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| Das Gegenteil ist aber auch noch (nicht) bewiesen ! Und nun ? |
Nun ist man auch nicht schlauer als vorher, zumal schon viele Diskussionen an diesen Punkt früher oder später gelangt sind.
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wie kannst Du wissen, dass die Existenz Gottes nicht notwendig ist ? Wäre nett, wenn Du mir das erklären könntest.
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Das ist genau der selbe Punkt wie mit dem beweisen.
Auf der einen Seite kann man nicht sagen, dass die Existenz eines Gottes notwendig ist, weil man sich noch nicht mal sicher ist, ob er überhaupt existiert und andersrum wieder auch.
Was ich sagen will ist:
Wenn man nicht weiss, ob es etwas gibt, wie kann man dann wissen, dass man es braucht? Zumal es dabei möglich ist, dass das gar nicht existiert, wobei es sich erübrigt zu fragen, ob es notwendig wäre.
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Hallo tüdel,
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| Wenn man nicht weiss, ob es etwas gibt, wie kann man dann wissen, dass man es braucht? Zumal es dabei möglich ist, dass das gar nicht existiert, wobei es sich erübrigt zu fragen, ob es notwendig wäre. |
Der Glaube gibt einen Kraft im Leben durchzuhalten. Und man betrachtet nicht mehr alles als selbstverständlich, sondern als Wunder Gottes.
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| Der Glaube gibt einen Kraft im Leben durchzuhalten. |
Ja. Der Glaube kann Berge versetzen. Man sehe sich Placebos zum Beispiel an.
Das ist durchaus positiv.
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| Und man betrachtet nicht mehr alles als selbstverständlich, sondern als Wunder Gottes. |
Nein. Alles als Wunder Gottes zu sehen kann sehr gefährlich sein. Ich denke da an Sekten, die leichtgläubigen Leute im wahrsten Sinne des Wortes die Seele stehlen.
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Hallo tüdel,
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Ja. Der Glaube kann Berge versetzen. Man sehe sich Placebos zum Beispiel an.
Das ist durchaus positiv. |
Ist das ironisch gemeint ? Weil Placebos etwas nicht existierendes ist, das aber "wirkt" .
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| Nein. Alles als Wunder Gottes zu sehen kann sehr gefährlich sein. Ich denke da an Sekten, die leichtgläubigen Leute im wahrsten Sinne des Wortes die Seele stehlen. |
Mir geht es um die reine Existens. Die Erde, die Natur, das Essen, das Leben.
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| Ist das ironisch gemeint ? |
Nein.
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| Weil Placebos etwas nicht existierendes ist, das aber "wirkt" . |
Genau.
Religion sehe ich auch als Placebo an. Sie hilft Menschen, wenn sie an sie glauben, obwohl es rational nicht erklärbar ist, dass da etwas ist, was hilft.
Du siehst: Religion ist die Tablette und der Glaube daran die Heilung.
Wo wir wieder bei Reinhards Notwendigkeistsfrage sind.
Die tatsächliche Existenz Gottes ist nicht notwendig, um Menschen zu helfen, aber ihnen auch schaden zu können. Das kann in meinen Augen ein gefährliches Gut sein, was viel zu oft von falschen Predigern ausgenutzt wird.
Ähnlich wie Atomkraft. Kann vielen Menschen helfen, sie aber auch ins Verderben stürzen.
Deshalb wäre eine Abschaffung aller Religionen in meinen Augen sehr weise, praktisch aber unmöglich.
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