Kann die moderne Wissenschaft die Kraft der GEBETE erklären?


Ein ziemlich heisses Eisen glaube ich.

Genauso heiss, wie damals als jemand sagte er könne plötzlich die Schwerkraft erklären.

Gut, wir wollen auf dem Boden bleiben. Keiner kann den allmächtigen Gott, den Schöpfer des Universums in irgendeiner Weise hier in Zeit und Raum erschöpfend betrachten geschweige denn erklären.

Wovon ich hier spreche, das ist "der Gott in uns". Der GOTT der auf unsere Gebete hört, der langfristig auf unser Leben einwirkt.

Ich will mal ein paar thesen - meine Thesen - hier anschlagen, die das kommende Jahrhundert beweisen wird, und deren Entdeckung vielleicht die wichtigste sein wird, die in dem Jahrhundert stattfinden.

1. GOTT ist in uns. Er belegt ca. 5/6 tel unserer Gehirnmasse.

2. Unser Bewußtsein steuert nur kurzfristige Entscheidungen, das macht ca. 1/6 tel unserer geisten Leistungsfähigkeit aus.

3. Gebete wirken durch
- die Kraft der bildlichen Vorstellung,
- und durch die Gewissheit Ihrer Wirksamkeit.

Das hat zwei ganz gravierende Auswirkungen auf unser Gottes- und Weltbild, die basierend auf den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaften gravierend korrigiert werden können:

1. gravierende Korrektur:
-> GOTT ist kein Willkürherrscher und die Erfüllung von Gebeten unterliegt nicht uneinsichtigen Regeln. Jeder, der sich etwas oft genug als Ziel vorstellt kann auch da hinkommen. Er muss sich nichtmal darum kümmern WIE, das macht GOTT. Er wird automatisch das Richtige tun.

WIE GEHT DAS?
5. Herkömmliche Gebete im Sinne von "Bitte lieber Gott mach mal das und das" geht von der kindlichen Vorstellung aus, Gott wäre ein großer Herrscher, der gleich einem Präsident oder König manche Wünsche erfüllt und manche nicht - nach Willkürlichen Kriterien. Wir machen "GOTT" so zu einem Willkürherrscher und sind selbst Schuld wenn unsere Wünsche nicht erfüllt werden. Inzwischen gibt es wissenschaftliche Hinweise dass es anders funktioniert - und das sollte auch unser Gottesbild verändern.
WENN Wir uns den gewünschten Zustand einfach nur bildlich oft genug vorstellen, und dabei eine positive, emotionale Grundhaltung haben, dann arbeiten die 5 von 6 Gehirnhälten 24 Stunden am Tag - Tag und Nacht daran dass wir dieses Ziel erreichen. Irgendwann ist es plötzlich da.
Wer glaubt dieser "Gott in uns" wäre nicht mächtig, sollte folgendes wissen:
Der Mensch ist ein vernetztes Wesen. Diese Gehirnteile arbeiten nicht alleine sondern mit denanderen Menschen zusammen. Es werden dabei Strategien entwickelt ohne dass diese den einzelnen Menschen überhaupt bewußt sind (die Ergebnisse werden dann später für alle sichtbar = Gruppendynamik).

2. gravierende Korrektur:
-> Die WELT ist nicht ungerecht. Weniger gebildete Menschen haben ebenso gute Chancen ALLES zu erreichen. Sie wissen und glauben es nur oftmals nicht.

ODER: Wie kommt es dass die "dümmsten Bauern" oft genug die größten Kartoffeln haben, jedoch die klugsten nicht automatisch (meistens nicht) die erfolgreichsten sind? Wie kann ein Bush oder Berlusconi Präsident werden?

4. Da die bildliche Vorstellung und der Glaube zumeist bei ungebildeten Personen stärker ist, weil es weniger gegenläufige Strömungen im Gehirn gibt (jede neue Erkenntis muss verarbeitet werden, das verkompliziert die Denkvorgänge), ist die Wahrscheinlichkeit dass Ihre Gebete (=bildliche Vorstellungen) erhört werden größer als die bei hochgebildeten. Sie müssen nur fest an Ihr Ziel glauben und sich dieses ganz genau vorstellen.

Das heist nicht dass die gebildeten damit automatisch im Nachteil sind, was die "Unterstützung von Oben" angeht, aber die sind auch nicht wie man annimmt zwangsweise im Vorteil (wie die genannten Beispiele beweisen .

FAZIT:
Die modernen NEUROWISSENSCHAFTEN werden noch in diesem Jahrhunder beweisen, dass die WELT NICHT ungerecht ist und dass Gott weder ein Willkürherrscher ist, noch mit Opfern erpresst oder gefügig gemacht werden kann.
Es gibt in dieser Hinsicht sogar eine Chancengleichheit zwischen klugen und dummen Bauern, wenn sich jeder auf seine Stärken konzentriert.
Ob es uns ähnlich schwer fällt wie dem Mittelalter uns von der einen oder anderen romatischen Theorie oder Vorstellung und Wundergläubigkeit zu trennen (obgleich dazu keine Notwendigkeit besteht- im Gegeteil) - das wird die Zukunft zeigen.

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Theo Gottwald
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What would Jesus do?
Was du da beschreibst ist doch im Endeffekt nichts anderes als Engagement und Zielstrebigkeit...

Dem kann ich nur zustimmen, denn wenn jemand sich etwas wirklich verbissen vornimmt und es sich jeden Tag gebetsartig immer wieder von neuem als Ziel setzt oder es sogar wirklich als Gebet formuliert, dann wird diese Person mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ihr Ziel erreichen, als eine Person, die diese Verbissenheit nicht hat.

Aber mal ganz abgesehen davon, dass Menschen mit so einem Verhalten oft egoistischer und skrupelloser sind als andere (was auch wiederum deren Erfolgschancen dramatisch erhört), muss man doch auch zugeben, dass man diese Eigenschaften erst mal besitzen muss, um sie anwenden zu können. Denn ein Mensch, der von sich aus nicht beten will oder kann (aus welchen Gründen auch immer) wird auch durch Beten (was er ja nicht tut) das Beten nicht lernen!

Damit eine echte Gerechtigkeit vorhanden ist, müssten wir also alle irgendwann ganz bewusst entscheiden dürfen, ob wir ein engagierter und zielstrebiger "Beter" sein wollen oder nicht. Und so einen Zeitpunkt gibt es nicht!
Also kann man die Frage, ob es Gerechtigkeit gibt, so beantworten:
- Ja, mit dem rechten Willen, kann jeder Erfolg haben.
Aber auch:
- Nein, denn diesen Willen hat nicht jeder, sondern es ist reiner Zufall, ob man ihn hat oder nicht.
Hallo Nebulös.
Hattest du dich schonmal gefragt, warum du Lust hast etwas bestimmtes zu tun und warum du etwas anders nicht utn wolltest?

Zum Beispiel weist du dass du A tun solltest, aber du hast keine Lust A zu tun.
Oder du solltest kein B essen, und doch hast du große Lust und amEnde isst du doch B.

Was ich beschreibe ist die "Macht die langfristig dein leben bestimmt".
in der Regel fungiert das Bewußtsein dann nur noch als die Instanz,die sich eine Begründung für die "da oben" schon lange getroffenen Entscheidungen ausdenkt.


Zielstrebigkeit" und "Engagement" sind Aspekte, genauso wie alle anderen Verhaltensweisen.
Was ich beschreibe läßt isch eher mit "Motivation" beschreiben.

WARUM machst du das?
Warum hast du LUST das andere zu tun oder zu lassen?

Ist das Fleich wirklic h"schwach" oder haben wir einfach nicht erkannt wer uns wirklich regiert?

GOTT schuf uns nach seinem Bild, aber wir schaffen uns nach unseren Bildern ständig neu - so funktioniert unser Leben.

Als ich meinen Bekannten neuelich fragte "Peter - machst du öfter das was richtig ist, oder das wozu du (warum auch immer) Lust hast?"
Hat er mir - korrekterweise und ehrlicherweise geantwortet:

"Ich mache eigentlich immer das wozu ich Lust habe."
Das muss man sich erstmal eingestehen, und sehen
- WARUM das so ist
- dass es kein fehler sondern so gewollt ist
- und feststellen wie man diese "Lust" langfristig positiv mitgestaltet.

Was heist "Egoismus"?
Ich kann dir eis dazu sagen:
Diese Instanz, von der ich spreche (die in deinem Kopf), die macht keine nUnterschied zwischen "MIR" und "DIR". Wenn du daher jemand anderen schlcht beschreiben würdest, würde die dein eigenes Bild derart nachteilig formen.
Die Kenntniss der Wahrheit (der Neurowissenschaften ) hilft dir zu verstehen, wie vernetzt wir Menschen tatsächlich sind.

Da ich einzelne Stücke der Wahrheit inzwischen an vielen verschiedenen Stellen gesehen habe, die im Prinzip nur noch zusammengefügt werden müssen, gehe ich davon aus, dass dieses Jahrhundert ganz neue Erkenntniss bringen wird.
Vielleicht wird der alte Wunsch "Kriege zu verhindern und die Dummheit der Menschen zu besiegen" dadurch einen Schritt näher kommen.
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What would Jesus do?
Hallo Theo! Friede mit dir!

dein Text ist sehr interessant, wenn auch spekulativ, doch sehr aufschlussreich!

Vor allem die Intensität des Glaubens macht mich nachdenklich!

Ich warte mit dir auf neuere Erkenntnisse der Neurowissenschaft!
Hallo zaf-ad

Du hast Recht, die Wissenschaft wird einen neuen Zugang zu religiösen Praktiken eröffnen, auch ohne dass (wie aktuell in USA an verschiedenen Stellen) versucht wird, den einen gegen den anderen auszuspielen .

Es gibt noch vieles zu entdecken, wir können gespannt sein!
Zitat:
GOTT schuf uns nach seinem Bild


Das kann und will ich nicht akzeptieren... Wir sehen doch, wie "menschlich" wir sind... wieso soll Gott (auch im entferntesten Sinne) menschlich sein?

16:74
Ihr sollt Gott niemandem gleichsetzen! Gott weiß alles, ihr aber nicht.

42:11
Der Schöpfer der Himmel und der Erde - Er hat aus euch selbst Gefährten für euch gemacht und Gefährten aus den Tieren. Dadurch vermehrt Er euch. Nichts gibt es Seinesgleichen; und Er ist der Allhörende, der Allsehende.

vielleicht aber verstehe ich die Bibel in diesem Sinne auch falsch... sei mir nicht böse, wenn es so sein soll!

Zitat:
Es gibt noch vieles zu entdecken, wir können gespannt sein!


Oh bin ich gespannt mein Freund!

Gott ist der interessanteste Lehrer! Mal sehen, was wir noch von Seiner Allweisheit und Seinem Allwissen lernen "dürfen"
Zitat:
auch ohne dass (wie aktuell in USA an verschiedenen Stellen) versucht wird, den einen gegen den anderen auszuspielen


Sorry, hab das übersehen!

Dass alles Brauchbare gegeneinander "vergewaltigt" wird, nur um besser dazustehen als der "andere" ist eine Naivität, die anscheinend in der Menschheit immer bleiben wird... man sollte lernen, füreinander zu arbeiten, denn dann arbeitet man auch am besten für sich!

Doch so oder so, Gott zeigt uns Seine deutlichen Zeichen auf wundersame Weise!
Zitat:
WARUM machst du das?
Warum hast du LUST das andere zu tun oder zu lassen?
Ist das Fleich wirklic h"schwach" oder haben wir einfach nicht erkannt wer uns wirklich regiert?



Unser Fleisch ist eine Form dich sich erst mal bedingungslos den genetischen Vorgaben beugen muss und danach dann von allen möglichen äußeren Einflüssen geschliffen wird. Wir werden regiert von den Gesetzen und Regeln dieser Welt.

Ob ich zu etwas Lust habe oder nicht, liegt nur an meinen angeborenen und anerzogenen Neigungen. Ganz egal, ob es die Lust oder Unlust ist, Käse zu essen, oder ob es die Lust und Unlust ist, mein Denken in einem bestimmten Moment eher nach Links oder eher nach Rechts zu lenken.

Bevor unser Wille also unser Leben ändern kann, brauchen wir erst mal einen freien Willen, und von dem ist weit und breit nichts zu sehen.

Darum besteht die Gerechtigkeit nicht darin, dass wir alle unser Leben selbst bestimmen und lenken können, sondern darin, dass wir alle gleich machtlos und unzurechnungsfähig sind
Was die wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Bittgebeten angeht, so kann man die Ergebnisse der umfangreichsten und gründlichsten Studie hier nachlesen:

FÜRBITTEN FÜR KRANKE - Beten bis zum Tod

Die Studie bestätigt, was eine ähnlich fundierte Studie zuvor gezeigt hat (die sog. MANTRA-Studie): Fürbitten für andere - wenn diese nichts davon wissen - haben überhaupt keinen Effekt. Die neue Studie enthält darüberhinaus aber noch eine weitere Überraschung parat: Fürbitten, von denen die Betroffenen wissen, haben sogar einen negativen Effekt. Das ist ziemlich unerwartet, auch für mich (ich bin Atheist). Ich hätte hier einen positiven Effekt erwartet.

Anders gesagt: Die Wissenschaft eröffnet keinen neuen Zugang zu religiösen Praktiken.

Wer das alles überraschend findet, der kann hier eine logische Erklärung dafür finden, dass Beten (in Form von Fürbitten) keinen Effekt hat (zumindest keinen positiven): Why won\'t god heal amputees? (leider in englischer Sprache).
Ei, ein wirklich sehr interessantes Thema, das du da anreißt, theogott. Ich selbst bin vor kurzen zu ähnlichen Schlüssen gekommen und muss sagen, dass diese Thesen sich bei mir in der Praxis bewahrheitet haben. Anstoß zu meinen Überlegungen fand ich übrigens in dem Buch das "Das LOL²A-Prinzip" von René Egli.
Als Christ hatte ich mein bisheriges Glaubensleben durch bitten, hoffen und gelegentliches danken verwirklicht, was aber (im nachhinein betrachtet) völlig auf der Strecke blieb, war das bedingungslose Gottvertrauen.
Wo ich zuvor verbissen an mir gearbeitet hatte, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, kann ich mich nun zurücklegen und Gott arbeiten zu lassen. Denn wenn ich mich auf einen bestimmten Weg zur Zielerreichung festgelegt hatte, versperrte ich mir tausend andere (möglicherweise kürzere und einfachere), über die mich Gott leiten möchte. Reine Energie-Verschwendung und daher unverantwortlich. Denn meine Energie kann ich nun im "hier-und-jetzt" einsetzen, da wo andere Menschen meine Hilfe brauchen.
Meiner Meinung nach hat das eigentlich nichts mit Engagement und Zielstrebigkeit zu tun, Nebulös, sondern bedeutet das komplette Gegenteil.
Auch zum Thema Chancengleichheit hat theogott imo schon alles gesagt. Menschen reden sich ein, dass sie bestimmt Dinge nicht können und das ist doch irgendwie Vertrauensbruch in Gott. Wir blockieren damit unsere Fähigkeiten, die wir von Gott in Hülle und Fülle bekommen haben um sie hier auf der Erde für andere Menschen einzusetzen. Ebenfalls imo verantwortungslos, da Gott uns die Fähigkeiten gegeben hat, um was damit zu bewirken.
Das erstaunliche ist, dass ich erst jetzt zu dieser Erkenntnis gekommen bin, wo doch alles schon in der knapp 2000 Jahre alten Bibel steht und auch Jesus uns diese Lebensweise vorgelebt hat. Und da wir Christen uns Jesus zum Vorbild nehmen sollen, hätte mir das eigentlich schon seit Jahren auffallen müssen.

Ich bin mir im übrigen nicht sicher, ob die Wissenschaft jemals darauf kommen wird, da selbige gerade so verbissen auf ihre Methoden verharrt, was dem oben beschriebenen Weltanschauungs-Bild widerpricht. Das riesige Gerüst der Wissenschaft baut auf wenigen unbeweisbaren Axiomen auf und die Wissenschaft wird sich verständlicerweise aus Angst vor einen Zusammensturz davor hüten, selbige auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Ohne Axiome in Frage zu stellen, wird es meiner Meinung nach nicht zu bedeutend neuen Erkenntnissen kommen, sondern (im Gegenteil) zum Stillstand.
Aus der von VolkerD erwähnten wissenschaftlichen Studie ziehe ich lediglich den Schluss, dass die Beteiligten nach außen hin zwar für die Kranken gebetet haben, das Augenmerk aber zu sehr darauf gerichtet war, der Studie positive Ergebnisse zu entlocken. Das kann nicht funktionieren.

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