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Aussprüche der Großen












Sa

Wie das Thema schon sagt wollte ich Aussprüche der Großen hier reinschreiben. Ich hoffe ihr beteiligt euch auch und es wäre schön wenn ihr auch schreibt. Ich fang dann mal mit Halladsch an und werde auch von anderen was reinschreiben.
Manche sachen sind echt schwer zu verstehenvon dem was ich schreiben werde.Dafür muss man sich im Bereich der Tasawwuf asu kennen.Dieser Fakir hier, der der Kitmir bei dieser Sache ist, kann sagen das er einiges versteht.
Also los gehts....
Hz.Hüseyin ibn Mansur al-Halladsch(ks)

Niemals steigt und niemals sinkt die Sonne,
Ohne daß nach Dir der Sinn mir stände;
Nie sitz' mit den Leuten ich zu sprechen,
Ohne daß mein Wort Du wärst am Ende.
Keinen Becher Wasser trink ich dürstend,
Ohne daß Dein Bild im Glas ich fände.
Keinen Hauch tu ich, betrübt noch fröhlich,
Dem sich Deingedenken nicht verbände.
*
In meinem Herzen kreisen
alle Gedanken um Dich
Anderes nicht spricht die Zunge
als meine Liebe zu Dir.
Wenn ich nach Osten mich wende,
strahlst Du im Osten mir auf;
Wenn ich nach Westen mich wende,
stehst vor den Augen Du mir.
Wenn ich nach oben mich wende,
bist Du noch höher als dies;
Wenn ich nach Unten mich wende,
bist Du das Überall hier.
Du bist, der allem den Ort gibt,
aber Du bist nicht sein Ort;
Du bist in allem das Ganze,
doch nicht vergänglich wie wir.
Du bist mein Herz, mein Gewissen,
bist mein Gedanke, mein Geist,
Du bist der Rhythmus des Atmens;
Du bist der Herzknoten mir.
*
O Du, der mich mit seiner Liebe berauscht hat und mich in den Feldern seiner Nähe verwirrt gemacht hat – Du bist es, der durch die Vorzeitlichkeit isoliert ist und der allein ist auf dem Throne der Wahrhaftigkeit. Dass Du Dich dort aufhältst, geschieht durch Gerechtigkeit, nicht durch Ebenmaß, Deine Ferne geschieht durch Absonderung, nicht durch ein Sich-Zurückziehen; Deine Gegenwart geschieht durch Erkennen, nicht durch ein Verändern des Platzes; Deine Abwesenheit geschieht durch Sich-Verschleiern, nicht durch Abreisen. Nichts ist über Dir, dass es Dich beschatten könnte, nichts unter Dir, dass es Dich heben könnte, nichts vor Dir, dass es Dich begrenzen könnte, nichts hinter Dir, dass es Dich erreichen könnte. Ich bitte Dich, dass Du mich nicht mir selbst zurückgibst, nachdem Du mich mir entrissen hast, und dass Du mich mein Selbst nicht wieder sehen lässt, nachdem Du es mir verhüllt hast!
*
O meine Heiligkeit! Mit meinem Ganzen
umfasst ich Deine Liebe.
Du hast Dich mir enthüllt, bis dass ich meinte,
Du seist in meiner Seele.
Ich wendete mein Herz in dem,
was außer Dir ist,
und kann nichts sehen,
als dass es fremd mir ist – und kann nur sehen,
dass Du vertraut mir bist.
Hier bin ich im Gefängnisse des Lebens,
ganz abgesperrt von Deiner vertrauten Nähe ...
Reiße mich zu Dir aus diesem Kerker!
*
Die Ruhe, und dann Schweigen, und dann Stummheit,
Und Wissen, und dann Finden, dann Begraben,
Und Erde, darauf Feuer, dann ein Leuchten,
Und Kälte, dann ein Schatten, und dann Sonne,
Und Felsgrund, und dann Flachland, und dann Wüste,
Und Fluss, und dann ein Meer, und dann Vertrocknen,
Und Rausch, und dann Ernücht'rung, und dann Sehnsucht;
Und Nähe, und dann Treffen, dann Vertrautheit,
Bedrängnis, dann Befreiung, dann Vernichtung,
Und Trennung, dann Vereinigung, dann Verlöschen,
Ergreifen, dann ein Rückstoß, dann Entrückung,
Beschreibung, dann Enthüllung, dann Bekleidung,
Nur Worte für die Menschen, die das Diesseits
Gleichsetzen mit wertlosen Kupfermünzen,
Und Stimmen hinter einer Tür; denn Worte
Der Menschen sind, wenn man sich nähert, Murmeln.
Das Letzte doch, des sich ein Mensch erinnert,
Wenn er das Ziel erreicht, ist »Ich«, »Mein Glückslos«,
Denn die Geschöpfe sind der Wünsche Diener,
Und Gottes Wirklichkeit ist »Heiligkeit«.
*
Wenn von dem, was in meinem Herzen ist, nur ein Atom auf die Berge der Erde geworfen würde, dann würden sie schmelzen, und wenn ich am Jüngsten Tag im Höllenfeuer wäre, würde ich das Höllenfeuer verbrennen, und wenn ich ins Paradies einträte, würde sein Fundament zusammenbrechen!
*
Wenn dich die Rosse der Entfernung drängen,
Verzweifeln dir die Hoffnung rauben möchte,
so nimm der Demut Schild in deine Linke,
das Schwert des Weinens fasse mit der Rechten
und hüte dich, o hüte dich, sei furchtsam,
gib Acht vor der verborgenen Tyrannis.
Und überkommt die Trennung dich im Finstern,
so geh im Kerzenlicht des Herzensfriedens,
sprich zum Geliebten: „Hier siehst du mein Elend – Verzeihe gnädig mir noch vor dem Treffen."
Und bei der Liebe: Kehre ja nicht wieder
vom Freunde, eh dein Wunsch Belohnung fand
*
Mein Herz besaß wohl manche Lust und Wünsche –
sie wurden eins, seit Dich mein Blick erlesen!
Wen ich beneidet einst, beneidet mich jetzt,
seit Du mein Herr bist, bin ich Herr der Wesen.
Mich tadeln ja nur darum Freund und Feinde,
weil niemand ahnt, wie groß mein Schmerz gewesen.
Ich ließ den Leuten ihre Welt und Glauben –
in Deiner Lieb', Du, Welt und Glaubens Wesen!
*
O Du, der, wenn Er nahe ist, ständig
in meiner Seele weilt, und der, wenn
Er abwesend von mir ist, so fern ist wie
das Vorzeitliche vom zeitlich Geschaffenen!
Du strahlst vor mir auf, bis ich denke,
Du seiest Alles, und Du ziehst Dich
von mir zurück, bis ich bezeuge, dass
Du nicht bist. Weder lässt Deine Ferne
mich lebendig bleiben, noch nützt mir
Deine Nähe; der Krieg mit Dir gibt mir
keinen Nutzen, und der Frieden mit Dir
gibt mir keine Sicherheit.
ch sah Ihn mit des Herzens Auge
und fragte: „Wer bist Du?" Er sagte: „Du."
Das Wo hat für Dich nicht Wo noch Stelle;
im Hinblick auf Dich trifft ein Wo nicht zu.
Die Vorstellung von Dir hat keine Bilder,
so dass sie erkennete: Wo bist Du?
Du bist es, der alles Wo umfasset
bis hin zum Nicht-Wo – doch wo bist Du?
*
O höchster meiner Wünsche! Siehe, ich
bin voll Verwundrung über Dich und mich.
Du nähertest mich Dir bis zu dem Nu,
da ich vermeinte, Du bist wahrhaft ich.
Und als ich in Verzückung mich verlor,
da ließest Du entwerden mich durch Dich.
Du bist in meinem Leben höchstes Heil,
nach meinem Tode ew'ge Ruh für mich,
und außer Dir ist niemand mir vertraut,
denn Hoffnung hab ich nicht noch Furcht als Dich.
Der Garten Deiner Zeichen, reich erblüht,
schließt jede Kunst und Weisheit ein in sich,
und wenn ich etwas wünsche, o mein Du,
so bist Du jeder Wunsch und Traum für mich!
*
Ein Freund berichtete

Ich sah Halladsch im Bazar des Stadtviertels Al-Qatica von Bagdad weinen und schreien: "O Leute, rettet mich vor Gott! O Leute, rettet mich vor Gott! O Leute, rettet mich vor Gott! Denn Er hat mich mir selbst entrissen und gibt mich mir nicht zurück, und ich kann auf diese Gegenwart keine Rücksicht nehmen, und ich fürchte mich vor der Trennung, dass ich abwesend und Seiner beraubt sein werde. Wehe über den, dem Abwesenheit zuteil wird nach der Anwe- senheit und Trennung nach der Vereinigung!"

Und die Leute weinten, weil er weinte, bis er die Moschee von 'Attab erreicht hatte. An deren Tor blieb er stehen und fing an, Dinge zu reden, von denen die Leute einiges verstanden, während anderes zu verstehen ihnen schwer fiel. Zu dem, was die Leute verstehen konnten, gehörte dies:

„O Leute, wahrlich, Er spricht mit den Geschöpfen aus Freundlichkeit; Er zeigt sich offen vor ihnen; dann verhüllt Er sich vor ihnen, um sie zu erziehen. Deshalb lässt er keinen der beiden Zustände für sie andauern. Ich aber – vor mir verhüllt Er sich keinen Augenblick, so dass ich Ruhe hätte, bis dass sich meine Menschheit in Seiner Gottheit versenkt hat und mein Leib sich in den Lichtern Seines Wesens auflöst; und ich habe nun weder Substanz noch Spur, weder Gesicht noch Kunde!"
*
Hier bin ich, mein Geheimnis, mein Vertrauter!
Hier bin ich, Dir zu Dienst, mein Ziel, mein Sinn.
Ich rufe Dich, vielmehr rufst Du mich zu Dir:
Spräch ich: „Zu Dir", wenn Du nicht sprächst „Zu mir!"?
Kern meines Wesenskernes, Ziel des Strebens,
mein Ausdruck, meine Sprache und mein Stammeln!
Du Ganzes meines Ganzes, Aug' und Ohr mir
und Glieder und Gestaltung, mein Gesamtes ...
An den mein Geist sich klammerte, vergehend
in der Ekstase – da wardst Du mein Pfand.
Gehorsam Dir, der Heimat fern, beweine
ich meine Qual – dabei hilft mir mein Feind.
Ich nahe mich, doch meine Furcht entfernt mich;
mich schüttelt Sehnen, tief in mir verwurzelt.
Was tu ich, innigst einem Freund verbunden?
Man sagt mir: "Heile dich von Ihm durch Ihn!" –
Doch:
Kann ich durch Krankheit mich von Krankheit heilen?
Mich machte schwach und krank nur Seine Liebe –
wie kann bei Ihm ich über Ihn nun klagen?
Gewiss, ich schmecke Ihn, mein Herz erkennt Ihn,
doch nur mein Augenwink darf von Ihm künden.
Weh meinem Geist um meines Geistes willen!
Weh mir! Ich bin der Grund für meine Plage!
Wie einer, der ertrinkt – man sieht die Finger
um Hilfe flehend – er versinkt im Meere.
Nicht einer weiß das, was mir zugestoßen,
als Er, der in mein Innerstes sich senkte;
Er, der es weiß, welch Leiden ich erdulde:
In seinem Willen liegt mein Tod, mein Leben.
O höchster Wunsch, mein Gast Du, mein Ersehntes,
Der Seele Leben, meine Welt, mein Glaube!
Sprich: „Ich erkaufte dich", mein Ohr, mein Auge!
Warum dies Zögern mir, dem so Entfernten?
Wenn Du, entfernt, den Augen Dich verschleierst:
Das Herz bemerkt Dich ferne, ganz von weitem.
*
Halladsch sagte, nachdem er den Schlussgruß des Gebetes gesprochen hatte:

„O Du, welchen der Scharfsinn keines tief Schürfenden erreichen kann: Ich bitte Dich beim Licht Deines Angesichtes, durch welches die Herzen der Erkennenden erleuchtet werden, und bei Deiner Heiligkeit, durch welche Du spezialisiert bist gegenüber jedem anderen als Dir und isoliert bist von dem, der außer Dir ist: dass Du mich nicht umherirren lässt in den Weiten der Verwirrung und mich rettest vor den Abgründen des Denkens und mich entfremdest der Welt und mich mit Dir vertraut machst mit dem innigen Gespräch!"

Dann schwieg er eine Weile und sang vor sich hin und erhob seine Stimme in jenem Singen und sprach:

„O Du, in dem die Liebenden vernichtet werden: Nicht erreichen die Vorstellungen der Menschen die Tiefe Deines Wesens, und nicht gelangen die Bewohner des Landes zum äußersten Ende Deiner Kenntnis. Es gibt keinen Unterschied zwischen Dir und mir ..."

Aus seinen Augen tropften Tränen aus Blut, während er sprach. Und er redete weiter:

„Du kennst und wirst nicht gekannt; Du siehst und wirst nicht gesehen; Du hast Kenntnis von den Winkeln der tiefsten inneren Empfindungen.

Ich aber, da ich den Lufthauch Deiner Liebe und den Dufthauch Deiner Nähe gefunden habe, sehe die fest gegründeten Gebirge für niedrig an und halte Himmel und Erden für gering. Bei Deiner Wahrheit: Wenn Du mir das Paradies verkaufen wolltest für einen Moment meiner Entrückung oder für einen Nu meiner heißesten Atemzüge – ich würde es nicht kaufen. Und wenn Du vor mich das Höllenfeuer stelltest, voll mit allen Arten der Strafe, würde ich es für leicht halten gegenüber dem Zustand, in dem ich mich befinde, wenn Du Dich verhüllst. Verzeih Deinen Geschöpfen und verzeih mir nicht; sei ihnen barmherzig und sei mir nicht barmherzig. Ich disputiere mit Dir nicht um meinetwillen, und ich bitte Dich nicht um meines Rechtes willen – so tu mit mir, was Du willst."
*
Abwesend bist Du, doch nicht von meinem innersten Bewusstsein. Vermischt hat sich mein Kummer mit meiner Freude, vereint hat sich die Verbundenheit mit einer Trennung, so dass ich in meiner Abwesenheit anwesend bin. Du bist in der Tiefe meiner geheimen Gedanken, tiefer verborgen als die Vorstellung in meinem innersten Bewusstsein. Du bist fürwahr bei Tag Vertrauter mir und in der Finsternis der Partner meines Nachtgesprächs.
*
Es hat mein Geist gemischt sich mit dem Deinen
wie Wein vermischt mit klarem Wasser sich.
Wenn etwas Dich berührt, rührt es auch mich an,
denn immer bist und überall Du ich.

Madschnun(Madschnun ist arabisch und heißt verrückt oder verrückter.Madschnun und Leyla ist eine Geschichte die fast jeder im Osten kennt.Madschnun wahr verliebt in Leyla doch der Vater von Leyla verbot die Heirat zwischen den beiden, weil Madschnun arm wahr und der Vater reich.etc. so gut kenn ich sie auch wieder nicht aber Madschnun wurde dann verrückt und die Geschichte ist wirklich zum Weinen für menschen mit Herz.Die Mystiker nehmen diese starke liebe oft und gerne auch als ein Beispiel für die Liebe zu Allah dem einen und schönen.Diese Geschichte ist keine Legende sondern WAHR.)

O Du, den mein Seufzen so unberührt lässt,
der Du den Hoffenden schnöde verlässt,
hundert Versprechen und mehr gabst Du mir,
und hieltest nicht eines, kein halbes, mir ...
So hast Du mit Worten mein Herz verführt
und hast seinen Brand, statt zu löschen, geschürt .
*
Wer bin ich? Ein Bettler, der singt für Dich,
Geliebter, so fern-nah, erhörst Du mich?
Von der Knechtschaft des Weltlaufs bin ich befreit,
mein Schmerz ist zugleich meine Seligkeit.
Ein Ertrinkender, durstig im Wehstrom der Wonne,
ein Nachtblinder bin ich – und Vertrauter der Sonne.
Meine Seele bist Du, und ich bin die Deine;
zwei Seelen sind wir, und sind doch nur eine;
zwei Rätsel, und eine Lösung für beide:
dass jeder auf Erden am anderen leide.
So sind wir auch diesmal zehn Schritte getrennt,
obwohl sich das Eine in Zweien erkennt.
Doch muss hier, was eins ist, als Zweiheit erscheinen,
und darf sich nicht jetzt schon zum Einen vereinen.
Kein Weg führt vom Körper des einen zum andern;
es kann nur die Seele zur Seele hin wandern.
Das Herz ist ewig, weil es Dich liebt;
der Tod ist dort, wo es Dich nicht gibt.
Solang Du in mir bist, bleibe ich heil;
denn Du bist vom ewigen Leben mein Teil (Madschnun an Leyla)

Und fragte man die Liebenden, nach ihrem Tod:
„Ihr Toten, fand ein Ende eure Not?",
so müssten sie wohl ehrlich Antwort geben:
„Von unsern Körpern ist zwar nichts als Staub geblieben,
doch brennt das Liebesfeuer noch in unsern Herzen.
Die Augen, die einst zeigten unsre Schmerzen,
sind nur mehr trockne Quellen ohne Nass,
doch aus der Seele Augen fließen Tränen ohne Unterlass."

Liebe ist ein Feuer, das, wenn es ins Herz fällt, alles, was es im Herzen findet, verbrennt, so weit, dass es sogar die Gestalt des Geliebten aus dem Herzen auswischt.(sagt ein Scheich und als bsp sagt er weiter)

Madschnun war wohl in diesem Feuer. Man sagte zu ihm: „Leyla ist gekommen!" Er sagte: „Ich selbst bin Leyla." Er steckte den Kopf in das Hemd der Losgelöstheit. Leyla sagte: „Hebe den Kopf hoch, denn ich bin Deine Geliebte und das, was Du ersehnst! Blick endlich doch – warum bleibst Du zurück?" Madschnun sagte: „Hebe Dich fort von mir, denn die Liebe zu Dir hat mich von Dir abgelenkt. Einst war ich froh, wenn ich Dich nur erblickte – jetzt kann vor Liebe ich Dich nicht ertragen!"
Es Selamün Aleyküm Brüderchen,

masallah, das sind wirklich sehr sinnvolle Geschichten, vielen Dank für diese Inspirationen

Dann bediene ich mich der Worte Imam Al- Ghazzalis aus seinem Werk "Das Elixier der Glückseligkeit":

Wisse: Die Liebe zu Allah ist die höchste der Stationen, ja das eigentliche Endziel aller Stationen, denn der Zweck alles dessen, was zu dem Viertel der verderbenbringenden Dinge gehört, ist ja nichts anderes als die Reinigung von allem, was von der Liebe zu Allah abzieht, und die rettenden Dinge, von denen wir geredet haben, wie die Buße, die Geduld, die Weltflucht, die Furcht und die anderen, sind nur Vorstufen zu ihr, und das, was darauf folgt, wie die Sehnsucht und die Ergebung, sind ihre Frucht und Folge.
Die höchste Vollkommenheit, die der Mensch ereichen kann, ist die, dass die Liebe zu Allah sein Herz so erfüllt, dass sie alles andere aufhebt, und wenn das nicht möglich ist, sie doch die Liebe zu allen anderen Dingen überwiegt.
Die Erkenntnis des Wesens der Liebe ist aber so schwierig, dass manche Dogmatiker sie ganz geleugnet und gesagt haben, dass man ein Wesen, das nicht von der gleichen Art sei wie wir selbst, überhaupt nicht lieben könne, und dass daher die Liebe zu Allah nichts anderes als Gehorsam gegen ihn bedeute.
Wer aber dies glaubt, der weiss nichts vom Wesen der Religion.
Abu Bekr, der Fromme, sprach: "Wer die reine Liebe zu Allah geschmeckt hat, der vergisst darüber diese Welt und kehrt sich von den Menschen ab."


selam aleyküm
Allahu akbar!

ich danke dir für diesen ausschnitt aus seinem Werk...........................................................................*wein* so schön^^
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