Körper <-> Seele


Ich hatte gestern im "Rückblick" noch weiter gelesen und erkenne die Zusammenhänge immer mehr und besser. Gerade über Glaube und Können - im Zusammenhang mit Wissen, über die Macht und deren Nutzung.

Bei der Archiv-Suche unter "Jenseits" gibt es noch interessante Threads zu entdecken. Wer mag.

Einen guten Tag wünsche ich.
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Seele, dem Sinne des Wortes nach, bedeutet "Anima", dies ist der Ursprung des Begriffs "Seele", es kommt aus dem altgriechischen und bedeutet soviel wie "die antreibende Kraft", die Kraft, Dinge entstehen zu lassen, den Kreislauf des Lebens, des Entstehens und Vergehens und Wiederentstehens. "Gott" hatte den Willen, sich materiell zu manifestieren, er hatte den Willen zu Sein, daraus entwickelte sich die Kraft (Urknall), welche die Dinge materiell ins Dasein bringt und letzten Endes den Menschen hervorgebracht hat durch den evolutionären Prozess der Weiterentwicklung und dem Streben nach Perfektion.

Das Problem bei dem ganzen hirntechnischen Chaos liegt daran, dass die Menschen so umständlich denken und der Seele psychische Eigenschaften zuschreiben. Sie vertauschen das Wort "Seele" eher mit dem Wort "Geist", daher tauchen immer wieder Ungereimtheiten, die man sich logisch einfach nicht erklären kann, auf. So jedenfalls, hab ich diesbezüglich das Gefühl.

Das, was im allgemeinen Sprachgebrauch, aufgrund der geschichtlichen Entwicklung mittlerweile als "Seele" definiert wird, ist also meiner Ansicht nach nicht dem Körper unterworfen.

Ich sehe es in etwa so:
"Gott" hat den Samen gesät, in diesem Samen ist der Keim enthalten, erstens, die Kraft "Gottes", Dinge materiell hervorzubringen, zweitens die Informationen, die sie benötigt, um die Dinge ins Dasein zu bringen, die sie ins Dasein bringen soll. Nun sind die Dinge entstanden. Die in sich selbst wirkende Kraft, also der Keim, bleibt Zeit deines Lebens in dir und nimmt, solange sie in deinem körper bleibt, Informationen auf und verarbeitet sie in jedem Augenblick. Am Ende des Lebens, scheidet sich die Seele ab und nimmt das an Informationen mit (die Ernte des Lebens), was du ihr für Informationen gegeben hast und dementsprechend hat sie sich entwickelt und wird irgendwie, irgendwo, irgendwann (?) wieder ausgesät. (du erntest, was du säst). Der Samen deiner Ernte ist nicht mehr der erste Samen, so entwickelt sich die Seele in einem evolutionären Prozess immer weiter. Das heisst also, die Kraft bleibt unveränderlich immer dieselbe, nur die Informationen verändern sich, so dass der neue Samen etwas neues hervorbringt. Für mich ist diese Theorie vollkommen Konform mit dem Kern aller Religionen (das Erkennen "Gottes" in dir selbst),mit den apokryphischen Schriften, ebenso, wie mit der herangehensweise der Naturwissenschaftler.

mfg
Ich meine, die Menschen denken so wahnsinnig umständlich, weil sie sich zur Erkenntnis dessen, was als "Gott" bezeichnet wird, von anderen einen Fahrplan haben zurecht schmieden lassen, dem sie dann folgen, ohne dass die Erkenntnis vom Sein der Dinge und von seinen Gesetzen aus ihnen selbst heraus gekommen ist. Sie verlassen sich darauf, weil sie da etwas spüren. Sie schmieden sich Erklärungen zurecht, die mit dem übereinstimmen, was ihnen da jemand erzählt hat. Diese Fahrpläne beinhalten aber immer auch ein Stück weit egoistische Tendenzen und jeder Mensch bringt ein anderes Verständnis und andere Absichten mit hinein. Das ist bei einigen Religionen stark schief gegangen. Die Unterschiedlichkeiten der Religionen sind dadurch entstanden, dass man sich als Volk von einem anderen abgrenzen wollte. Man wurde z.B. von anderen Völkern unterdrückt und stellt seinen Gott dem anderen Gegenüber. Jetzt laufen eben die Menschen mit hunderten von unterschiedlichen Erklärungen durch die Gegend und versuchen, sich für diese zurechtgeschmiedeten Erklärungen Erklärungen zurecht zu schmieden. Sie sind dadurch vorbelastet und haben oft gar nicht mehr den Blick dafür, aus sich selbst heraus zu Erkennen und den Dingen selbst auf den Grund zu gehen.
Zitat:
"Gott" hat den Samen gesät, in diesem Samen ist der Keim enthalten, erstens, die Kraft "Gottes", Dinge materiell hervorzubringen, zweitens die Informationen, die sie benötigt, um die Dinge ins Dasein zu bringen, die sie ins Dasein bringen soll. Nun sind die Dinge entstanden. Die in sich selbst wirkende Kraft, also der Keim, bleibt Zeit deines Lebens in dir und nimmt, solange sie in deinem körper bleibt, Informationen auf und verarbeitet sie in jedem Augenblick. Am Ende des Lebens, scheidet sich die Seele ab und nimmt das an Informationen mit (die Ernte des Lebens), was du ihr für Informationen gegeben hast und dementsprechend hat sie sich entwickelt und wird irgendwie, irgendwo, irgendwann (?) wieder ausgesät. (du erntest, was du säst). Der Samen deiner Ernte ist nicht mehr der erste Samen, so entwickelt sich die Seele in einem evolutionären Prozess immer weiter. Das heisst also, die Kraft bleibt unveränderlich immer dieselbe, nur die Informationen verändern sich, so dass der neue Samen etwas neues hervorbringt. Für mich ist diese Theorie vollkommen Konform mit dem Kern aller Religionen (das Erkennen "Gottes" in dir selbst),mit den apokryphischen Schriften, ebenso, wie mit der herangehensweise der Naturwissenschaftler.


eine angenehme Erklärung. Ich seh es ähnlich. Hab heut leider zu wenig Zeit es zu ergänzen. Insh´Allah übers Wochenende irgendwann wenn es sein soll.
Licht und Liebe
Zahira
_________________
Möge Liebe, Licht und Frieden sich überall verbreiten
Warum und weshalb wir immer wieder kommen müssen und über das Formale, wird hier geschildert.

Im "Rückblick" unter dem Abschnitt: (Link siehe oben)

Zitat:
Der Glaube

Hat er im verlassenen Erdenleben blind an die Lehre einer Religion geglaubt, so nimmt er seinen blinden Glauben an eine Religion im allgemeinen, nicht aber an eine bestimmte Religion mit sich. -so wird er, falls er z.B. Buddhist war und nun als Mohammedaner wieder auf die Erde kommt, an die Lehre Mohammed ebenso blind glauben wie er vorher an die Lehre Buddhas geglaubt hat. Er wird ja auf den unteren Entwicklungsstufen vom eigentlichen Glaubensinhalt noch gar nicht angesprochen und dessen Wert oder Mängel gar nicht erkennen und ermessen können. Daher wird er vorläufig nur am Formalen festhalten. Wie allerdings die genaue "Form" des Formellen beschaffen ist, läßt ihn gleichgültig. Nur weiß er nicht, daß es für ihn gleichgültig ist. In der Inkarnation wird es ihm, falls er ein Katholik ist, von entscheidender Wichtigkeit sein, daß man sich von links nach rechts bekreuzigt. Ist er dann ein Griechisch-Orthodoxer, wo wird er schwören, daß ausschließlich die Bekreuzigung von rechts nach links das Richtige ist. Zum Formalen gehören zu einer Religion freilich nicht bloß Kult und Rituale, sondern auch die festgelegte Glaubenslehre wie auch die ganze von der Religion gleichfalls festgelegte Weltansicht. Und auch da zählt für ihn nur die leere Form und nicht der Inhalt. Als Christ ist er überzeugt, daß er Messias - in der Gestalt Christi - schon gekommen ist, in einer späteren Inkarnation als Jude wird er das noch bevorstehende Kommen des Messias - wie dies der jüdiische Glaube vorschreibt - fromm erwarten. Es ist die Orthodoxie, die ihn in einer Religion anspricht, nicht Gott.
Glaubte er als Buddhist an die Reinkarnation, war er Vegetarier, so wird er vielleicht, falls er fanatisiert ist, als Mohammedaner die Reinkarnationslehre bekämpfen(sie steht ja nicht im Koran) und den Vegetarismus lächerlich finden, (denn nur den Genuß von Schweinefleisch verbietet der Koran).


Zitat:
Das Festhalten am Formalen ist übrigens stets mit ein Zeichen dafür, daß sich der Mensch von seiner Gruppe noch - lange - nicht gelöst hat. Im Grunde ist das Kleben am Formalen eine der charakteristischen Manifestationsformen der Abhängigkeit von der Gruppe, deren Gesinnung sich der Mensch gedankenlos zu eigen macht und daran festhält, allerdings nur an den Vorstellungen und Vorschriften, die für ihn solange gelten, solange er sich noch mit seiner Gemeinschaft, die meistens seine Seelengruppe ist, identifiziert. Er kann da, wo er steht: auf den unteren Entwicklungsstufen, nur das Äußere aufnehmen, aber den Kern selbst noch nicht fassen, geschweige erfassen.


Zitat:
Erst später, wenn der Mensch innerlich reifer ist und sich einerseits von seiner Gemeinschaft innerlich gelöst hat, andererseits nicht mehr am Formalen haften bleibt, so daß er über die festgelegte Glaubenslehre - gleich welcher Religion - hinausgelangen kann, wird er auch jede Art religiöser Orthodoxie hinter sich lassen und das Wesentliche im Glauben erkennen und auch annehmen können. Solange der Glaube eines Menschen an das Formale gebunden ist, besteht seine Religiosität im Glauben an Dogmen und äußeren Vorschriften; der Glaubensionhalt hingegen für ihn auswechselbar (was freilich jene, die an einer orthodoxen Religion festhalten, vorderhand nicht für möglich halten). Wichtig ist für ihn nur, daß die Religion formal gefestigt und also durch Glaubenssätze festgelegt ist.


Man merkt auch in Beiträgen, daß sich viele Menschen noch daran halten und es ihnen doch gut tut, sich an Dogmen zu halten und warum nicht, denn wenn wir uns auf der unteren Entwicklungshöhe befinden, werden wir also gemeinsam wachsen und das in den nächsten Inkarnationen, in denen wir die Religionen wechseln und wer weiß, in welcher wir dann geboren werden, denn immerhin nehmen wir, laut der Lehre, auch unseren Hass und unsere bereits vorhandene Liebe mit.

Zitat:
Die Art, wie der Mensch seine Triebe auslebt, seine Wünsche befriedigt, der Stil, wie er mit seinem Leben und dem Leben anderer, mit Macht und Niederlage umgeht, bleiben, nur wird ihre praktische Durchführung den äußeren Umständen und also den jeweils vorliegenden irdischen Bedingung entsprechend modifiziert.

Zitat:
Im Laufe der inneren Entwicklung nimmt das seelisch-geistige Vermögen eines Menschen fortwährend zu und wird gegen deren Ende überaus groß. Er wird dann alles, was er sich erarbeitet hat, verwerten können, mal dies, mal das, aber stets das, was für die Erfüllung der jeweiligen Ausgabe - auf Erden oder im Jenseits - nötig ist.


Also ist es Schicksal, ob oder wie man mitarbeitet - ob in Religionen oder als Atheist oder als Agnostiker, keine Tat, kein Leben geht verloren.

Zitat:
Doch selbst dann noch, wenn er schon vieles kann und vieles weiß, wird er noch immer wieder auf die Erde kommen. Denn der Mensch kann selbst auf den höchsten Entwicklungsstufen sich nur dann weiterentwickeln, wenn er auf die Erde kommt. Es geht ihm dann allerdings nicht mehr darum, sich mit der irdischen Materie und deren Bedingungen auseinanderzusetzen.


Zitat:
Der wichtigste und gegen Abschluß der inneren Entwicklung auch der einzige Grund dafür, warum er wieder auf die Erde kommt, ist, daß er dem Menschen oder dem Lebewesen beistehen und sein immens angewachsenes Können und Wissen zur Förderung von deren inneren Entwicklung einsetzen kann.


Es ist also Gott, der vom Ziel an die Menschheit zu sich zieht. Und sie wird folgen, wenn wir auch keine Vorstellung von der immensen Zeit haben, in der sich das abspielt - was ist schon Zeit ? - wir wachsen gemeinsam - wir kommen gemeinsam an, deshalb ist alles sinnvoll gedacht. Von Gott.

Mir ist klar, daß manche Gläubige diese Aussagen von sich weisen, aber auch das ist Freiheit - Freiheit der Gedanken - Freiheit, daß alles richtig ist vor Gott - Freiheit, sich für eine Sache zu entscheiden und daran zu glauben.
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2