Wenn es Gitt gibt - warum habe ich so ein Leben?


Man sagt er ist für uns da.Man sagt er ist unsere linke hand.Man sagt er hat einen plan von unserem leben.Doch bis jetzt Hatte ich nur pech.Es ist so viel schlimmes und furchtbares passiert.Ist das sein werk?Wenn ja warum?Ich habe nie etwas schlimmes getan.Ich war immer dafür alle und jeden!Und ich falle immer wieder auf die schnautze. Ich begreife es nicht.Warum ich?

Lieben gruß
Hallo,
der Gott hat dir alles gegeben, du musst es nur nutzen. Möglicherweise kommt dir so vor dass du Pech hast aber es kann auch an deiner Einstellung liegen, und Mitleid ist ein schlechter Ratgeber du brauchst einen Plan nach dem du leben kannst, also stehe auf schreib dir auf was du möchtest was du erreichen willst und arbeite die Punkte ab du wirst sehen es ist doch anders als du denkst. Helfe dir selbst dann wir dir auch Gott helfen.
Habe alles schon hinter mir.
Wenn man sieht, wie wenig Gott sich um uns kümmert, dann muss man zwangsläufig zu folgender Ansicht kommen:

Je mehr Fehler du machst und je mehr Pech du hast, desto wertvoller ist dieses Leben letztendlich für dich. Jene, die zufrieden sind und denen es gut geht - ohne Sorgen und Kummer - die leben ein Leben, das nicht viel hat, was nach dem Tod noch etwas wert ist.
Man könnte das mit einem Spiel vergleichen: Ein Spiel, das dramatisch, knapp und schwer war, wird dir ewig in Erinnerung bleiben und deinen Horizont erweitern, ein Spiel, das du leicht gewinnst, macht dich bloß überheblich und du hast es schnell vergessen...
Man darf dem Grossen Architekten (diese Bezeichnung verwende ich persönlich lieber als "Gott", aber im Grunde meinen wir den Gleichen) nicht einfach alles in die Schuhe schieben was uns passiert, Fatalismus ist grundsätzlich fehl am Platze.

Er hat uns zwar den Lebensfunken gegeben, aber was wir daraus machen, ist alleine unsere Sache.
Selbstverantwortung ist das Stichwort, nichts was uns widerfährt ist "sein Werk" sondern eine notwendige Erfahrung die uns hilft in unserer Entwicklung voranzuschreiten.

Er hat uns das Laufen gelehrt, nun sind wir Zensur die sich die Hörner abstossen, aber eines Tages werden wir erwachsen sein.
Hallo Groomlake,
siehst du das so? Das sieht aus, als würde uns Gott allein lassen und unbeteiligt zuschauen, was da so geschieht. Wie ist es dann mit unserer persönlichen Beziehung? Ich habe viele Menschen darüber sprechen hören, dass sie einen deutlichen Unterschied in ihrem Leben erfahren haben, wenn sie sich bemüht haben, mit dem Ursprünglichen Wesen, Gott, in Verbindung zu kommen. Insofern können wir uns an Gottes Powerhouse anschließen. Natürlich, als Zensur meint man, man ist superstark und kann alles und man ist unverletzlich... bei mir war das jedenfalls so. Bis ich ordentlich auf die Nase fiel und nur noch nach dem "Vater" rief mit der ganzen Kraft meines Selbst. Und da hat er sich mächtig bemerkbar gemacht!


Gott l(i)ebt!
Zitat:
Selbstverantwortung ist das Stichwort, nichts was uns widerfährt ist "sein Werk" sondern eine notwendige Erfahrung die uns hilft in unserer Entwicklung voranzuschreiten.


Damit etwas wie Selbstverantwortung funktioniert, müssen aber 2 Bedingungen erfüllt sein:
- Erstens müssten wir einen freien Willen haben. Von so einem freien Willen ist aber weit und breit nichts zu sehen, weil alles, was wir tun und lassen, deutlich mit unseren genetischen Vorgaben und unseren durch die Umwelt hervorgerufenen Prägungen zusammen hängt! Das kann man bis ins kleinste Detail nachvollziehen...und dort ist nirgends ein freier Wille zu sehen oder gar nötig.
- Zweitens kann Selbstverantwortung nur funktionieren, wenn man auch aufgeklärt ist! Selbst wenn irgendwo ein freier Wille in uns versteckt sein sollte, dann ist diese ohne viel nutzen, wenn wir nicht wissen, was hinter allem steckt! Niemand weiß wer oder was Gott ist, was der Sinn des Lebens ist, was nach dem Tod kommt, was vor dem Tod war, ob es Gott überhaupt gibt, usw., usw.. Diese Dinge werden, wenn es sie denn gibt, offensichtlich vor uns geheim gehalten. Wenn man will, dass wir selbstverantwortlich handeln, dann hätte man uns erst mal offen und ehrlich aufklären müssen!
@ Irmi:
Zitat:
Das sieht aus, als würde uns Gott allein lassen und unbeteiligt zuschauen, was da so geschieht.

Er hat das Universum nicht für sich erschaffen, sondern für uns.
Er benötigt es nicht, er benötigt nichts.
Zitat:
Ich habe viele Menschen darüber sprechen hören, dass sie einen deutlichen Unterschied in ihrem Leben erfahren haben, wenn sie sich bemüht haben, mit dem Ursprünglichen Wesen, Gott, in Verbindung zu kommen. [...]Bis ich ordentlich auf die Nase fiel und nur noch nach dem "Vater" rief mit der ganzen Kraft meines Selbst. Und da hat er sich mächtig bemerkbar gemacht!

Sicher ist der Glaube an einen persönlichen Gott als gütige Vaterfigur ein enormer psychischer Halt in vielen kritischen Lebenssituationen, aber irgendwann sollte man eben so weit sein, auf diesen psychologischen Trick verzichten zu können und sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.
@ Nebulös:
Zitat:
Erstens müssten wir einen freien Willen haben. Von so einem freien Willen ist aber weit und breit nichts zu sehen, weil alles, was wir tun und lassen, deutlich mit unseren genetischen Vorgaben und unseren durch die Umwelt hervorgerufenen Prägungen zusammen hängt! Das kann man bis ins kleinste Detail nachvollziehen...und dort ist nirgends ein freier Wille zu sehen oder gar nötig.

Auf profaner Ebene stimme ich dir zu, dies ist tatsächlich zunächst so.
Mit fortschreitender spiritueller Entwicklung jedoch lernt man nach und nach seinen Wahren Willen kennen und entfaltet ihn weiter, was wiederum Einfluss auf die Handhabung mit der materiellen Sphäre, unserem profanen Alltagsleben, hat.
Zitat:
Zweitens kann Selbstverantwortung nur funktionieren, wenn man auch aufgeklärt ist! Selbst wenn irgendwo ein freier Wille in uns versteckt sein sollte, dann ist diese ohne viel nutzen, wenn wir nicht wissen, was hinter allem steckt!

Ganz recht.
Im Laufe der Geschichte hat es viele gegeben, die dies wussten und es steht weiterhin jedem frei, sich dieses Wissen zu erwerben.
Zitat:
Niemand weiß wer oder was Gott ist, was der Sinn des Lebens ist, was nach dem Tod kommt, was vor dem Tod war, ob es Gott überhaupt gibt, usw., usw.. Diese Dinge werden, wenn es sie denn gibt, offensichtlich vor uns geheim gehalten.

Selbstverständlich werden sie geheim gehalten, das Wissen um diese Dinge würde das Fassungsvermögen der meisten Menschen bei weitem übersteigen.
An die praktischen Konsequenzen gar nicht zu denken.
Nur ein rein theoretisches Beispiel:
Angenommen, alle wüssten genau dass nach dem Tod eine Art Paradies auf uns wartet.
Ein kollektiver Selbstmord der absoluten Mehrheit der Weltbevölkerung wäre zu erwarten.
Das dürfte kaum im Sinne des Erfinders sein.
Zitat:
Auf profaner Ebene stimme ich dir zu, dies ist tatsächlich zunächst so.
Mit fortschreitender spiritueller Entwicklung jedoch lernt man nach und nach seinen Wahren Willen kennen und entfaltet ihn weiter, was wiederum Einfluss auf die Handhabung mit der materiellen Sphäre, unserem profanen Alltagsleben, hat.


Das ist ja eine schöne Behauptung, aber wenn du das nicht weiter argumentativ belegen kannst, dann ist das nichts weiter als naives Wunschdenken.


Zitat:
Ganz recht.
Im Laufe der Geschichte hat es viele gegeben, die dies wussten und es steht weiterhin jedem frei, sich dieses Wissen zu erwerben.


Und schon wieder so eine Behauptung ohne irgendeinen Beleg. Kaum anzunehmen, dass du selber so etwas ohne Beweise glaubst, aber wie kann du ernsthaft davon ausgehen, dass dir das jemand einfach so abnimmt?


Zitat:
elbstverständlich werden sie geheim gehalten, das Wissen um diese Dinge würde das Fassungsvermögen der meisten Menschen bei weitem übersteigen.


Was du immer einfach so behauptest, ohne den kleinsten Beweis dafür zu liefen, ganze Weltverschwörungstheorien...beeindruckend.


Zitat:
An die praktischen Konsequenzen gar nicht zu denken.
Nur ein rein theoretisches Beispiel:
Angenommen, alle wüssten genau dass nach dem Tod eine Art Paradies auf uns wartet.
Ein kollektiver Selbstmord der absoluten Mehrheit der Weltbevölkerung wäre zu erwarten.
Das dürfte kaum im Sinne des Erfinders sein.


Ah, da ist ja doch noch ein kleines Argument am Ende

Wenn dem wirklich so wäre, und man uns krampfhaft die Wahrheit verheimlichen muss, damit das ganze System nicht einfach in sich zusammenbricht, dann hast du zwar recht damit, wenn du sagst, es wäre nicht im Sinne des Erfinders, aber dann muss man auch zugeben, dass das ganze System eine elende Fehlkonstruktion sein muss, wenn es nur danke einer großen Lüge stabil bleibt! Es sei denn, das hier ist die Hölle, dann wäre es ohne Zweifle ein ausgeklügelter Plan und würde wie die Faust aufs Auge passen, dass man die Menschen ohne Skrupel belügt, damit sie willenlos in ihrem Elend zu Grunde gehen müssen. Glaubst du, dass das hier die Hölle ist?
Zitat:
Zitat:
Auf profaner Ebene stimme ich dir zu, dies ist tatsächlich zunächst so.
Mit fortschreitender spiritueller Entwicklung jedoch lernt man nach und nach seinen Wahren Willen kennen und entfaltet ihn weiter, was wiederum Einfluss auf die Handhabung mit der materiellen Sphäre, unserem profanen Alltagsleben, hat.


Das ist ja eine schöne Behauptung, aber wenn du das nicht weiter argumentativ belegen kannst, dann ist das nichts weiter als naives Wunschdenken.


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Korinther 4,21

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