Der Glaube bringt uns an die wahre Quelle


Ich bin mir sicher das alle Menschen die vom festen Glauben an ihre Religion überzeugt sind, mindestens beim beten von innerer Ruhe und Frieden durchdrungen werden. Dieses starke und unerklährliche Gefühl ist das was ihnen beweist das ihr Gott existiert und deshalb nur der einzig wahre sein kann. Doch wenn ich betrachte das es mehrere Weltreligionen gibt, gehe ich stark davon aus das jeder einzelne Gläubige dieses starke Gefühl erlebt. Und gerade das würde doch heißen das es mehrere höhere Wesen gibt die unteranderem die Welt auf verschiedene weisen Erschaffen haben. Hmm?
Ach Mensch wüstest du was in dir schlummert,
Wenn es danach geht, was die tollsten und stärksten Gefühle erzeugt, dann müsste wohl Sex die größte Religion und die echteste Wahrheit sein
Im Prinzip ist es ja total egal an was man glaubt, solange es einem Kraft gibt ist es gut.
Also ich glaube nicht an eine Religion. Ich glaube an Gott . Die Religion ist nur ein Weg für mich zu Gott. Es gibt ja verschiedene Religionen aber nur ein Gott. Über welche Religion ich meinen Weg zu Gott finde (oder vielleicht auch ohne Religion) ist im Grunde egal. Was ist der richtige Weg? Im Grunde immer der, der zu Gott führt. Ich denke da gibt es nicht nur einen Weg. Genau wie es zu jedem Ziel im Leben verschiedene Wege geben kann.
Wunderbar erklärt Kiki!

Dem stimme ich völlig zu!
Hallo Kiki,

wie soll man auch an eine R e l i g i o n glauben ?
Kern einer jeden Religion ist ja Gott. Die Menschen glauben auch nicht a n Abraham, Moses oder Mohammed. Selbst unter den Christen gibt es welche, die a n Jesus glauben, weil sie ihn für Gott halten und solche, für die er der Messias ist.

Die Frage, die ja stellt, ist doch: was ist die Absicht der Religionen - über die Zeiten hinweg. Was ist zum Beispiel das Ziel von Moses oder Mohammeds gewesen ? Oder gar Jesus ? Zu sagen: Ich glaube an Gott ist doch da wenig hilfreich, solange ich die Absicht Gottes nicht verstanden habe, die er ja über Seine Propheten oder Offenbarer den Menschen vermittelt.

Gruß

Reinhard
Code:
Also ich glaube nicht an eine Religion. Ich glaube an Gott . Die Religion ist nur ein Weg für mich zu Gott. Es gibt ja verschiedene Religionen aber nur ein Gott. Über welche Religion ich meinen Weg zu Gott finde (oder vielleicht auch ohne Religion) ist im Grunde egal. Was ist der richtige Weg? Im Grunde immer der, der zu Gott führt. Ich denke da gibt es nicht nur einen Weg. Genau wie es zu jedem Ziel im Leben verschiedene Wege geben kann.


Hallo Kiki60,
das es nur einen Gott gibt ist klar, denn die Definition lautet "Einer ohne einen Zweiten=Gott".
Die Definition von Religion ist Re-ligio = Rück-Verbindung und ohne die gibt es keine Verbindung zu Gott.
Es liegt also mehr daran was der Mensch aus Religion macht/macht-miss-brauch.
Um zu Gott finden zu können braucht es Wissen und dafür sind die Propheten zu uns gekommen - Wissensvermittlung.

Ein weiser Mann sagte einmal,
Zitat:
"das Problem liegt nicht bei den falschen Gurus, die ihre Schüler in die Irre führen, sondern an den Schülern die nur an billigen Lösungen interessiert sind."
Gleich und gleich gesellt sich gern.

Wenn es einen Gott gibt, dann gibt es auch einen perfekten Weg, so wie es auch nur einen Weg gibt Nahrung zu sich zu nehmen um seinen Hunger zu stillen.


Zu sagen; "ich glaube" und nichts dafür zu tun, kommt einem leblosen Blasebalg gleich.
In unserem Zeitalter ist die Religion im Allgemeinen blind/unwissend.
Darum wird die allgemeine Unwissenheit/Unsicherheit von Machthungrigen schamlos ausgenutzt. Der Mensch bekommt immer den/die "Führer" den er verdient. Wie man in den Wald ruft so schallt's heraus. ---> der blinde Fanatiker den blinden Fanatikern, die gefügigen Schäflein den hungrigen Wölfen etc.


Glaube bedeutet Vertrauen und Vertrauen kann nur durch Wissen entstehen. Glaube ohne Wissen ist blind und kann sogar zu Fanatismus führen. Aus diesem Grund gibt es Philosophie.

Zitat:
Philosophie ohne Religion ist Zeitverschwendung und Religion ohne Philosophie ist blind. (Tolstoi)


Shri Krishna lehrt uns in der Bhagavad-gita (4.34):
"Versuche die Wahrheit zu erfahren, indem du dich an einen spirituellen Meister wendest. Stelle ihm in ergebener Haltung Fragen und diene ihm. Die selbstverwirklichten Seelen können dir Wissen offenbaren, weil sie die Wahrheit gesehen haben."

Ein ernsthafter Schüler wird auch immer einen ernsthaften Meister finden.

Ohne ein Schüler zu sein können wir auch kein Meister werden....

Gruss
@ Reinhard, @ jivatma,

aber wer sagt, welche Religion die richtige ist? Auch daraus kann viel Fanatismus entstehen, wenn jeder meint er hat die Weisheit gepachtet und es geht nur über diesen einen Weg. Nur die jeweils eigene Religion sei die richtige.
Natürlich kann man nicht nur sagen ich glaube an Gott, ohne sich Gedanken zu machen. Ich mache mir sehr viele Gedanken darüber, arbeite daran und lese viel. Glauben bedeutet für mich auch immer wieder Fragen, Zweifeln, Nachdenken...Ich bin evangelische Christin und das ist mein Weg zum Glauben, natürlich auch die Bibel. Ich würde allerdings nie behaupten, dass dies der einzige, allein selig machende, Weg ist. Ich finde es ist doch wirklich nicht so wichtig über welche Religion man zum Glauben findet, solange man zum Glauben, zu Gott findet. Die Propheten sind sicher wichtig für die Wissensvermittlung. Aber es gibt ja auch verschiedene Propheten in verschiedenen Religionen. Es wird auch immer verschiedene Meinungen geben. Jeder muss den Weg für sich selbst finden. Auch durch Erfahrung. Man muss sich Gott öffnen, ihn in sein Herz einlassen, dann kann man ihn auch "erfahren". Meine Meinung jedenfalls

Liebe Grüße
Kiki
Hallo Kiki,

Du fragst, welche Religion denn nun die Richtige sei. Sorry - aber das ist eine "falsche" Fragestellung, die Dich ( und andere ) nicht weiterbringt. Denn jede Religion war oder ist "richtig" - zu ihrer Zeit und innerhalb ihrer "Lebenszeit" ( also Ära ). Es ist natürlich einfacher zu glauben, wenn sich der Glaube bereits "durchgesetzt" hat. Frage Dich doch bitte mal, was wohl die Eltern oder Ehefrauen zur Zeit Jesu und danach gedacht haben mögen, als ihre Kinder oder Ehemänner Jesus nachfolgten oder "Judenchristen" geworden sind...

Wenn es denn eigentlich einen Glauben a n Gott gibt, dann müsste man sich z.B. fragen, was denn Seine Absicht bei der Erschaffung des Menschen gewesen ist. Und warum die Menschheit immer noch besteht. Oder einfach: was das denn alles soll ?

Gruß

Reinhard
Hallo Reinhard,
Zitat:
Denn jede Religion war oder ist "richtig" - zu ihrer Zeit und innerhalb ihrer "Lebenszeit" ( also Ära ).


Da liegen wir ja gar nicht so weit auseinander. Das meine ich ja auch. dass jede Religion ihre Berechtigung hat, verschiedene Wege zum Glauben, zu Gott.

Zitat:
Wenn es denn eigentlich einen Glauben a n Gott gibt, dann müsste man sich z.B. fragen, was denn Seine Absicht bei der Erschaffung des Menschen gewesen ist. Und warum die Menschheit immer noch besteht. Oder einfach: was das denn alles soll ?


Das ist eine gute Frage. Über die Absicht, das warum, kann ich dir leider auch noch keine Antwort geben. Viele Gelehrte sagen, dass Gott die Menschen erschaffen hat, dass sie ihn erkennen, lieben und anbeten.Vielleicht werden wir in diesem Leben auch nie wirklich erfahren warum. Aber - muss man eigentlich immer ganau wissen, warum etwas ist wie es ist? Auch in der Wissenschaft gibt es immer noch viele offene Fragen, werden wir vielleicht auch nie alles beantworten können, egal wie sehr man drüber nach denkt. Manche Dinge muss man vielleicht einfach als gegeben hinnehmen. Wir sind nun mal in dieser Welt und ich denke jeder hat hier irgeneinen Lebensplan zu verwirklichen. Wir sollten versuchen unser Leben so gut wie möglich zu leben, dass heißt zum Nutzen sein, versuchen zum Frieden beizutragen, in der Liebe zu leben. Das ist vielleicht nicht immer im Großen möglich, aber in seinem jeweils persönlichen Umfeld sollte es jedem möglich sein. Man kann an sich und seiner Lebenseinstellung arbeiten muss immer versuchen sich im Laufe seines Lebens zu vervollkommnen. Vielleicht werden wir dann auch irgendwann zur Wahrheit vordringen.

Ein paar Aussagen dazu:

Meister Eckart
Zeit und Raum sind Stücke, Gott aber ist eines. Soll daher der Mensch Gott erkennen, so muß er ihn erkennen oberhalb von Zeit und Raum; den Gott ist weder dies noch das, wie diese irdischen mannigfachen Dinge: Denn Gott ist Eines.

Gott ist in uns daheim -
wir sind in der Fremde.
(Meister Eckhart)

Das schönste Glück
des denkenden Menschen ist,
das Erforschliche erforscht zu haben
und das Unerforschliche
ruhig zu verehren.
(Johann Wolfgang von Goethe)

liebe Grüße
Kiki

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