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Wieso glauben immer weniger Menschen an Gott?












Lieber Tüdel,

Zitat:
Diese Kette ist widerum unendlich! Wir können uns das alles weder vorstellen noch erklären (vorerst). Aber das ist für mich kein Bewies für einen Gott. Irgendwoher muss ja auch Gott kommen! Kommt der dann von Supergott? Kommt Supergott von Ultragott?


Unsere Existenz, die ganze Schöpfung, ist für mich schon Beweis genug, dass es Gott gibt. Wie ich schon sagte...

... Wer glaubt im Ursprung das Nichts zu finden, wird dann unausweichlich das Paradoxon unserer Existenz bezüglich dem Kontext verstehen.

Die Versiegelung des Geheimnisses, die Erkennung od. Begreifung Gottes, ist das Verhältnis zwischen dem Schöpfer und seinem Geschöpf, zwischen dem Maler und seinem Bild, zwischen dem Tischler und seinem Tisch, zwischen dem Spieleprogrammierer und seiner imaginären Welt.
Dem Bild, dem Tisch oder der imaginären Welt ist es schlichtweg unmöglich seinen Schöpfer zu begreifen.
Unsere Schöpfungskraft dient dazu da, dieses Verhältnis zu begreifen und ist auf die materielle Welt begrenzt, wobei unsere geistige Seite ausschliesslich von der Schöpferkraft Gottes entspringt.

Zitat:
O Meine Freunde!
Habt ihr jenen wahren, strahlenden Morgen vergessen, da ihr alle in jenen heiligen und gesegneten Gefilden um Mich versammelt wart, unter dem Schatten des Lebensbaumes, gepflanzt im herrlichsten Paradiese? Ehrfurchtsvoll lauschtet ihr, als ich diese drei heiligsten Verse sprach: O Freunde! Zieht euren Willen nicht dem Meinen vor, begehrt nicht, was Ich nicht für euch wünsche, und naht Mir nicht mit totem Herzen, befleckt durch weltliches Wünschen und Verlangen. Wenn ihr eure Seelen heiligen würdet, könntet ihr euch sogleich jenes Ortes und jener Umgebung erinnern, und die Wahrheit Meiner Erklärung würde euch allen verständlich.


Liebe Grüsse
Edwin
Hallo Edwin.

Ich möchte nicht einfach dieses Phänomen der Existenz auf einen Gott schieben! Auch wenn das vielleicht albern klingt ich will wissen wie das möglich ist und nicht glauben.

Ich bin jung und neugierig.

Zu dem Beispiel mit dem Bild und dem Tisch (was mir irgendwie bekannt vorkommt) kann ich nur sagen: Das Beispiel ist logisch und korrekt, aber wir sind MENSCHEN und keine TISCHE oder BILDER! Ein Bild und ein Tisch können gar nichts auffassen, da sie nicht leben! Wir aber sind denkende Wesen! Ich meine viele Menschen glauben an einen Gott, weil sie sich Gedanken über ihre Welt gemacht haben (oder auch nicht >.>), aber Tische und Bilder können dies gar nicht.
Guten Abend Tüdel,

Zitat:
Ich meine viele Menschen glauben an einen Gott, weil sie sich Gedanken über ihre Welt gemacht haben (oder auch nicht >.>), aber Tische und Bilder können dies gar nicht.


Das, was du geschrieben hast, entspricht natürlich 100%-ig der Wahrheit.
-> Wir sind keine Bilder oder Stühle.

Ich wollte nur die Wahrheit vom Verhältnis zwischen dem Erschaffer und dem Erschaffenen ins Bewusstsein rufen. Es war nie die Rede von einer Gleichsetzung zwischen Mensch und Bild bzw. Stuhl.

Liebe Grüsse

Edwin
Was ich eigentlich ausdrücken wollte war, dass das Verhältnis Maler:Bild nicht übertragbar ist auf Gott:Mensch! Sonst könnte man ja auch bei dem Verhältnisvergleich Wasser:Eis übertragen auf Leben:Tod und dann sagen "Wenn man stirbt wird man nicht nur kalt, sondern war vorher auch eine Flüssigkeit."
...Nun im materiellen Sinne ist dein zweites Verhältnis korrekt, aber leider ein völlig anderes Thema, in dem ich keinen direkten Zusammenhang zu meinem Verhältnis finden kann.

Liebe Grüsse

Edwin
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