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Hallo Selena, Du musst Dich aber sehr verbiegen, um die 5 gerade sein zu lassen!
In der Bibel gibt es keine Widersprüche nur Missverständnisse. Diese Missverständnisse, dass man dennoch Töten kann stehen aber doch in der Bibel. Oder?
Na schön, zum nächsten: Wieso ist ein Hase ein Wiederkäuer?
Deuteronomium 14:7 Von den Großtieren, die wiederkäuen oder ganz gespaltene Klauen haben, dürft ihr aber folgende nicht essen: Kamel, Hase, Klippdachs. Sie sind zwar Wiederkäuer, haben aber keine gespaltenen Klauen. Sie sollen euch als unrein gelten.
Und nun viel Spaß bei neuen Verbiegungen!
p.s.: ich finde es besser mit dem Herzen zu verstehen als mit dem Kopf.
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hallo martin H.
Hase käuen ihre grünen götteln wieder, die braunen rühren sie nicht an.
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Irgendwo in Hesekiel glaube ich steht auch, dass der Hase ein Wiederkeuer ist.
Ich such die genaue Stelle noch heraus.
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Lassen wir das eben erwähnte Tierlexikon Grzimeks Tierleben zu Wort kommen. Im 12. Band wird auf S. 421f. folgendes geschildert:
"Im Jahre 1882 veröffentlichte Morot in einer französischen tierärztlichen Zeitschrift seine Beobachtungen über die schleimüberzogenen «Magenpillen» der Kaninchen. Außer der normalen festen Losung erzeugen diese Tiere nämlich eine zweite Kotform – weiche, schwachgeformte Kügelchen, die sie nach Ablage sofort aufnehmen und unzerkaut schlucken. Sie sammeln sich an einer bestimmten Stelle des Magens (in der Cardiaregion) und werden nochmals verdaut. Auf solche Weise geht ein Teil der Nahrung zweimal durch den Darm und wird dadurch besser aufgeschlossen. Diese Doppelverdauung ähnelt in gewisser Weise dem Wiederkäuen der meisten Paarhuferfamilien. Der weiche Kot (Caecotrophe) wird im Blinddarm gebildet und dort stark mit Vitamin B1 angereichert; nach den Untersuchungen von Scheunert und Zimmermann enthält er gegenüber dem normalen Kot die vier bis fünffache Menge an Vitaminen. Für die Hasentiere ist der «Blinddarm-» oder «Vitaminkot» lebenswichtig; er erleichtert ihnen vermutlich auch das Überstehen längerer Fastenzeiten bei ungünstiger Witterung" (Hervorhebung nicht im Original).
http://www.wort-und-wissen.de/index.....kel=disk/d95/1/d95-1.html
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Mt 10:34/35: Denkt nicht ich sei gekommen um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit dem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter (...) zu entzweien.
Mt 26:52 Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.
-> Die Folgerung für Dogmatiker aus 1. und 2. Zitat würde lauten: Jesus ist gekommen um das Schwert zu bringen und alle die es ergreifen, werden durch das Schwert sterben.
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Die folgenden Sätze stehen im klaren Widerspruch zu den paulinischen Briefen.
Es bestanden keine missionarischen Absichten!
Sie zeigen, dass Jesus´ anliegen sich vor allem auf Israel und die Juden beschränkt.
Mat. 10:5 - 10:6: Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Mat. 10:23: Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.
Mat. 15:24 Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
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Siehst Du es jetzt?
Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, und Menschen sind nun mal fehlbar.
Es gibt Widersprüche und wo Widersprüche sind, sind auch Wahlmöglichkeiten. Wir können die Bibel als Absolutum ansehen, oder auch als eine Inspirationsquelle benutzen.
Wir können auch die Möglichkeit sehen, dass jeder Mensch sich selbst ändern kann, in dem er leuchtenden Beispielen folgt wie Jesus, Zarathustra, Mohammed, Buddha und Krishna, indem er gibt und vergibt und auch die liebt, die ihn hassen.
Wahrer Glauben kommt vom Herz und nicht vom Kopf!
Was hilft uns denn letztlich Buchwissen?
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