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„People’s Theater” startet in eine neue Saison












„People’s Theater” startet in eine neue Saison

OFFENBACH, Deutschland, 4. November 2004 (Bahá'í World News Service) – „People’s Theater“, ein von den Bahá’í-Prinzipien inspiriertes Theaterprojekt, startet diese Woche seine neue Spielsaison. Für die Unterstützung dieses Projekts konnte der Bürgermeister von Offenbach, Gerhard Grandke, gewonnen werden. Heuer gelang es „People’s Theater“, allseits bekannt und geschätzt in Offenbach, für seine Verdienste von Vertretern der deutschen Bundesregierung ausgezeichnet zu werden. Die deutsche Ministerin für Familie und Jugend, Renate Schmidt, überreichte zwei Stellvertretern von „People’s Theater“, Curtis Volk and Erfan Enayati, einen finanziellen Zuschuss für die Zukunft des Theaters. „People’s Theater“ ist einer der 25 Gewinner, die in einem vom Bundeskanzler ins Leben gerufenen Wettbewerb aus insgesamt 560 Kandidaten als vielversprechenste Projekte zum Wohle der Gesellschaft ausgewählt worden sind. Bei der Preisverleihung im Juli 2004 richtete der deutsche Bundeskanzler, Gerhard Schröder, folgende Worte an die Preisträger: „Wir brauchen mehr Menschen, die so sind wie Sie, die wissen wie sie ihr Wissen und ihre Talente in den Dienst der Gesellschaft stellen können.“

Was ist „People’s Theater“?

„People’s Theater“ wurde von Erfan Enayati, einem Bahá’í aus Offenbach, gegründet. Die Inspiration dafür schöpfte er aus dem Konzept der „Happy Hippo Show“, das Shamil Fattakhov entwickelt hatte. Diese russische TV-Sendung hatte es zum Ziel der Jugend dabei zu helfen mit moralischen und ethischen Situationen im Alltag umzugehen. Bei „People’s Theater“ geht es nicht nur darum, dass soziale Themen angesprochen werden, sondern, dass dem Publikum auch die Bedeutung der Prinzipen Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Einheit in der Vielfalt, etc. und des Konzepts der Beratung in alltäglichen Situationen näher gebracht wird. Jede Show von „People’s Theater“ stellt einen aktuellen Konflikt, den die Schule, in der die Theatergruppe gerade auftritt, zur Zeit beschäftigt. Zuerst wird dem Publikum der relevante Konflikt aufgeführt. Danach diskutiert das Publikum konstruktive Lösungsvorschläge, die sie im Dialog, in Diskussion oder Rollenspiel kommuniziert.

Zahlen, Fakten, Feedback

Die Uraufführung von „People’s Theater“ fand im Jahr 2001 in einer Volksschule statt. Schon damals unterstützte der Bürgermeister von Offenbach, Gerhard Grandke, dieses Theaterprojekt. „Ich war von den Zukunftsaussichten dieses Projekts überzeugt weshalb ich mich schon anfangs zum Sponsoring bereit erklärte“, so Gerhard Grandke. „People’s Theater“ fand weitere Unterstützung bei allen möglichen lokalen Institutionen, deren Aufgaben von Erziehung, Integration bis hin zu Verbrechensprävention reichen.
In den letzten zwei Jahren fanden 700 Shows in mehr als 40 Schulen statt. Das letzte Schuljahr dienten fünf Jugendliche im „People’s Theater“. Dieses Jahr haben sich bereits mehr Jugendliche für diesen Dienst entschieden.
Christina Kutzmann, eine Lehrerin der Helen-Keller Volksschule, betonte, dass die Zusammenarbeit mit „People’s Theater“ zum Ergebnis hat, dass Schüler mit abstrakten Ideen, wie z.B.: „Umgang mit Provokation“ kreativ umgehen können und sich den Problemen bewusst werden.
Mehr Information unter http://www.peoples-theater.de



Vertreter des People's Theater: Erfan Enayati (zweiter von rechts) und Curtis Volk (rechts), mit dem Bürgermeister von Offenbach, Gerhard Grandke (dritter von rechts), und weitere Mitglieder der Crew.




Deutschlands Bundeskanzler Gerhard Schröder mit Erfan Enayati (links) und Curtis Volk (rechts).
Forum -> Baha'i-Religion


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