lieb
Gruß
Kerry
|
|
|
|
hi kerry
wow manche sachen wo du geschrieben hast will man sich selbst nicht wirklich eingestehen aber nachdem ich es mir richtig durch den kopf gehen lassen hab muss ich sagen das ich denke das es die sache wohl ziemlich auf den punkt bringt, ich flüchte mich wirklich sehr gerne in die fantasie und das wohl die beste interpretation die man erwarten kann
wie ich mal anfange richtig zu leben muss ich wohl mal endlich für mich selbst herausfinden es wird wohl wirklich zeit
ich hab mich sehr über deine antwort gefreut und sie hat mir ziemlich weiter geholfen vielen vielen dank
gruß dreamer
|
|
|