Jesus Christus und Maria Magdalena



Waren Jesus und Maria Magdalena verheiratet ....? Was, wenn die katholische Kirche alles nur zu ihren eigenen Gunst legt und auch über Jesus falsch proklamiert?
weiß ich nicht
41%
 41%  [ 16 ]
Nein
23%
 23%  [ 9 ]
Unsinn
7%
 7%  [ 3 ]
interessiert mich nicht
2%
 2%  [ 1 ]
Jawohl
25%
 25%  [ 10 ]
Stimmen insgesamt : 39

Hallo @ll,

wie würdet Ihr reagieren, wenn damals Jesus und Maria Magdalena verheiratet gewesen sind und sogar ein gemeinsames Kind hatten?

Mich würde es in meinen Glauben an Jesus bestimmt nicht beeinflussen.

Was meint Ihr, wie reagiert Ihr?
Hi there,
für mich wäre das kein Hindernis, weiter an seine Lehren zu glauben, denn es würde daran ja nichts ändern, im Gegenteil: Er hat die Ehe immer hochgehalten.
Natürlich ist das nur reine Spekulation, da in der Bibel nichts darüber steht, andererseits sind die Evangelien erst lange nach Jesus Tod und Auferstehung geschrieben worden und die Verfasser haben ihn nicht persönlich erlebt, sondern quasi vom Hörensagen her geschrieben.
Das soll natürlich nicht heißen, daß sie in irgendeiner Hinsicht Falsches berichten, aber es ist sehr gut möglich, daß vieles, was Jesus Zeitgenossen wußten und erlebt haben, auf diese Weise den Zugang zur Bibel, wie wir sie heute kennen, nicht erreicht hat.
Es steht also nichts Falsches in der Bibel, aber vielleicht nicht alles - aber das werden wir wohl nie erfahren.
Tinto is my man: Wieder einmal drückt er genau das aus, was ich auch meinen würde!

Ich würde mich freuen, wenn das stimmen würde, denn dann hätten die Priester kein Argument mehr für das Zölibat, das völlig unnatürlich ist und keine Grundlage in der Bibel hat.

Muhammad schreibt auch im Koran zum Beispiel:

Zitat:
Jesus, dem Sohne der Maria, gaben Wir das Evangelium, und Wir legten in die Herzen derer, die Ihm nachfolgten, Güte und Mitgefühl. Was aber das Mönchsleben anbelangt, das haben sie selbst erfunden. Den Wunsch, nur Gott wohlzugefallen, schrieben Wir ihnen vor, und den beachteten sie nicht, wie sie ihn hätten beachten sollen. Koran 57:27


Aber die Spekulation darüber ist sinnlos, weil wir es nie erfahren werden.

friend
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"Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen." -- Abdul-Baha
Ihr lieben,

eins weiß ich bestimmt: Jesus hätte Maria Magdalena nicht lieber gehabt als er sie hatte, egal ob sie nun Seine Frau ist oder Verfechterin Seines Glaubens oder beides. Denn die wahre Liebe ist nicht die des Körpers sondern die der Seele. Wenngleich die körperliche Liebe durchaus ihren Stellenwert hat, sagte doch Jesus wenn zwei heiraten sind sie "ein Fleisch". Maria Magdalena ist eine wahre Königin des Geistes und der Seele und ist für immer mit Ihm vereint.

Gerade in der christlichen Welt gibt es diese seltsame "Doppelmoral", die sehr unselig ist.
Zitat:
"Wir haben euch Unzucht verboten, nicht aber das, was die Treue fördert" (Bahá'u'lláh)
, und wir können die Innigkeit des miteinander lebens und fühlens erahnen die in den Worten:

Zitat:
"Er, der euer Herr ist, der Allerbarmer, hegt in Seinem Herzen die Sehnsucht, das ganze Menschengeschlecht als eine Seele und einen Körper zu sehen."
liegt.

Die Körperliche Liebe ist dagegen Äußerlichkeit, und ich kann mir sogar vorstellen, daß die Sichtweise Gottes anderes gleichermaßen verurteilt oder noch schlimmer, als körperliche Liebe, Dinge, die wir oft achtlos übersehen. Aber unsere "Moralvorstellungen", ohne darüber nachzudenken, benutzen, zu urteilen und zu verurteilen, dazu:

Zitat:
O Sohn des Menschen!
Sprich nicht über die Sünden anderer, solange du selbst ein Sünder bist.
So du dieses Gebot übertrittst, bist du verworfen - dies bezeuge Ich dir.
(Baha'u'llah, Die Verborgenen Worte)


Hammerhart.

Nein, ich stimme mit euch völlig überein, mehr noch, hätte Jesus hundertfünfunddreißig Frauen gehabt, und von jeder fünf Kinder, würde das unseren Glauben nicht im geringsten Ändern. Denn Er ist Gottesoffenbarer, und hat als solche die Stufe des "Er tut was Er will und verordnet was Ihm gefällt".

Eine der großen Prüfungen im Erkennen des Offenbarers ist daß Er als Mensch unter uns weilt...

Alles Liebe von Yojo.
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"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)
Jesus war kein Gottesoffenbarerer, ER IST GOTT!!!

Zitat:
Natürlich ist das nur reine Spekulation, da in der Bibel nichts darüber steht, andererseits sind die Evangelien erst lange nach Jesus Tod und Auferstehung geschrieben worden und die Verfasser haben ihn nicht persönlich erlebt


Von wem wurde von dir ausgesehen das Johannesevanglium geschrieben?? Von Johannes oder sonst wen? Von wem glaubst du wurde die Offenbarung des Johannes geschrieben? Meine Güte, geht in eine Gemeinde und lernt die Bibel von vorne noch mal.
Spirito hat folgendes geschrieben:
Von wem wurde von dir ausgesehen das Johannesevanglium geschrieben?? Von Johannes oder sonst wen? Von wem glaubst du wurde die Offenbarung des Johannes geschrieben? Meine Güte, geht in eine Gemeinde und lernt die Bibel von vorne noch mal.


Johannesevangelium
(aus: Gert Otto: Grundwissen zur Theologie. Furche-Verlag, S. 153, 156)

FASSUNGSZEIT: gegen Ende des 1. Jahrhunderts
FASSUNGSORT: im Osten, wahrscheinlich in Syrien

VERFASSER

Der Verf. ist weder der »Lieblingsjünger« (13,23; 19,26; 20,2; 21,7.20) noch ein Augenzeuge (21,24; 19,35 sind spätere redaktionelle Einschübe), schon gar nicht aber der früh verstorbene Zebedaide Johannes (vgl. Mk 10,39) oder gar der Presbyter Johannes (vgl. 2.Joh 1).-

Verf. ist vielmehr ein unbekannter, gnostisierender Heidenchrist der nachapostolischen Generation im transjordanisch-syrischen Raum. –

Der heutige Text des JohEv ist das Ergebnis einer frühkatholisch-altkirchlichen Redaktion.

Von ihr stammen:

·Kap. 21 (nach dem eigentlichen Abschluß in 20,30 f) als Anhang, vor allem zur Garantie der apostolischen Verfasserschaft des Evangeliums (21,24; vgl. 19,34);

·einige formal und sachlich störende Zwischenbemerkungen: 3,24; 4,2; 18,9.32;

·die sakramentalistischen Einfügungen in das völlig unsakramental denkende (es fehlt der Einsetzungsbericht vom Abendmahl!) JohEv: 6,51b-58: Jesu Fleisch und Blut als Unsterblichkeitsmedizin; 3,5 (»Wasser und«): Nachtrag der Taufe; 19,34b: Begründung beider Sakramente im Tode Jesu;

·die Eintragung der traditionellen apokalypt. Endzeiteschatologie (5,28 f; 6,39b, 40b, 44b.54b; 12,48b) in das von der präsentischen Eschatologie der Vollendung her konzipierte JohEv (3,18 f; 4,23; 5,25 f; 1.1,25 f);

·die Unordnung im JohEv: Wahrscheinlich stand Kap. 14 ursprünglich hinter Kap. 15-17 (vgl 14,31 mit 18,1) und Kap. 6 vor Kap. 5 (vgl 4,54 mit 6,-1). Gewiß hat die Redaktion noch mehr Umstellungen vorgenommen (vgl die über Kap. 8-12 verstreuten Teile der »Lichtrede«), doch sind diese nicht mehr mit letzter Sicherheit zu ermitteln.
Völlig sekundär ist 7,53-8,11: es fehlt in den wichtigsten alten Handschriften.

THEOLOGISCHE EIGENART

1. Das JohEv ist ein Werk des Protestes gegen die eschatologische Entleerung der Gegenwart.

2. a) Der Verf. hat als erster die in seinen Gemeinden umlaufende gnostisierende Wortüberlieferung mit der hellenistischen Geschichtentradition zu einem fortlaufenden Evangelium als Geschichtserzählung verbunden.
b) Der Verf. ist der einzige Zeuge im NT, der bewußt Präexistenz - und Inkarnationschristologie mit Jesusstoffen verbunden hat.

3. Der Verf. bietet seine Theologie durch fiktive biographische, chronologische und geographische Datierung in der Form einer Geschichtserzählung dar, um - antidoketisch - die Geschichtlichkeit und Menschlichkeit Jesu festzuhalten.

4. Gegen die dualistische Gnosis mit ihrer Weltverachtung behauptet der Prolog mit der jüdisch-hellenistischen Weisheitstheologie (vgl. Spr. 8 ), daß die Welt vom Wort geschaffen ist.

5. Gott begegnet allein im Wort (1,14) und in der Liebe (14,23; vgl. Joh. 4,8.16).
6. Die Worte Jesu richten sich an seine Jünger damals und ebenso an die johanneischen Gemeinden (5,25; 16,32), so daß die Darstellung der Vergangenheit zur unmittelbaren Anrede in der Gegenwart wird.

7. Von der gegenwärtigen Geisterfahrung (14,16 f; 16,5 ff.), also von der eschatologischen Gegenwart her wird das »Damals« der irdischen Geschichte Jesu geradezu zum Spiegelbild der geistlichen Erfahrung des gegenwärtigen Christseins.

8. Der Verf. löst das Christsein von der Bindung an eine Institution; den Begriff der »Kirche« verwendet er offenbar bewußt nicht. Wahres Christsein (8,3-1) geschieht im Hören des Wortes und im Tun der Liebe (13,34).

9. Jesus gilt als Beispiel der Liebe (13,1.15; 15,18 ), und seine Forderung konzentriert sich im Gebot der Bruderliebe (13,34 f; 15,12 f.)

10. Der nie mit Namen genannte, erst von der Redaktion in 19,35; 21,24 mit dem Verfasser identifizierte »Lieblingsjünger« ist eine Idealgestalt des Christen, der Typos echter Jüngerschaft.

11. Für den Verf. ist die Zeit der Wunder vorbei. Den Schwachen wird zwar das Wunder von Jesus gewährt, aber der wahre Glaube bedarf keiner sinnfälligen Mirakel (20,29).

() Wu
Die Ehe zwischen Jesus und Maria Magdalena ist historisch verbürgt.
Das Evangelium des Philippus (55):
Und die Gefährtin des Erlösers war Maria Magdalena. Christus liebte sie mehr als seine Jünger und küsste sie oft auf den Mund. Die Jünger waren darüber erzürnt und verliehen ihrer Enttäuschung Ausdruck. Sie sprachen zu ihm: Warum liebst du sie mehr als uns?


Nicht zuletzt führt Dan Brown in seinem Roman "Sakrileg" treffend aus:

>>Jesus war Jude. Nach den Anstandsregeln der damaligen Zeit war es einem jüdischen Mann praktisch verboten, unverheiratet zu bleiben. Ein zölibatäres Leben war nach jüdischem Brauch undenkbar. Ein Mann musste eine Frau ehelichen, die ihm einen Sohn gebar. Wäre Jesus unverheiratet gewesen, hätte das in mindestens einem der vier Evangelien erwähnt und sein unnatürliches Junggesellentum irgendwie erklärt werden müssen.«
Ihr lieben,

hab ich gefunden, von Ihm Selbst:

Zitat:
Er, der nicht heiratete ( Jesus Christus), fand wegen der Untaten der Verräter keine Stätte, wo Er hätte wohnen und Sein Haupt zur Ruhe legen können. (Baha'u'llah, Brief an den Sohn des Wolfes)



Alles Liebe von Yojo
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"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)