Nach dem Tod kommt nichts mehr!


Ziska hat folgendes geschrieben:
Hallo!

Auf diese Frage kann nur jemand antworten, der schon mal tot war.
Einer wäre Lazarus, der ja von Jesus auferweckt wurde. Was hat er erzählt?
Nichts! Rein gar nichts...

Angenommen, Lazarus wäre aber bei Gott gewesen, wäre es doch im Grunde genommen sehr lieblos von Jesus, ihn von da wieder wegzuholen, damit er in einem menschlichen Körper langsam wieder alt, krank und gebrechlich wird um wieder zu sterben....

Auch die anderen Personen , die auferweckt wurden, und das sind 8 weitere erzählten nie etwas von einer Existenz danach...

Ich bin davon überzeugt, dass nach dem Tod erst einmal nichts ist. Wir sind einfach in einem tiefen traumlosen Schlaf und warten auf die Auferstehung.

Gruß Ziska


Au wei au wei Ziska.

Jeder erlebt das, was er glaubt.
Bitte denk noch einmal nach.

Im Jenseits gibt es Quadratkilometer von Christen, die sich tot stellen und es nicht sind, aber auf die Auferstehung warten- Dogma.
Die kommt aber nie.
Sie müssen sich selbst entschließen, aufzustehen.

Bitte schau dir einen Film an: Hinter dem Horizont.

Es sind da Bilder von Hieronymus Bosch verfilmt, der hellsichtig war und die Zustände des Jenseits gemalt hat.
Der Regisseur hat sie verfilmt.

So ungefähr kannst du dir das vorstellen.

Die Auferstehung ist ein persönliches Ereignis, kein Universelles.

Es liegt an dir, ob du auferstehst. Es ist ein innerer Prozess.
Hallo lineoffire,
Zitat:
Generell hält er (Proefessor Gerald Badurek) es für schwierig Quantenmechanik und Biologie zu vereinen. "Die Wahrscheinlichkeit, dass bei makroskopischen Objekten wie beim Menschen die Quantenmechanik wirklich ohne Weiteres eine Rolle spielt, ist bis zum Beweis des Gegenteils eine nicht verifizierbare und damit de facto inhaltsleere Behauptung." (derStandard.at, 01.07.2011)


Dem kann man wohl nur zustimmen, da sämtliche Beweisführungen für eine Seele oder metaphysische Inhalte immer wieder mit metaphysischen "Beweisen" begründet werden.

Pjotr Kala
_________________
Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Hallo Pjotr,

ja sehe ich auch so.
Eine Aussage über etwas zu treffen ist noch lange kein Erkenntnisgewinn.
Man kann über einen angeblichen Ort oder einen Zustand keine beweisbare Aussage treffen da man keine experimentellen Hinweise dazu bekommt.

Ich muss ihm allerdings in seiner Aussage auch wiedersprechen, Quantenmechanik an und für sich spielt für uns Menschen schon eine erhebliche Rolle, nämlich ohne Quantenmechanik gäbe es uns überhaupt nicht, es gäbe nicht einmal stabile Materie oder überhaupt irgendwas - also grundsätzlich spielt sie natürlich schon eine Rolle. Ob nach dem Tod sich die Gehirnaktivität in quantenmechanischer Weise noch irgendwie jenseitig fortsetzt, das ist eine interessante Frage. Allerdings bezweifle ich das wir darauf jemals eine befriedigende Antwort erhalten. Wahrscheinlicher ist es dass nach eintreten des Gehirntodes nicht mehr viel kommen wird, ein letzter Traum vielleicht.... wir werden sehen.
lineoffire hat folgendes geschrieben:
Hallo Pjotr,

ja sehe ich auch so.
Eine Aussage über etwas zu treffen ist noch lange kein Erkenntnisgewinn.
Man kann über einen angeblichen Ort oder einen Zustand keine beweisbare Aussage treffen da man keine experimentellen Hinweise dazu bekommt.

Ich muss ihm allerdings in seiner Aussage auch wiedersprechen, Quantenmechanik an und für sich spielt für uns Menschen schon eine erhebliche Rolle, nämlich ohne Quantenmechanik gäbe es uns überhaupt nicht, es gäbe nicht einmal stabile Materie oder überhaupt irgendwas - also grundsätzlich spielt sie natürlich schon eine Rolle. Ob nach dem Tod sich die Gehirnaktivität in quantenmechanischer Weise noch irgendwie jenseitig fortsetzt, das ist eine interessante Frage. Allerdings bezweifle ich das wir darauf jemals eine befriedigende Antwort erhalten. Wahrscheinlicher ist es dass nach eintreten des Gehirntodes nicht mehr viel kommen wird, ein letzter Traum vielleicht.... wir werden sehen.



Das was die Seele erlebt hat, nimmt sie mit, nicht was das Gehirn gelernt hat, denn das geht mit dem Tod verloren, verrottet, verbrannt?

Viele Menschen haben darauf schon eine "befriedigende", weil nachvollziehbar, Antwort erhalten.

Ich fand sie im "Lichte der Wahrheit".
_________________
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe."
"Wer sich nicht bewegt spürt seine Ketten nicht!"
Hallo Hadi,

da magst du vielleicht Recht haben, ich hoffe sogar dass du Recht hast.
Leider kann diese Aussage nicht empirisch nachgewiesen werden und somit kann man zwar diese These aufstellen, sie aber nicht veri- bzw. falsifizieren und somit ist sie erkenntnistheorethisch wertlos. (nicht moralisch, nur wissenschaftlich).

Glaube ist nicht Wissenschaft - zum Glück.
Schön wenn man noch "glauben" kann... das gibt einem Hoffnung. Man sollte allerdings nicht beides vermischen, denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Die Antwort ist somit vielleicht im ersten Moment befriedigend, aber keinesfalls nachvollziehbar.
soraja hat folgendes geschrieben:
Ziska hat folgendes geschrieben:
Hallo!

Auf diese Frage kann nur jemand antworten, der schon mal tot war.
Einer wäre Lazarus, der ja von Jesus auferweckt wurde. Was hat er erzählt?
Nichts! Rein gar nichts...

Angenommen, Lazarus wäre aber bei Gott gewesen, wäre es doch im Grunde genommen sehr lieblos von Jesus, ihn von da wieder wegzuholen, damit er in einem menschlichen Körper langsam wieder alt, krank und gebrechlich wird um wieder zu sterben....

Auch die anderen Personen , die auferweckt wurden, und das sind 8 weitere erzählten nie etwas von einer Existenz danach...

Ich bin davon überzeugt, dass nach dem Tod erst einmal nichts ist. Wir sind einfach in einem tiefen traumlosen Schlaf und warten auf die Auferstehung.

Gruß Ziska


Au wei au wei Ziska.

Jeder erlebt das, was er glaubt.
Bitte denk noch einmal nach.

Im Jenseits gibt es Quadratkilometer von Christen, die sich tot stellen und es nicht sind, aber auf die Auferstehung warten- Dogma.
Die kommt aber nie.
Sie müssen sich selbst entschließen, aufzustehen.

Bitte schau dir einen Film an: Hinter dem Horizont.

Es sind da Bilder von Hieronymus Bosch verfilmt, der hellsichtig war und die Zustände des Jenseits gemalt hat.
Der Regisseur hat sie verfilmt.

So ungefähr kannst du dir das vorstellen.

Die Auferstehung ist ein persönliches Ereignis, kein Universelles.

Es liegt an dir, ob du auferstehst. Es ist ein innerer Prozess.


Auwei Auwei... ? Ich hoffe mal, dass du deine Bemerkung nicht abwertend gemeint hast.

Ich vertrau da eher Jesus Christus als einem "Hieronymus Bosch".
Ziska hat folgendes geschrieben:

Auwei Auwei... ? Ich hoffe mal, dass du deine Bemerkung nicht abwertend gemeint hast.



Nein, so was bestürzt mich nur sehr. Du lässt dich freiwillig gefangen nehmen von einem Dogma, das dich behindern wird. Das tut mir eben sehr leid.
Um der Frage nach einem "Leben nach dem Tod" nachgehen zu können, sollten wir vielleicht bei der Frage selbst anfangen. Warum stellt sie sich überhaupt? Eher weniger aus Neugier oder Wissenlust.. in erster Linie liegt es wohl am Egoismus des Menschen, der da sagt: "Nein! Das kann nicht sein! Mich muss es bis in alle Ewigkeit geben!"

Aber der Mensch ist an für sich nicht dumm.. denn er ist doch tatsächlich davon überzeugt, dass auch nur ihm dieses Recht auf ewiges Leben zustünde - im Gegensatz zu Tieren beispielsweise, die zwar genau solche Lebewesen wie wir selbst sind, aber sich schließlich nicht für ein Leben nach dem Tod interessieren. Damit disqualifizieren sie sich wohl! Das ist durch den Menschen auch geschickt durchdacht. Denn wenn wir davon ausgehen müssten, dass - wenn dann - allen Lebewesen dieser Luxus eines Lebens nach dem Tod zustünde, so wären davon dann gezwungenermaßen auch Fantastilliarden Insekten oder Mikroben oder sogar befruchtete Eizellen (gem. momentaner Doktrin) betroffen. Wie glücklich könnten sich also all die verstorbenen Embryos fühlen auf diesem riesigen Spielplatz der Seelen.. zusammen mit verstorbenen Steinzeitmenschen, Krabbeltieren, Dinosaurierern, sämtlichen erschlagenen Fliegen.. Naja, das kommt uns doch ein bisschen spanisch vor! Deshalb darf natürlich nur der Mensch als einziges Lebewesen ewig leben.

Nun gibt es also verschiedene Theorien und "Beweise", um etwas zu untermauern, dessen Existenz sich der Egomane so sehnlich wünscht: natürlich sollen wir z.B. nicht "körperlich" ewig leben, sondern nur in Form einer sehr unterhaltsamen Energieform! Dass diese "Energie" einfach dort wieder hingeht, wo sie herkommt, zieht er dabei natürlich nicht in Betracht. Selbst wenn sich der Geschlechtsakt nicht mehr als allzu großes Mysterium präsentiert. Etwas unglücklich ist zudem beispielsweise die Situation unserer zig Millionen Demenzkranken nach dem Tod.. So schwirren sie bis in alle Ewigkeit als entpersonifizierte Energie durch die Seelenhölle. Aber nicht doch! Natürlich ist deren Energie wieder genesen.. sie nehmen einfach wieder einen früheren Gesundheitszustand an. Problematischer sieht es da schon bei Menschen aus, die seit ihrer Geburt unter einer psychischen Erkrankung leiden.. aber intellektuell können sie sich ja durchaus mit den verstorbenen Embryos messen (die ja zweifelsfrei ebenfalls auf Seelenwanderung gehen).

Nun gibt es jene Gläubige (teils sogar selbst als "Wissende" bezeichnet), die unterbinden derart pietätlose Gedankenspiele konsequent, indem sie sagen, es sei für uns einfach unfassbar, was nach dem Tod geschehe. Und da führen sie dann auch allerhand Beweise für an:

Beispielsweise das Top-Thema "Nahtod-Erfahrungen": zunächst einmal ist der Herzstillstand oder die Sauerstoffunterversorgung des Gehirns rein subjektiv vergleichbar mit der Situation des traumlosen Schlafs. Da ist dann einfach nichts! Das ist natürlich sehr schade, da es gleichzeitig eine Kostprobe für den (sehr langen) Zeitraum gibt, in dem Herz und Gehirn ihre Funktion vollends einstellen. Rein praktisch ist es dementsprechend nachgewiesenermaßen so, dass die Mehrheit aller "Nahtod-Patienten" kurz nach ihrer Reanimation über keinerlei Gedächtnis für diesen Zeitraum verfügt. Erst Monate oder Jahre später fallen ihnen Dinge wie der berühmte Tunnel oder ein Licht ein. Dies ist vergleichbar mit den regelmäßigen Ufo- und Alien-Sichtungen. Sicherlich gibt es auch in unserem Universum Lebensformen, die ggf. über Raumschiff-Technologie verfügen. Aber sie besuchen uns schlichtweg nicht! Trotzdem stimmen die Beschreibungen sämtlicher Ufo-Gläubigen mit den uns bekannten Darstellungen von Außerirdischen überein: eiförmiger Kopf, grüne Haut, große Augen.. die Ufos haben die Form von Untertassen und lustige Blinklichter. Komisch, denen glaubt auch niemand, obwohl auch sie allesamt dasselbe zu berichten wissen.

Zurück zu unseren "Nahtod-Erfahrungen": erstaunlicherweise haben alle Menschen, die uns von der berühmten Vogelperspektive auf den OP-Tisch oder einem Licht am Ende des Tunnels berichten eines gemeinsam: sie haben in der Regel bereits früher paranormale Erfahrungen gemacht, sind empfänglicher gegenüber Einbildungen, haben ein lebhafteres Vorstellungsvermögen und glauben eher an paranormale Phänomene als die Durchschnittsbevölkerung. Das ist Statistik, die sich auch mit noch so christlichen Abschweifungen nicht wegreden lässt.

Als weiterer "Beweis" werden gerne Menschen angeführt, die angeben, bereits einmal als Kuh oder Kaninchen gelebt zu haben. Untermauert werden diese Erfahrung mit sehr überzeugenden Beschreibungen wie z.B. Gras schmeckt oder wie es ist, wenn der eigene Euter über die Weiden schleift. Aber hierauf möchte ich nun nicht näher eingehen, da es sich dabei schließlich um eine Glaubenslehre handelt, die uns Christen so gar nicht behagt.

Und nun abschließend nochmals die Frage: warum das Ganze? Der Mensch ist so intelligent, hat innerhalb weniger Jahrhunderte die Fähigkeit erlangt, Space-Shuttles, Wasserstoffbomben und Teilchenbeschleuniger zu bauen, hat sein astronomisches Wissen über das Universum innerhalb desselben Zeitraumes von einer Erdenscheibe, außerhalb der es nichts gibt bis hin zur Kartifizierung von Milliarden Sternen und Planeten ausgedehnt. Er kann sogar bis in die Zeit kurz nach dem Urknall vor 13,75 Milliarden Jahren zurückblicken! Auch weiß er um die Notwendigkeit, dass Lebewesen durch ihren Tod für neue, klügere und weiterentwickelte Nachfahren Platz machen (der ja bekanntlich begrenzt ist). Aber dass für ihn selbst damit die Geschichte vorüber ist, will er einfach nicht wahrhaben. Natürlich ändert sich diese Situation künstlich, sobald der Menschheit in wenigen Jahrhunderten die tatsächliche Unsterblichkeit sowie die Expansion in den beinahe unbegrenzten Weltraum zugänglich wird.

Die Bibel u.a. ist ein unvorstellbar wertvolles Werk, das uns seit vielen Jahrhunderten die Grundsätze von Gerechtigkeit, des Lebens an sich und - ja durchaus - des "Lebens nach dem Tod" vermittelt. Allerdings bedarf es der Interpretation, die wir uns doch bereits so oft vorallem in Hinsicht auf Bibeltexte zu Nutzen machen. So könnten wir beispielsweise über das Leben (der Menschheit) nach (unserem) Tod spekulieren. Und ist es nicht etwas vermessen, jeglicher Logik und Erkenntnis ausgerechnet in diesem einen Punkt untreu zu werden?
Lieber Sentimento

Herzlich Willkommen im Forum.

Ausgezeichneter Beitrag

Alles Liebe
Grüße Long Road,

sehr lieb, vielen Dank.

Alles Gute!

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