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Sich von äusseren Eindrücken blenden zu lassen (in diesem Fall von Zahlen) ist ein Grundübel der meisten Menschen.
Weil viele etwas glauben, muss es nicht wahr sein.
Weil wenige etwas glauben, muss es nicht falsch sein.
In der spirituellen Geschichte der Menschheit war es bisher immer genau andersherum: Zuerst gab es stets einen kleinen Kreis Eingeweihter und Anhänger, erst im Zuge der Reformierung und Umdeutung der eigentlichen Botschaft zwecks besserer Massentauglichkeit verlor sich der Kern immer mehr in festgefahrenen Glaubensvorstellungen und wurde von den konstruierten Wülsten der Theologen verdunkelt und erstickt.
Dies mag teilweise für das Überleben der jeweiligen Religion unabdingbar gewesen sein, erschwert es aber heutzutage ungemein, die ursprünglichen Aussagen der jeweiligen Gründer aus den offiziellen Schriften herauszufiltern (der Koran wurde bekanntermassen erst lange nach Mohammeds Tod schriftlich festgelegt, im Christentum und Buddhismus dasselbe).
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