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Kann die moderne Wissenschaft die Kraft der GEBETE erklären?












Hi nebulös!

da hast du den knackpunkt meiner jugend getroffen.
ich wuchs in einem katholischen internat auf, und hörte einfach nicht auf zu fragen. man sagte mir das ich damit die mitschüler verunsichere und sonderte mich deswegen teilweise ab. man erkläte mir das glauben zu können eine gnade sei, und das ich für diese gnade beten müsse. basta
ich versuchte es wirklich.
es hat aber keines meiner probleme gelöst und ich hatte ein schlechtes gewissen, stellte meine fragen aber aus rücksicht auf das "seelenheil" meiner mitschüler nicht mehr offen, sondern nur noch im gebet,
was mir aber nicht weiterhalf. irgendwann war meine not so groß das ich wieder zu fragen begann, und alles begann von vorne. es war für mich die "hölle"
Scheinbar habe ich nicht die fähigkeit "bedingungslos"
zu glauben, sondern die "vernunft" war mein ständiger begleiter (ich hoffe es wenigstens). mit der zeit habe ich aber gelernt das das vielen menschen so geht. mitschüler die ich später wiedertraf sagten mir sie hätten nur nicht gfragt weil sie ja an mir gesehen hatten wohin meine sturheit führte.
kurz gesagt: als ich aus dem internat kam, hatte ich mit dem glauben nichts mehr am hut, und betrachtete mich selbst, als nüchternen rationalisten, und hatte es nicht mehr nötig zu "beten".
mit der zeit aber merkte ich das ich dieses, heute nenne ich es vielleicht "herzensgebet", vermisste. das traf mich, und verunsicherte mich, passte es doch garnicht zu dem bild das ich von mir selber hatte.
ich begann also "in mir" nach dem zu suchen, und fand auch was, worauf ich natürlich erstmal tierisch abfuhr.
nun hatte ich es scheinbar gefunden und lebte es,merkte aber wiederum bald das ich mich immer weiter von meinem ursprünglichen selbstbild, und was
noch schlimmer war, von allen anderen und dieser welt entfernte.
ich spürte wieder das ich noch nicht fertig war!

seitdem ist viel zeit ins land gegangen.
ich habe nie aufgehört zu suchen, nach bestimung, wurzeln, aufgaben, oder sowas wie "wahrheit".
aber im nachhinein kann ich nur sagen, jeder der sich
auf die suche macht sollte gut gewappnet sein, mit möglichst vielen "wekzeugen"
Wir haben zwei beine zum stehen und zum gehen.
nun wo ich beide "techniken" zusammen führe, glaube ich die "mitte" gefunden zu haben, und bin mir bewußt das es möglicherweise nicht so ist (vernunft), aber ich fühle mich gut dabei (herz), ich geh meinen "weg", und geh ihn dankbar, neugierig, demütig, tollerant und voll staunen. wenn ich sagen kann: was bin ich für ein idiot, heißt das auch, ich habe dazugelern!

puh. was eine story
es steckt beides in uns, nutz alles was du kriegen kannst, sei dir selbst gegenüber ehrlich (und dafür ist diese wekzeug "herz" vortrefflich geeignet), ich denke
alle in diesem forum sind irgendwie auf der "suche", und wir können von allen lernen. der wahre weg liegt in der mitte und ist steinig. lass dich nicht verunsichern.
steh immer wieder auf.
wir streben nach einem ehrevollen ziel, keiner ist mehr oder besser oder weiter als ein anderer.

und jetzt lach wenn du willst!
aber sag mir noch, welchen glauben ich jetzt habe?
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