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| Welchen religiösen Hintergrund habt Ihr? |
| Christentum |
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46% |
[ 76 ] |
| Islam |
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12% |
[ 20 ] |
| Buddhismus |
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1% |
[ 3 ] |
| Hinduismus |
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0% |
[ 0 ] |
| Judentum |
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1% |
[ 3 ] |
| Baha'i |
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13% |
[ 23 ] |
| Atheismus, Nihilismus, Agnostizismus |
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4% |
[ 7 ] |
| Sonstiges (bitte angeben im Text!) |
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20% |
[ 33 ] |
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| Stimmen insgesamt : 165 |
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Um niemanden hier zu erschrecken, oder zu enttäuschenerwähne ich zuerst, dass ich christlich getauft (römisch-katholisch) bin. Von meinen Eltern und Großeltern bin ich als Mensch im christlichen Sinne erzogen worden. In der Schule wurden wir zum atheistischen Denken und Handeln gezwungen und wir durften uns öffentlich nicht zur Religion bekennen. Irgendwann beginnt man über das Leben und über Gott und die Welt nachzudenken. Man beginnt zu fragen, zu hinterfragen, man versucht zu verstehen, oder es einfach so undverstanden hinzunehmen ohne lange darüber nachzudenken. Man beginnt sich gegen alle Zwänge zu wehren, bewusst und unbewusst.
Fazit: ich suche Gott nicht in der Kirche, nicht in den einzelnen Religionen, sondern in mir selbst als Mensch. Dass es eine uns übergeordnete macht gibt, die wir Gott nennen, will ich nicht abstreiten. Ich bin nicht ungläubig wie viele meinen, sondern nur ein Mensch mit Schwächen und Stärken. Ich glaube an Gott, bete sehr oft, ich suche diesen Gott in meiner Intuition in meinem Handeln und auch in meinem Denken. Ich habe die Bibel nie fertig gelesen. Vielleicht weil wir es öffentlich gar nicht durften, oder vielleicht weil sie mich nicht logisch überzeugen konnte. So ließ ich sie nach einer Weile einfach ins Vergessen geraten.
Mein Verhalten ist menschlich, auch wenn mich viele als kirchennah oder als atheistisch einordnen.
Ich frage mich manchmal ob Gott das eigentlich möchte, dass wir Menschen ihn in verschiedenen Glaubensrichtungen interpretieren. der Glaube an Gott festigt den Menschen, gibt ihm Halt, Optimismus, Kraft in schwierigen Situationen. Und Gott unterscheidet nicht zwischen männlich und weiblich sondern für ihn gilt nur der Mensch. Er unterscheidet nicht zwischen arm und reich, zwischen den verschiedenen Hautfarben. Er möchte weder gelobt und gepriesen werden, denke ich, sondern wir sollten unseren Nächsten lieben wie uns selbst.
Das ist meine Interpretation über Gott
Donata
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Hallo Donata!
Ich denke nicht, daß irgendjemand hier erschreckt oder enttäuscht wäre, woher
immer Du kommst. Mir jedenfalls scheint Dein Weg sehr plausibel - meiner
war in etwa ähnlich, wenn ich auch äußeren Zwängen immer entgehen konnte.
Ich frage mich eigentlich nicht, ob Gott die verschiedenen Konfessionen möchte -
ich sehe, dass sie dem Menschen (zur Zeit noch?) notwendig sind.
Was das Loben und Preisen Gottes angeht, kann ich Dir nur recht geben.
Paul Ree, ein Freund Nietzsche's, hat einmal sarkastisch gesagt:
| Zitat: |
Gott schuf die Engel, Wesen, die ihn ohne Unterlass loben, preisen und verehren.
Engel sind die personifizierte Eitelkeit Gottes. |
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ich schließe mich "suchende" an -
war Protestant, bin ausgetreten,
Glaube aber schon noch irgendwie ...
nur an was kann man in dieser Zeit
denn überhaupt noch glauben?
Ich weiss es absolut nicht mehr und
bin insofern eher in einer Art
luftleerem Raum gefangen ...
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| also meine oma ist christin mein opa psychater und für die religion, habe ich keinen richtigen namen
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Du bist dir nicht sicher ob du an Gott glauben sollst oder nicht lieber wekaes50? Welchen Gott suchst du eigentlich und suchst du ihn nur in der Kirche? Suche ihn im Alltag, in deiner alltäglichen Intuition, in deiner Hoffnungen und in deiner seelischen Stärke. Es gibt kein Mensch der an gar nichts glauben kann. Ich bin der Meinung, dass die Kirche inicht in Gott handelt, wie sie es so gerne von sich behauptet.
Suche diesen Gott in deiner inneren Ruhe, hoffe, dass du das was du erreichen willst, ich meine damit emotional - auf deine Ziele. Verliere dich nicht selbst auf der Suche nach der besseren Kirche.
In diesem Sinne
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