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Heute bei www.3sat.de/nano gelesen:
Münsteraner Forscher verfolgen Entwicklung der Bibel
Sämtliche handschriftlichen Überlieferungen des neuen Testaments werden geprüft
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"Die Bibel hat sich frei überliefert und auch der Kanon unseres neuen Testaments ist nicht von einer zentralen Instanz festgelegt worden", sagt Bibelforscher Holger Strutwolf von der Uni Münster, "sondern war eine geschichtliche Entwicklung." Forscher um Strutwolf überprüfen sämtliche handschriftlichen Überlieferungen des neuen Testaments. Im Institut für neutestamentliche Textforschung liegen auf Mikrofilm sämtliche weltweit verfügbaren Bibelabschriften.[/size[size=9]Mit dem Computerabgleichen sehen sie, welcher Text der Urform entspricht und welche Übersetzung verfälscht ist. "Es hat sich im Laufe der Überlieferung nicht das Gute durchgesetzt, sondern das Glattere, das Schönere und auch das Unanstößige", so Strutwolf. "So ist im Laufe der Überlieferungen in den Handschriften ein Mehrheitstext entstanden. Dieser Text ist aber nicht der gute alte Text, sondern dokumentiert das Spätstadium der Entwicklung. Was wir rekonstruieren, ist der Punkt, wo der erste begonnen hat."
Das Ziel der Forscher ist es, den Urtext des neuen Testaments vollständig zu rekonstruieren. Bis ins Jahr 2030 wird die Auswertung der Ergebnisse dauern. Erste Erfolge konnten die Bibelforscher aus Münster bereits verbuchen: 5700 Manuskripte haben sie bereits geprüft und hunderte von Übersetzungsfehlern entdeckt. |
http://www.bbv-net.de/public/articl.....erichte/regionales/514603
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Dazu kommt:
"'Judas-Evangelium' ist keine verblüffende Erkenntnis"
Verräter der Kirchengeschichte soll in Wirklichkeit ein treuer Jünger gewesen sein
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Judas soll kein Verräter von Jesus Christus, sondern eigentlich sein treuester Jünger gewesen sein. Dies ist die verblüffende Kernaussage des "Judas-Evangeliums", das am Donnerstag, 6. April 2006 in Washington erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Es handelt sich um ein Manuskript aus dem 3./4. Jahrhundert nach Christus, das restauriert und aus dem Koptischen übersetzt wurde, teilten Bibelwissenschaftler und das Magazin "National Geographic" als Sponsor mit.
Unter Theologen entbrannte sofort ein Streit über die Bedeutung des Dokuments. Der Text sei nach Einschätzung von Experten für das frühe Christentum die aufregendste Entdeckung seit Jahrzehnten, so das Magazin. Dem Manuskript zufolge bat Jesus seinen Jünger Judas, ihn an die Römer auszuliefern, um Gottes Willen zu erfüllen.
Durch diesen Auftrag erscheine der größte Schurke der Bibel in völlig neuem Licht, hieß es. Der Kodex - ein gebundener auf koptisch verfasster antiker Text - wurde den Angaben zufolge in den 1970er Jahren in Ägypten entdeckt und gelangte über Umwege zur Schweizer Maecenas-Stiftung. Die "National Geographic Society" unterstützte in den vergangenen fünf Jahren die Restaurierung und Übersetzung des Dokuments aus dem Koptischen. Alle wissenschaftlichen Tests hätten bisher die Echtheit des Manuskripts bestätigt, das zwischen 220 und 340 n. Chr. entstanden sei, hieß es. Den Texten des Neuen Testaments zufolge starb Jesus am Kreuz, nachdem der Apostel Judas ihn im Garten Gethsemane für 30 Silberlinge an die römische Besatzungsmacht verraten hatte. Im "Judas-Evangelium" wird der Verrat zur Ruhmestat: Judas ist der Einzige, der die Botschaft Jesu versteht. Er wird von Jesus in alle Geheimnisse eingeweiht und von ihm beauftragt, seinem Meister einen letzten Dienst zu erweisen.
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Ebenfalls auf http://www.3sat.de/3sat.php?http://.....astuecke/91204/index.html
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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| Meinungen rund um das Judasevangelium - Der Judastext bringt zum Ausdruck, was schon immer bei sorgfältiger Prüfung der kanonischen Evangelien einem recht klar werden musste. Dass nämlich jene kirchliche Auffassung von Judas als einem schändlichen Verräter, sich mit dem sonstigen Inhalt der Evangelien nicht deckt. Insbesondere beim wichtigsten Evangelium, dem des Johannes, ist Jesus derjenige, der Judas aktiv willentlich befähigt und beauftragt, ihn an den Hohen Rat auszuliefern. In der Edition werden eine Pressemeinung, eine Kirchenmeinung und die Ansicht des Editors zum Thema angeführt. Der Judastext ist in der Edition nicht enthalten und extra herunterzuladen! |
http://www.agnusd.50g.com/#Judasevangelium
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