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Jesus Christus und Maria Magdalena







Waren Jesus und Maria Magdalena verheiratet ....? Was, wenn die katholische Kirche alles nur zu ihren eigenen Gunst legt und auch über Jesus falsch proklamiert?
weiß ich nicht
38%
 38%  [ 14 ]
Nein
22%
 22%  [ 8 ]
Unsinn
8%
 8%  [ 3 ]
interessiert mich nicht
2%
 2%  [ 1 ]
Jawohl
27%
 27%  [ 10 ]
Stimmen insgesamt : 36

Jesus war kein Gottesoffenbarerer, ER IST GOTT!!!

Zitat:
Natürlich ist das nur reine Spekulation, da in der Bibel nichts darüber steht, andererseits sind die Evangelien erst lange nach Jesus Tod und Auferstehung geschrieben worden und die Verfasser haben ihn nicht persönlich erlebt


Von wem wurde von dir ausgesehen das Johannesevanglium geschrieben?? Von Johannes oder sonst wen? Von wem glaubst du wurde die Offenbarung des Johannes geschrieben? Meine Güte, geht in eine Gemeinde und lernt die Bibel von vorne noch mal.
Spirito hat folgendes geschrieben:
Von wem wurde von dir ausgesehen das Johannesevanglium geschrieben?? Von Johannes oder sonst wen? Von wem glaubst du wurde die Offenbarung des Johannes geschrieben? Meine Güte, geht in eine Gemeinde und lernt die Bibel von vorne noch mal.


Johannesevangelium
(aus: Gert Otto: Grundwissen zur Theologie. Furche-Verlag, S. 153, 156)

FASSUNGSZEIT: gegen Ende des 1. Jahrhunderts
FASSUNGSORT: im Osten, wahrscheinlich in Syrien

VERFASSER

Der Verf. ist weder der »Lieblingsjünger« (13,23; 19,26; 20,2; 21,7.20) noch ein Augenzeuge (21,24; 19,35 sind spätere redaktionelle Einschübe), schon gar nicht aber der früh verstorbene Zebedaide Johannes (vgl. Mk 10,39) oder gar der Presbyter Johannes (vgl. 2.Joh 1).-

Verf. ist vielmehr ein unbekannter, gnostisierender Heidenchrist der nachapostolischen Generation im transjordanisch-syrischen Raum. –

Der heutige Text des JohEv ist das Ergebnis einer frühkatholisch-altkirchlichen Redaktion.

Von ihr stammen:

·Kap. 21 (nach dem eigentlichen Abschluß in 20,30 f) als Anhang, vor allem zur Garantie der apostolischen Verfasserschaft des Evangeliums (21,24; vgl. 19,34);

·einige formal und sachlich störende Zwischenbemerkungen: 3,24; 4,2; 18,9.32;

·die sakramentalistischen Einfügungen in das völlig unsakramental denkende (es fehlt der Einsetzungsbericht vom Abendmahl!) JohEv: 6,51b-58: Jesu Fleisch und Blut als Unsterblichkeitsmedizin; 3,5 (»Wasser und«): Nachtrag der Taufe; 19,34b: Begründung beider Sakramente im Tode Jesu;

·die Eintragung der traditionellen apokalypt. Endzeiteschatologie (5,28 f; 6,39b, 40b, 44b.54b; 12,48b) in das von der präsentischen Eschatologie der Vollendung her konzipierte JohEv (3,18 f; 4,23; 5,25 f; 1.1,25 f);

·die Unordnung im JohEv: Wahrscheinlich stand Kap. 14 ursprünglich hinter Kap. 15-17 (vgl 14,31 mit 18,1) und Kap. 6 vor Kap. 5 (vgl 4,54 mit 6,-1). Gewiß hat die Redaktion noch mehr Umstellungen vorgenommen (vgl die über Kap. 8-12 verstreuten Teile der »Lichtrede«), doch sind diese nicht mehr mit letzter Sicherheit zu ermitteln.
Völlig sekundär ist 7,53-8,11: es fehlt in den wichtigsten alten Handschriften.

THEOLOGISCHE EIGENART

1. Das JohEv ist ein Werk des Protestes gegen die eschatologische Entleerung der Gegenwart.

2. a) Der Verf. hat als erster die in seinen Gemeinden umlaufende gnostisierende Wortüberlieferung mit der hellenistischen Geschichtentradition zu einem fortlaufenden Evangelium als Geschichtserzählung verbunden.
b) Der Verf. ist der einzige Zeuge im NT, der bewußt Präexistenz - und Inkarnationschristologie mit Jesusstoffen verbunden hat.

3. Der Verf. bietet seine Theologie durch fiktive biographische, chronologische und geographische Datierung in der Form einer Geschichtserzählung dar, um - antidoketisch - die Geschichtlichkeit und Menschlichkeit Jesu festzuhalten.

4. Gegen die dualistische Gnosis mit ihrer Weltverachtung behauptet der Prolog mit der jüdisch-hellenistischen Weisheitstheologie (vgl. Spr. 8 ), daß die Welt vom Wort geschaffen ist.

5. Gott begegnet allein im Wort (1,14) und in der Liebe (14,23; vgl. Joh. 4,8.16).
6. Die Worte Jesu richten sich an seine Jünger damals und ebenso an die johanneischen Gemeinden (5,25; 16,32), so daß die Darstellung der Vergangenheit zur unmittelbaren Anrede in der Gegenwart wird.

7. Von der gegenwärtigen Geisterfahrung (14,16 f; 16,5 ff.), also von der eschatologischen Gegenwart her wird das »Damals« der irdischen Geschichte Jesu geradezu zum Spiegelbild der geistlichen Erfahrung des gegenwärtigen Christseins.

8. Der Verf. löst das Christsein von der Bindung an eine Institution; den Begriff der »Kirche« verwendet er offenbar bewußt nicht. Wahres Christsein (8,3-1) geschieht im Hören des Wortes und im Tun der Liebe (13,34).

9. Jesus gilt als Beispiel der Liebe (13,1.15; 15,18 ), und seine Forderung konzentriert sich im Gebot der Bruderliebe (13,34 f; 15,12 f.)

10. Der nie mit Namen genannte, erst von der Redaktion in 19,35; 21,24 mit dem Verfasser identifizierte »Lieblingsjünger« ist eine Idealgestalt des Christen, der Typos echter Jüngerschaft.

11. Für den Verf. ist die Zeit der Wunder vorbei. Den Schwachen wird zwar das Wunder von Jesus gewährt, aber der wahre Glaube bedarf keiner sinnfälligen Mirakel (20,29).

() Wu
Die Ehe zwischen Jesus und Maria Magdalena ist historisch verbürgt.
Das Evangelium des Philippus (55):
Und die Gefährtin des Erlösers war Maria Magdalena. Christus liebte sie mehr als seine Jünger und küsste sie oft auf den Mund. Die Jünger waren darüber erzürnt und verliehen ihrer Enttäuschung Ausdruck. Sie sprachen zu ihm: Warum liebst du sie mehr als uns?


Nicht zuletzt führt Dan Brown in seinem Roman "Sakrileg" treffend aus:

>>Jesus war Jude. Nach den Anstandsregeln der damaligen Zeit war es einem jüdischen Mann praktisch verboten, unverheiratet zu bleiben. Ein zölibatäres Leben war nach jüdischem Brauch undenkbar. Ein Mann musste eine Frau ehelichen, die ihm einen Sohn gebar. Wäre Jesus unverheiratet gewesen, hätte das in mindestens einem der vier Evangelien erwähnt und sein unnatürliches Junggesellentum irgendwie erklärt werden müssen.«
Ihr lieben,

hab ich gefunden, von Ihm Selbst:

Zitat:
Er, der nicht heiratete ( Jesus Christus), fand wegen der Untaten der Verräter keine Stätte, wo Er hätte wohnen und Sein Haupt zur Ruhe legen können. (Baha'u'llah, Brief an den Sohn des Wolfes)



Alles Liebe von Yojo
_________________
"Es ist die Sehnsucht Gottes an diesem Tage, alle Menschen als eine Seele und einen Körper zu betrachten" (Bahá'u'lláh)
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